- Trump führt laut Polymarket nun mit 9 Punkten Vorsprung vor Kamala Harris (54,0 % gegenüber 45,4 %).
- Sein kometenhafter Aufstieg im Wettmarkt erfolgte nach einer Kundgebung in Pennsylvania, bei der Elon Musk seine Kampagne öffentlich unterstützte.
- Harris liegt in den nationalen Umfragen weiterhin vorn, insbesondere bei Wählerinnen und Wählern aus Minderheiten, während Trump bei weißen und männlichen Wählern vorne liegt.
Donald Trump hat bei Polymarket, einem der führenden Prognosemärkte tracdie Wahlen 2024, einen Vorsprung von 9 Punkten vor Kamala Harris.
Trump liegt bei 54,0 %, Harris hingegen bei 45,4 %. Dieser Vorsprung ist einer der größten, die Trump seit Harris' Einstieg in den Wahlkampf verzeichnen konnte.
Dies folgt auf seine Kundgebung in Butler, Pennsylvania, dem gleichen Ort, an dem im Juli ein Attentat auf ihn verübt wurde.
Musks Aufruf zum Kampf und Trumps Ulbricht-Versprechen
Bei Trumps Wahlkampfveranstaltung trat Elon Musk, der milliardenschwere Gründer von Tesla, auf. Musks Rede und seinetronUnterstützung für Trump scheinen dem ehemaligendent einen deutlichen Aufschwung an den Wettmärkten beschert zu haben.
Bei der Kundgebung in Butler machte Musk deutlich, dass er Trump für unerlässlich hält, um die Verfassung und die Freiheiten, die die Amerikaner schätzen, zu bewahren.
Sein Aufruf „Kämpfen, kämpfen, kämpfen!“ erinnerte an Trumps Worte vom Juli. Musk erklärte der Menge, die Demokraten, insbesondere Kamala Harris, seien eine Gefahr für die Meinungsfreiheit und das Recht auf Waffenbesitz.
Trump nutzte seinerseits die Gelegenheit, sein Versprechen zu erneuern, Ross Ulbricht, den Gründer von Silk Road, der eine doppelte lebenslange Haftstrafe verbüßt, zu „retten“.
Ulbrichts Geschichte ist zu einem Schlachtruf für Libertäre und Krypto-Enthusiasten geworden, die ihn als Opfer staatlicher Übergriffe sehen.
Indem Trump Ulbricht ins Spiel brachte, versuchte er ganz klar, weiterhin eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen – nämlich diejenigen, die an Freiheit, Privatsphäre und Dezentralisierung glauben.
Polymarket, eine Plattform, die Blockchain zur tracvon Prognosemärkten nutzt, spiegelte die Auswirkungen dieser Rallye wider. Händler reagierten prompt, und Trumps Chancen schnellten umgehend in die Höhe.
Der wachsende Einfluss von Polymarket
Auch Polymarket selbst ist in den Nachrichten. Die Plattform hat kürzlich eine neue Finanzierungsrunde gestartet und will 50 Millionen Dollar für zukünftiges Wachstum, einschließlich eines möglichen Token-Launches, einwerben.
Anfang des Jahres sicherte sich Polymarket in zwei Finanzierungsrunden 70 Millionen US-Dollar. General Catalyst führte eine Serie-A-Runde über 25 Millionen US-Dollar an, und Ethereum Gründer Vitalik Buterin übernahm die Leitung einer Serie-B-Runde über 45 Millionen US-Dollar.
Der Prognosemarkt von Polymarket zurdenthat sich zu einem der beliebtesten Angebote entwickelt und zieht Händler aus aller Welt an.
Da immer mehr Geld in die Plattform fließt, werden sich die Gewinnchancen bis zur Wahl im November ständig ändern und die Marktstimmung widerspiegeln.
Nationale Umfragen zeichnen jedoch ein anderes Bild. Dort kommt Harris auf 52 % der Stimmen, verglichen mit Trumps 47 %.
Ihr Vorsprung ist besonderstronbei den Frauen, wo sie mit 57 % einen Vorsprung von 15 Punkten hat, gegenüber Trumps 42 %.
Bei den männlichen Wählern liegt Trump mit 5 Punkten vorn: 52 % der Männer unterstützen ihn, 47 % Harris.
Regionale und demografische Einblicke
Betrachtet man die regionalen Aufschlüsselungen, führt Harris im Westen und Nordosten. Im Westen liegt sie mit 58 % vor Trump mit 40 %, im Nordosten mit 55 % zu 43 %.
Trump führt jedoch im Süden mit 51 % zu 48 %. Im Mittleren Westen ist das Rennen nahezu gleichauf: Harris liegt bei 50 % und er bei 49 %.
Demografisch gesehen hat Trump bei weißen Wählern einen deutlichen Vorsprung mit 54 % Zustimmung. Harris dominiert hingegen bei afroamerikanischen Wählern mit 71 % der Stimmen und führt auch bei hispanischen und lateinamerikanischen Wählern mit 61 %.
Die Wählermotivation unterscheidet sich deutlich zwischen den beiden Lagern. Nur 10 % der Harris-Anhänger wählen aus Abscheu vor den anderen Kandidaten, verglichen mit lediglich 5 % der Trump-Anhänger.
Bei den wichtigsten Themen schneidet Harris in mehreren Bereichen besser ab als Trump. Sie führt in den Bereichen Gesundheitswesen, Bildung und Umweltpolitik mit jeweils 52 % gegenüber Trumps 36 %.
Auch beim Thema Rassenbeziehungen liegt sie deutlich vorn (50 % gegenüber Trumps 35 %). Bei der Frage der staatlichen Rechenschaftspflicht ist das Ergebnis etwas knapper: Hier führt Harris mit 47 % gegenüber Trumps 41 %.
Trump führt bei den Themen Einwanderung und nationale Verteidigung. 50 Prozent der Wähler geben an, dass Trump in der Einwanderungspolitik besser abschneidet, verglichen mit 39 Prozent für Harris.
Auch beim Thema nationale Verteidigung führt er mit 48 %, während Harris bei 41 % liegt. Bei Wirtschaftsthemen, Arbeitsplatzschaffung, Kriminalität, Außenpolitik, Energie und defiliegen die beiden Kandidaten fast gleichauf.
Das Rennen ist in den umkämpften Bundesstaaten besonders eng. In Pennsylvania, Michigan und Wisconsin liegen Trump und Harris nur denkbar knapp auseinander.
In Pennsylvania ist Trumps Unterstützung weiterhintron, insbesondere nach Bidens Ausstieg aus dem Rennen. In Arizona führt Trump mit zwei Prozentpunkten, und auch Georgia, einen Staat, den er 2020 verloren hat, aber um den erbitterten Rückgewinn kämpft, tendiert zu seinen Gunsten.
In Michigan ist der Ausgang völlig offen, wobei Wahlempfehlungen eine große Rolle bei der Beeinflussung der Wähler spielen.
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