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Trumps World Liberty Financial definiert die Regeln von Macht und Profit neu

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Trumps World Liberty Financial definiert die Regeln von Macht und Profit neu
  • Trumps Kryptofirma forderte geheime Zahlungen von Startups.
  • Trumps Politik steigerte die Gewinne von World Liberty.
  • Ausländische Investoren nutzten World Liberty, um Trump näherzukommen.

Laut der New York Times legte World Liberty Financial, das Krypto-Unternehmen im Besitz vondent Donald Trump, bereits seine trac, bevor er überhaupt zum zweiten Mal ins Weiße Haus einzog.

Zachary Folkman, der früher das Unternehmen „Date Hotter Girls“ betrieb, kontaktierte über Signal ein Krypto-Startup von den Cayman Islands. Er unterbreitete ihm ein Angebot: Kryptowährungen tauschen, um gegenseitig den Ruf zu verbessern. Doch der Haken war brutal. Das Startup sollte World Liberty heimlich Millionenbeträge überweisen, nur um mit Trump in Verbindung gebracht zu werden.

Folkman prahlte damit, dass andere bereits zwischen 10 und 30 Millionen Dollar für dasselbe Privileg zahlten. Das Start-up von den Cayman Islands lehnte das Angebot ab. Auch andere Firmen, denen dasselbe unterbreitet wurde, taten dies. Sie nannten es unethisch, im Grunde genommen den Kauf von Empfehlungen und die damit verbundene Lüge.

Selbst nach den Ablehnungen, so behauptet die Times, World Liberty weitergemacht, Münzen weltweit verkauft und mehr als 550 Millionen Dollar eingenommen.

Trump macht aus World Liberty eine globale Maschine

Trumps Rückkehr an die Macht eröffnete ihm neue Möglichkeiten. Mit World Liberty beseitigte er die alten Trennlinien zwischen Privatwirtschaft und Staat. World Liberty befindet sich größtenteils im Besitz eines Unternehmens aus dem Umfeld der Familie Trump und profitierte direkt vondentEntscheidungen.

Nachdem Trump einen nationalen Krypto-Vorrat angekündigt hatte, der auch eine von dem Unternehmen unterstützte Kryptowährung enthielt, schnellte der Wert der Bestände in die Höhe. Er besetzte Spitzenpositionen mit Krypto-Fans, ernannte einen ehemaligen Krypto-Berater zum Vorsitzenden der US-Börsenaufsicht SEC und löste die Sonderkommission für Kryptokriminalität im Justizministerium auf.

World Liberty verkaufte seine Münzen im Ausland an Käufer in Israel und Hongkong. Dieser Schritt bot ausländischen Investoren eine neue Möglichkeit, sich der Trump-Regierung anzunähern. Einige dieser Investoren leiteten Unternehmen, gegen die die US-Regierung ermittelte.

Ein Betrugsfall wurde sogar vorerst gestoppt, nachdem ein Manager Millionen in World Liberty investiert hatte. Andere Investoren versuchten, Unternehmen aufzubauen, die einer Genehmigung durch die Bundesbehörden bedurften.

Das Unternehmen kontaktierte mindestens fünf Startups und bot ihnen den Tausch von Kryptowährungen an, forderte aber gleichzeitig hohe, geheime Zahlungen. Andre Cronje von SonicLabs sagte: „Das ist ein dunkles Kapitel in unserer Branche.“ Folkman und Chase Herro trieben die Geschäfte weiter voran und nutzten dabei stets Trumps Namen.

David Wachsman, Sprecher von World Liberty, wies jegliche Unregelmäßigkeiten zurück und bezeichnete die Geschäfte als „durchdachte, strategische Transaktionen“. Anschuldigungen politischer Gefälligkeiten nannte er „falsch, absurd und gefährlich“. Dennoch flossen die Gewinne in Trumps engstes Umfeld. Laut der „New York Times“ hält Trumps Unternehmen 60 % an World Liberty und streicht 75 % der Einnahmen aus dem Münzverkauf ein.

Eric Trump, der das Familienunternehmen leitet, sagte auf dem Golfplatz von Trump Doral in Florida: „Das ist eines unserer erfolgreichsten Projekte überhaupt.“ Er und Donald Trump Jr. sind bei World Liberty aktiv eingebunden. Sie arbeiten mit ihren Partnern Folkman, Herro und Zach Witkoff zusammen.

Zach, Sohn des Trump-Gesandten Steve Witkoff, half bei der Organisation von Treffen in Pakistan mit Premierminister Muhammad Shehbaz Sharif. Limousinen, Polizeieskorten und sogar Tänzerinnen wurden eingesetzt. Wachsman behauptete, dass keine US-Beamten daran beteiligt waren.

Trumps Krypto-Wetten explodieren nach der Wahlnacht

Trumps zweiter Wahlsieg veränderte alles. Unmittelbar nach Schließung der Wahllokale postete World Liberty auf X: „Große Dinge stehen bevor.“ Über Nacht strömten Investitionen in ihre Kryptowährungen. Blockchain-Aufzeichnungen zeigten, dass viele Käufer aus Singapur, Südkorea, Hongkong und den Vereinigten Arabischen Emiraten stammten.

Seit Trumps Rückkehr haben einige dieser Investoren verstärkt auf eine Expansion in den USA gesetzt. Justin Sun, der Gründer von Tron, kaufte World Liberty-Token im Wert von 75 Millionen US-Dollar. Sun, gegen den die US-Börsenaufsicht SEC Anklage wegen Betrugs erhoben hat, gab an, seine Investition sei aus Vertrauen in das Projekt erfolgt. Kurz darauf beantragte die SEC jedoch bei einem Richter, das Verfahren gegen Sun aufgrund einer möglichen außergerichtlichen Einigung auszusetzen.

Die Times behauptete, der eigentliche Plan sei eine Übernahme gewesen: World Liberty sollten 10 bis 30 Millionen Dollar für ihre Kryptowährungen erhalten, im Gegenzug würde eine geringere Investition zurückfließen. Fünf Startups schlossen tatsächlich Verträge mit World Liberty ab, sogar ohne dies öffentlich bekannt zu geben. Eines davon, die Sui Foundation, verzeichnete nach Bekanntgabe des Vertrags einen Kursanstieg von über 10 %.

Eric Trump gab später Anlagetipps zu X und empfahl seinen Followern, jetzt ETH zu kaufen, löschte den Kommentar aber anschließend. Einen Monat später kündigtedent Trump die „US-Kryptoreserve“ an, in deren Mittelpunkt Bitcoin und Ether stehen. Der Ether-Kurs stieg um 13 % und erhöhte kurzzeitig den Ether-Bestand von World Liberty um 33 Millionen US-Dollar, bevor die Kurse wieder fielen.

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