Beim Hack desdent Crypto Fund wurden die Daten von Hunderttausenden Nutzern durch einen Datenbankverstoß offengelegt.
Bei dem Datenleck wurden die Daten von über 250.000 Nutzern offengelegt. Der Vorfall ereignete sich Ende Februar, und es treffen weiterhin Berichte darüber ein.
dent Crypto Fund Hack
Laut einem Bericht des russischen Nachrichtenportals Izvestia wurde das Unternehmen Opfer eines Datenbank-Hacks, bei dem sensible Benutzerinformationen gestohlen wurden.
Laut dem CTO des Unternehmens sind seitdem die persönlichen Daten von Tridentdent Kunden auf verschiedenen Filesharing-Websites aufgetaucht. Dazu gehören E-Mail-Adressen, verschlüsselte Passwörter, Mobiltelefonnummern und IP-Adressen der Nutzer. Diese Daten enthalten auch Details zur Systemschwachstelle, die den Datenverlust verursacht hat. Bis zum 3. März haben die Hacker über 120.000 Passwörter entschlüsselt und veröffentlicht.
Die Zeitung „Iswestija“ hat Kontakt zu einer Person aufgenommen, die eine Verbindung zum Hack desdent Crypto Fund bestätigte. Auch diese Person war von dem Datenbankleck betroffen, und überraschenderweise hatte das Unternehmen keinerlei Online-Präsenz, weder in sozialen Medien noch auf LinkedIn.
Darüber hinaus ist unklar, ob es sich bei dem Unternehmen um ein seriöses oder ein betrügerisches Unternehmen handelt, da unbekannt ist, ob es in Malta registriert ist. Auch der Sitz und die Registrierung des Fonds sind unbekannt. Daten von Crypto Fund Research deuten zwar auf Malta hin, dies ist jedoch noch nicht bestätigt. Das Unternehmen bietet außerdem weitere Dienstleistungen an, darunter Investitionen in einen „Top-10-Kryptoindex“, der von der Plattform selbst berechnet wird.
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