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Der Krieg zwischen Trump und dem Iran reduzierte das weltweite Ölangebot um 500 Millionen Barrel und verursachte Kosten in nur sieben Wochen in Höhe von 50 Milliarden Dollar

In diesem Beitrag:

  • Der Iran-Krieg unter Trump hat die weltweite Ölversorgung um über 500 Millionen Barrel reduziert und in etwa sieben Wochen Verluste von über 50 Milliarden Dollar verursacht.
  • Die Störung entspricht wochenlangem weltweiten Energiebedarf und hat die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Ölpreise über 100 Dollar pro Barrel steigen.
  • Der Iran hat die Straße von Hormus wieder geöffnet, doch Drohungen, sie erneut zu schließen, sorgen für Instabilität an den Märkten, während Trump erklärte, die USA würden sich nicht unter Druck setzen lassen.

Der Krieg zwischen Trump und dem Iran hat die weltweiten Ölreserven um über 500 Millionen Barrel reduziert und den Wert des Rohöls innerhalb von etwa sieben Wochen um mehr als 50 Milliarden Dollar gemindert. Die Störungen begannen Ende Februar und haben sich nicht abgeschwächt. Analysten und Daten von Reuters gehen davon aus, dass die Auswirkungen noch Monate, wenn nicht sogar Jahre anhalten werden, da die Lieferketten mit der Erholung zu kämpfen haben.

Dies ist kein geringfügiger Schaden. Laut Kpler-Daten handelt es sich um den größten Schock in der Energieversorgung der modernen Geschichte. Die fehlenden Mengen umfassen Rohöl und Kondensat, die nie auf den Markt gelangten, und diese Lücke erschüttert bereits jetzt Preise, Lagerbestände und Handelsströme im gesamten System.

Der iranische Außenminister Abbas Araqchi erklärte am Freitag, die Straße von Hormus sei nach einem mit dem Libanon verknüpften Waffenstillstandsabkommen wieder offen. Gleichzeitig äußerte sich US-Präsident Trump dahingehend, ein Abkommen zur Beendigung des Krieges könne bald erzielt werden, nannte aber keinen konkreten Zeitpunkt, was die Märkte verunsicherte und Händler in Alarmbereitschaft versetzte.

Auf den globalen Märkten kommt es zu massiven Angebotsverlusten und die Preisrisiken steigen rasant an

Das Ausmaß des Verlustes ist enorm. Fünfhundert Millionen Barrel entsprechen dem weltweiten Luftverkehrsbedarf von zehn Wochen, elf Tagen ohne Straßenverkehr weltweit oder fünf Tagen, an denen die gesamte Weltwirtschaft ohne Ölversorgung auskommt. Iain Mowat von Wood Mackenzie brachte es auf den Punkt und bezog die Zahlen auf den tatsächlichen Verbrauch.

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Schätzungen von Reuters zufolge deckt diese Menge den Bedarf der USA für fast einen Monat und den Europas für mehr als einen Monat. Sie entspricht außerdem dem Treibstoffverbrauch des US-Militärs von etwa sechs Jahren (basierend auf rund 80 Millionen Barrel pro Jahr) und kann die weltweite Schifffahrt vier Monate lang ununterbrochen betreiben.

Prognosemärkte preisen derzeit eine 44-prozentige Wahrscheinlichkeit dafür ein, dass der US-Ölpreis in diesem Monat über 100 Dollar pro Barrel steigt, falls der Iran die Straße von Hormus erneut schließt. Händler beobachten diesen Engpass genau, da er einen Großteil der globalen Ölströme kontrolliert.

Trump äußerte sich am Samstag zu der Situation und sagte, der Iran habe versucht, die Vereinigten Staaten durch die Drohung einer erneuten Schließung der Straße von Hormus unter Druck zu setzen. Er wies dieses Vorgehen zurück und erklärte, die Gespräche würden ohne Nachgeben fortgesetzt. Aus dem Oval Office sagte er: „Der Iran hat sich etwas unverschämt verhalten … sie wollten die Straße von Hormus erneut schließen … sie können uns nicht erpressen.“

Tanker passieren die Meerenge, während die Schäden die Wiederherstellung in der gesamten Region verlangsamen

traczeigen, dass fünf LNG-Schiffe aus Ras Laffan in Katar in Richtung Straße von Hormuz unterwegs sind. Es handelt sich um die Schiffe Al Ghashamiya, Lebrethah, Fuwairit, Rasheeda und Disha. Die ersten vier werden von Qatar Energy betrieben, während Disha vontronaus Indien gechartert wurde.

Sollten diese Schiffe die Meerenge passieren, wären dies die ersten LNG-Lieferungen über die Straße seit Kriegsbeginn am 28. Februar. Der Iran hatte die Route am Freitag nach einer von den USA vermittelten Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon wiedereröffnet, und bereits am Samstag war ein Konvoi von Öltankern durch den Kanal unterwegs.

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Vor dem Konflikt wurde durch die Straße von Hormus etwa ein Fünftel des weltweiten LNG-Handels abgewickelt, was sie zu einer der wichtigsten Energierouten der Welt machte. Katar ist der zweitgrößte LNG-Exporteur, wobei der Großteil der Lieferungen nach Asien geht. Iranische Angriffe reduzierten jedoch die Exportkapazität um 17 Prozent.

Die Reparaturen werden voraussichtlich über drei bis fünf Jahre hinweg jährlich 12,8 Millionen Tonnen Erdgas aus dem Angebot nehmen und damit langfristig Druck auf die Gasmärkte ausüben. Selbst bei geöffneter Meerenge wird die Erholung nicht schnell erfolgen.

Laut Kpler-Daten sanken die weltweiten Rohölbestände an Land allein im April um rund 45 Millionen Barrel. Seit Ende März beliefen sich die Produktionsausfälle auf etwa 12 Millionen Barrel pro Tag, was das Ausmaß der Störungen verdeutlicht.

Die Schwerölfelder in Kuwait und im Irak benötigen vier bis fünf Monate, um wieder normale Fördermengen zu erreichen, was die Versorgungslage bis in den Sommer hinein verschärfen wird. Schäden an Raffinerien und dem LNG-Komplex Ras Laffan führen zu weiteren Verzögerungen, sodass die vollständige Erholung der regionalen Energiesysteme Jahre dauern könnte.

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