Die USA wollen DeFi Investitionen ausschließen, während der Fall um Ethereum MEV-Schwachstelle auf eine Neuverhandlung zusteuert

- Die US-Regierung blockierte den Amicus-Brief des DeFi Education Fund mit der Begründung, er füge keine neuen Informationen hinzu.
- Zwei Brüder werden beschuldigt, mit Hilfe von Ethereum MEV-Bots 25 Millionen Dollar gestohlen zu haben; eine Neuverhandlung könnte Anfang 2026 stattfinden.
- Der DeFi Education Fund erklärte, dass der Fall Entwickler von DeFiabschrecken könnte, und die Krypto-Community beobachtet die Situation genau.
Der DeFi Education Fund hatte versucht, eine Stellungnahme als Sachverständiger einzureichen, doch die US-Regierung hat dem Antrag widersprochen. Dieser Schritt erfolgt im Zuge der Prüfung einer möglichen Wiederaufnahme des Verfahrens gegen zwei Brüder, denen vorgeworfen wird, die Ethereum Blockchain ausgenutzt zu haben, um 25 Millionen US-Dollar zu erlangen.
In einem am Dienstag, dem 30. Dezember, beim US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York eingereichten Schreiben wandte sich der amtierende US-Staatsanwalt für den südlichen Bezirk von New York, Jay Clayton, an Jessica Clarke, eine US-Bezirksrichterin in New York, und bat sie, die Stellungnahme des DeFi Education Fund (DEF) abzulehnen, während das Gericht einen Antrag auf Rücknahme der gegen Anton und James Peraire-Bueno erhobenen Vorwürfe prüft.
US-Staatsanwalt Clayton äußerte Bedenken hinsichtlich der Stellungnahme der Verteidigung als Freund des Gerichts
In einer Stellungnahme argumentierte US-Staatsanwalt Clayton, dass der von der Verteidigung vorgelegte Amicus-Curiae-Schriftsatz, der keinen Bezug zum Prozessprotokoll habe, einige Rechtsansprüche wiederhole, die das Gericht bereits zurückgewiesen habe.
Er erklärte weiter: „Da das Gericht bereits Entscheidungen zu den im Amicus-Brief erörterten Rechtsfragen getroffen hat und die Verteidigung keine neuen Informationen vorlegt, die für den vorliegenden Antrag relevant sind, ist es unwahrscheinlich, dass ihre Eingabe dem Gericht bei der Prüfung dieser spezifischen Fragen [im Zusammenhang mit einem Antrag auf Freispruch] helfen wird.“
Angesichts der Brisanz der Situation wurde in Berichten vom November vermerkt, dass Richter Clarke den Prozess für ungültig erklärte, kurz nachdem es den Geschworenen schwerfiel, zu entscheiden, ob die beiden Brüder für schuldig oder nicht schuldig befunden werden sollten.
Bezüglich des gegen die Brüder erhobenen Vorwurfs behaupteten Quellen aus ihrem Umfeld, ihnen werde vorgeworfen, automatisierte Bots zur Berechnung des maximalen Extraktionswerts (MEV-Bots) unrechtmäßig zu ihrem eigenen Vorteil eingesetzt zu haben Spätertrac. der Woche beantragte die US-Regierung, dass das Gericht eine Neuverhandlung für Ende Februar oder Anfang März 2026 ansetzt.
Ein Entwurf der Stellungnahme der DEF vom 19. Dezember verdeutlichte, dass die Organisation den Antrag auf Einstellung oder Rücknahme der Klagen gegen die beiden Brüder unterstützte. Laut DEF hatte der Fall weitreichende Konsequenzen für die Branche.
DEF äußerte sich weiter zu dem Fall und erklärte: „Solche Strafverfolgungen stiften Verwirrung und Angst unter Softwareentwicklern, schrecken von einer Beteiligung an DeFi ab und treiben Teilnehmer in andere Länder.“ Sie fügten hinzu: „Das Justizministerium sollte nicht voreilig Anklagen auf der Grundlage von Fehlinterpretationen geltender Gesetze erheben, da dies das Wachstum durch die entstehende Unsicherheit über die Regeln behindern wird.“
Die Ungewissheit über das Schicksal der beiden Brüder sorgt im Ökosystem für Kontroversen
Die Ankündigung der Ablehnung des Positionspapiers des Defi Education Fund durch die US-Regierung veranlasste mehrere Journalisten, die Organisation um eine Stellungnahme zu bitten. Diese lehnte jedoch eine Antwort ab.
Trotz dieses Rückgangs stellten Analysten fest, dass mehrere Personen in der Kryptoindustrie die möglichen Auswirkungen dieses Falls auf MEV-bezogene Aktivitäten weiterhin genau beobachten. Diese Person ergriff diese Maßnahme zu einem Zeitpunkt, als die Unsicherheit über das Schicksal der Brüder Peraire-Bueno zunahm.
Unterdessen wurde bekannt, dass das Coin Center, ein führendes gemeinnütziges Forschungs- und Interessenszentrum für Kryptowährungen, während des Strafprozesses eine Stellungnahme als Sachverständiger eingereicht hatte. Quellen zufolge widersprach diese Stellungnahme der Position der US-Regierung. Daraufhin beantragte die Staatsanwaltschaft, die Stellungnahme zurückzuweisen.
Andererseits gab eine andere zuverlässige Quelle an, dass die beiden Brüder zunächst unter anderem wegen Verschwörung zum Betrug, Geldwäsche und Hehlerei angeklagt wurden. Sollten die Brüder in einem Wiederaufnahmeverfahren wegen ähnlicher Vorwürfe erneut für schuldig befunden werden, droht ihnen laut dieser Quelle eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren pro Anklagepunkt.
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