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Twitter bringt Elon Musk immer noch kein Geld ein

VonJai HamidJai Hamid
2 Minuten Lesezeit
Twitter
  • Trotz der Übernahme durch Elon Musk und aggressiver Kostensenkungsmaßnahmen leidet Twitter weiterhin unter finanziellen Schwierigkeiten aufgrund eines Rückgangs der Werbeeinnahmen um 50 % und einer hohen Schuldenlast.
  • Die Plattform wird wegen lascher Inhaltsmoderation kritisiert, was viele Werbetreibende zum Abwandern veranlasst und somit die Einnahmen beeinträchtigt.
  • Die neue Geschäftsführerin, Linda Yaccarino, konzentriert sich auf den Anzeigenverkauf und den Aufbau von Partnerschaften in verschiedenen Sektoren und hat eine Gewinnbeteiligung mit ausgewählten Content-Erstellern eingeführt.

Im wirbelnden Treiben der Social-Media-Landschaft Elon Musknavigiert

Ein drastischer Rückgang der Werbeeinnahmen und ein erdrückender Schuldenberg sind in erster Linie dafür verantwortlich, dass die Plattform keinen positiven cash generiert.

Sinkende Gewinne, steigende Hoffnungen

Trotz Musks Übernahme und aggressiver Sparmaßnahmen steckt Twitter weiterhin in finanziellen Schwierigkeiten. Diese lassen sich auf einen drastischen Rückgang der Werbeeinnahmen um erschreckende 50 % und eine hohe Schuldenlast trac, die im Zuge der Privatisierung des Unternehmens aufgenommen wurde.

Daher bleibt die von Musk im März vorgeschlagene Hoffnung, dass Twitter bis Juni einen positiven cash erzielen würde, unerfüllt.

Um Twitter wieder auf Kurs zu bringen, ließ Musk Tausende von Mitarbeitern entlassen und die Ausgaben (ohne Schulden) auf 1,5 Milliarden Dollar kürzen, gegenüber voraussichtlich 4,5 Milliarden Dollar im Jahr 2023.

Zusammen mit den jährlichen Zinszahlungen von 1,5 Milliarden Dollar aufgrund der Schulden aus dem 44 Milliarden Dollar schweren Privatisierungsgeschäft ergibt sich daraus ein düsteres Bild der finanziellen Lage von Twitter.

Twitters Kampf um die Rückgewinnung der Werbekunden

Die Probleme von Twitter beschränken sich nicht allein auf finanzielle Angelegenheiten. Die Plattform steht wegen ihres als zu lax empfundenen Umgangs mit Inhaltsmoderation in der Kritik, was zu einer Abwanderung von Werbetreibenden geführt hat, die es ablehnen, ihre Anzeigen neben anstößigen Inhalten zu platzieren.

Dies spiegelt sich auch in den Umsatzprognosen für 2023 wider: Die Plattform soll voraussichtlich 3 Milliarden Dollar generieren, ein deutlicher Rückgang gegenüber 5,1 Milliarden Dollar im Jahr 2021.

Um das Ruder herumzureißen, hat Twitter Linda Yaccarino, zuvor bei NBCUniversal tätig, eingestellt, was auf einen verstärkten Fokus auf Werbeverkäufe hindeutet. Unter Yaccarinos Führung strebt das Unternehmen Partnerschaften in den Bereichen Video, Kreative, Handel, Politik, Unterhaltung und Nachrichtenmedien an.

In einem kürzlich unternommenen Schritt, der darauf abzielt, mehr Content-Ersteller zutrac, kündigte Twitter an, dass ausgewählte Ersteller einen Teil der Werbeeinnahmen erhalten sollen.

Dennoch werden Twitters Sanierungsbemühungen durch die anhaltende Zurückhaltung der Werbetreibenden nach Musks Übernahme des Unternehmens und durch neue Konkurrenten wie Threads, den Konkurrenten von Meta Platforms Inc., erschwert.

Während Musk sich zuvor optimistisch über die Rückkehr der Werbetreibenden zu Twitter geäußert hatte, zeigt ein Bericht von Sensor Tower einen deutlichen Rückgang der Werbeausgaben im ersten Halbjahr dieses Jahres.

Der Zukunft entgegenblicken

Zu Twitters Rückschlägen gesellte sich kürzlich ein Proteststurm der Nutzer aufgrund der vorübergehenden Begrenzung der Tweet-Aufrufe pro Tag, die inzwischen angepasst wurde.

Diese Turbulenzen finden vor dem Hintergrund des Übergangs des Social-Media-Giganten unter Musk statt, der die Plattform Ende 2022 für 44 Milliarden Dollar erwarb und mehrere Änderungen an der Unternehmensstruktur und dem Produkt vornahm.

Zu diesen Änderungen gehören die Einführung von Twitter Blue, einem Premium-Abonnementangebot, das es Nutzern ermöglicht, ihredentfür 8 US-Dollar pro Monat zu verifizieren, sowie neue Möglichkeiten für Nutzer, ihre Inhalte zu monetarisieren.

Trotz der schwierigen Zeiten hält Musk an seinem Vorhaben fest, Twitter in die Gewinnzone zu führen und die Plattform so umzugestalten, dass sie ihren Nutzern einen größeren Mehrwert bietet und gleichzeitig finanziell tragfähig ist. Doch der Weg dorthin ist nach wie vor steinig und mit zahlreichen Herausforderungen verbunden.

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