tZERO, ein Unternehmen für tokenisierte Wertpapiere, das noch keinen Gewinn erzielt hat, bereitet sich auf den Börsengang im Jahr 2026 vor

- tZERO, ein auf Blockchain basierender Wertpapiermarktplatz, plant, im Jahr 2026 an die Börse zu gehen.
- Das von der Intercontinental Exchange unterstützte Unternehmen ist noch nicht profitabel, prüft aber eine Finanzierungsrunde vor dem Börsengang.
- Reale Vermögenswerte im Wert von 35 Milliarden Dollar sind mittlerweile auf Blockchains abgebildet.
tZERO hat angekündigt, im Jahr 2026 an die Börse zu gehen. Das Unternehmen, das bisher noch keinen Gewinn auf dem Papier verbucht hat, befindet sich Berichten zufolge bereits in Gesprächen mit potenziellen Investoren.
Das von der Intercontinental Exchange Inc. (ICE) unterstützte Unternehmen tZERO reiht sich in die wachsende Liste der Firmen ein, die einen Börsengang vorbereiten. In einem Interview gab Konevsky bekannt, dass das Unternehmen Gespräche mit Investmentbanken aufgenommen hat, aber noch nicht entschieden hat, welche den Börsengang (IPO) begleiten werden.
tZERO bereitet sich auf den Börsengang vor
Laut CEO Alan Konevsky plant die tZERO Group Inc., ein Unternehmen, das einen Blockchain-basierten Marktplatz für tokenisierte Wertpapiere betreibt, im Jahr 2026 an die Börse zu gehen.
Das Unternehmen erwägt außerdem die Aufnahme von frischem Kapital durch eine Vorfinanzierungsrunde vor dem Börsengang. Konevsky bestätigte, dass tZERO derzeit mehr als 50 Mitarbeiter beschäftigt und noch nicht profitabel ist.
Das Unternehmen wurde 2014 gegründet und verfolgt mit seinem Geschäftsmodell das Ziel, die Finanzmärkte effizienter und transparenter zu gestalten, indem reale Vermögenswerte auf verteilten Ledgern tracund gehandelt werden.
tZERO hat insgesamt rund 200 Millionen US-Dollar an Kapital eingeworben, unter anderem durch die Ausgabe tokenisierter Wertpapiere. Laut Konevsky verfügt das Unternehmen über eine gute Infrastruktur und hat sich genügend Glaubwürdigkeit erarbeitet, um einen Börsengang als nächsten Schritt in Betracht zu ziehen.
Der Finanzsektor hat den Tokenisierungs-Virus erwischt
Die Tokenisierung, also die Übertragung realer Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen und Immobilien auf Blockchain-Netzwerke, hat in letzter Zeit bei etablierten Finanzinstitutionen an Bedeutung gewonnen.
Die Tokenisierung bietet im Vergleich zu traditionellen Systemen schnellere Abwicklungen, niedrigere Transaktionskosten und mehr Transparenz.
BlackRock Inc. hat letztes Jahr einen Geldmarktfonds auf Blockchain-Basis aufgelegt, und dieses Jahr begannen Unternehmen wie Kraken, tokenisierte Versionen von Aktien und börsengehandelten Fonds (ETFs) anzubieten. Laut dem Blockchain- tracrwa.xyz sind mittlerweile reale Vermögenswerte im Wert von rund 35 Milliarden US-Dollar in Blockchain-Netzwerken abgebildet.

tZERO ermöglicht Unternehmen die Ausgabe tokenisierter Wertpapiere unter Ausnahmeregelungen wie Regulation D, die private Wertpapierangebote ohne vollständige Registrierung bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) erlaubt. Die Plattform erleichtert zudem den Sekundärhandel mit einer begrenzten Anzahl tokenisierter Vermögenswerte, darunter auch eigene Aktien.
Das konkurrierende Tokenisierungsunternehmen Securitize befindet sich Berichten zufolge ebenfalls in Gesprächen über einen Börsengang mittels einer Special Purpose Acquisition Company (SPAC). Die Kryptobörsen Gemini und Bullish gingen bereits Anfang des Jahres an die Börse, und Kraken bereitet seinen eigenen Börsengang für 2026 vor.
„Wir befinden uns in der Anfangsphase eines grundlegenden Wandels in der Verwaltung und dem Handel von Finanzanlagen“, sagte. „Unser Ziel ist es, im Zentrum dieses Wandels zu stehen.“
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Hannah Collymore
Hannah ist Autorin und Redakteurin mit fast zehn Jahren Erfahrung im Bloggen und in der Eventberichterstattung. Sie absolvierte ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Arcadia University. Derzeit arbeitet sie für Cryptopolitanund berichtet dort über die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Kryptowährungen, Gaming und KI.
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