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Trump sagt, Fed-Chef Powell „beschädige die große Kreditwürdigkeit der USA“

In diesem Beitrag:

  • Trump griff Fed-Chef Jerome Powell auf Truth Social scharf an, weil dieser sich weigerte, die Zinssätze zu senken, und bezeichnete dies als Schlag ins Gesicht der globalen Kreditwürdigkeit der USA.
  • Haushaltschef Russell Vought warf Powell vor, eine 2,5 Milliarden Dollar teure Renovierung des Fed-Gebäudes schlecht verwaltet und den Kongress irregeführt zu haben.
  • In dem Schreiben behauptete Vought, das Projekt verstoße gegen Bundesplanungsgesetze und forderte innerhalb von sieben Tagen eine Antwort.

Trump greift Jerome Powell erneut scharf an, diesmal wegen dessen, was er als völlige Respektlosigkeit gegenüber der Finanzkraft Amerikas bezeichnet.

Am Donnerstagdent der Präsident:

„‚Zu spät‘ ist eine Beleidigung der herausragenden Kreditwürdigkeit der USA. Wir sind jetzt wieder die Nummer eins der Welt! Ein gigantisches Comeback! Der Leitzins der Fed sollte dies widerspiegeln. Wir sollten ganz oben auf der Liste stehen!!! Senkt den Leitzins!!!“

Der Beitrag erschien kurz nachdem Trumps Haushaltschef Russell Vought, der jetzt das Office of Management and Budget leitet, Powell einen Brief geschickt hatte, in dem er ihn für seinen Umgang mit einem riesigen Bauprojekt am Hauptsitz der Federal Reserve kritisierte.

Russell sagte, Powell habe die Fed „grob schlecht geführt“ und möglicherweise Abgeordnete im Kongress in die Irre geführt. Die Botschaft war unmissverständlich. Und sie entfachte eine neue Runde in Trumps langjährigem Konflikt mit dem Zentralbankchef.

Laut Vought liegt Powells Renovierungsprojekt 700 Millionen Dollar über dem Budget

In dem Brief griff Russell Powell wegen der explodierenden Kosten für die Renovierung des Fed-Gebäudes in Washington an. Er sagte, das ohnehin schon teure Projekt koste nun 2,5 Milliarden Dollar – rund 700 Millionen Dollar mehr als ursprünglich veranschlagt.

Er nannte es „protzig“ und behauptete, die Kosten pro Quadratfuß hätten 1.923 Dollar erreicht – ein Betrag, der seiner Aussage nach doppelt so hoch sei wie der übliche Preis für historische Bundesgebäude. „Das Schloss Versailles hätte in heutiger Kaufkraft 3 Milliarden Dollar gekostet!“, postete er auf X und fügte den vollständigen Brief an Powell bei.

Dieser Brief basierte auf Powells Aussage vor dem Bankenausschuss des Senats am 25. Juni, in der er den Abgeordneten erklärte, das Gebäude enthalte keinerlei Luxusausstattung. Powell sagte, es gebe „keine VIP-Speisesäle, keinen neuen Marmor, keine Spezialaufzüge, keine Wasserspiele, keine Bienenstöcke und keine Dachterrassengärten“ 

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Russells Brief bezog sich direkt auf diese Aussage und erklärte, die ursprünglichen Baupläne hätten Dachgärten, Aufzüge, private Essbereiche und eine luxuriöse Ausstattung vorgesehen. Powells Darstellung stimme nicht mit den tatsächlichen Planungen überein.

Russell wies auch auf rechtliche Bedenken hin. Er schrieb, dass das Projekt möglicherweise gegen den National Capital Planning Act verstoße, der die Genehmigung großer Bundesprojekte durch die National Capital Planning Commission vorschreibt.

„Ihre Aussage lässt darauf schließen, dass das Projekt hinsichtlich wesentlicher Gestaltungselemente nicht dem genehmigten Plan entspricht“, schrieb er. Sollte dies zutreffen, so Russell, wäre die Fed gezwungen, die Bauarbeiten unverzüglich einzustellen und vor der Fortsetzung einen neuen Genehmigungsantrag zu stellen.

In dem Brief forderte er Powell außerdem auf, innerhalb von sieben Werktagen elf Fragen zu dem Projekt zu beantworten. Trumps Regierung hat sich noch nicht dazu geäußert, ob sie Powell entlassen wird, doch der Druck wächst. In der Vergangenheit hatte Trump bereits dessen Entlassung erwogen und sogar öffentlich angedeutet, ihn noch vor dem Ende seiner Amtszeit im nächsten Frühjahr zu ersetzen. Da Trump nun wieder an der Macht ist, dürfte diese Idee nicht mehr lange vom Tisch sein.

Trump nutzt eine neue Wirtschaftsstudie, um Powell wegen der Inflation anzugreifen

Zwei Tage vor seinem Beitrag auf Truth Social zu den Zinssätzen postete Trump, eine Studie des Council of Economic Advisers (CEA) beweise, dass Powell die ganze Zeit falsch gelegen habe. „Eine neue Studie des Council of Economic Advisers (CEA) unter der Leitung des hoch angesehenen Vorsitzenden Dr. Stephen Miran hat ergeben, dass Zölle NULL AUSWIRKUNGEN auf die Inflation hatten“, schrieb Trump.

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Doch damit nicht genug. „Die Studie belegt, dass die Importpreise tatsächlich sinken, genau wie ich es immer vorhergesagt habe. Die Fake News und die sogenannten ‚Experten‘ lagen mal wieder falsch. Zölle lassen unser Land boomen. Zahlreiche neue Fabriken, Arbeitsplätze und Investitionen in Billionenhöhe strömen in die USA.“ Jemand sollte diese neue Studie dem ewigen Nörgler Jerome Powell zeigen, der sich seit Monaten wie ein kleines Kind über die angeblich nicht existierende Inflation beklagt und sich weigert, das Richtige zu tun. Senk die Zinsen, Jerome – jetzt ist der richtige Zeitpunkt!

Es gibt auch eine rechtliche Hürde, die Trump möglicherweise überwinden möchte. Der Oberste Gerichtshof hat kürzlich entschieden, dass Mitglieder des Fed-Aufsichtsrats nicht ohne triftigen Grund vomdent abberufen werden dürfen. Sollten Russells Anschuldigungen – etwa wegen Misswirtschaft, Lügen vor dem Kongress oder Verstößen gegen Bundesgesetze – jedoch Bestand haben, könnte Trump argumentieren, dass Powells Handlungen diese Schwelle überschreiten.

Bislang hat Powell, wie üblich, weder auf Russells Brief noch auf Trumps Beiträge öffentlich reagiert. Doch die Zeit drängt hinsichtlich der elf Fragen.

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