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Indien rüstet sich nach Aufhebung des RBI-Verbots für einen Handelsboom

VonManasee JoshiManasee Joshi
Lesezeit: 2 Minuten
Indien rüstet sich nach Aufhebung des RBI-Verbots für einen Handelsboom

Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs zur Aufhebung des von der indischen Zentralbank (RBI) verhängten Verbots von Kryptowährungen bereiten sich die indischen Börsen auf einen massiven Anstieg des Handelsvolumens vor, da das Land seine Türen endlich für den Milliarden-Dollar-Markt öffnet.

Am Mittwoch fiel endlich die lang erwartete Entscheidung: Einer der größten und dynamischsten Märkte der Welt heißt nun auch Unternehmen aus dem Kryptowährungsbereich willkommen. Das Verbot der indischen Zentralbank (RBI) für Krypto-Transaktionen, das Banken und anderen Finanzinstituten in Indien untersagte, Kryptowährungsunternehmen Dienstleistungen anzubieten, stieß auf heftigen Widerstand seit seinem Inkrafttreten im April 2018

Da eine Erholung unwahrscheinlich schien, verabschiedeten sich viele Börsen vom indischen Markt. Doch nach dem Urteil vom Mittwochscheint doch noch nicht alles verloren zu sein. Der indische Kryptomarkt hat sich erholt – und wie!

Nach Aufhebung des RBI-Verbots nutzte die indische Kryptobörse CoinDCX die Gelegenheit, eine Partnerschaft mit einer lokalen Bank einzugehen und Nutzern den Kauf von Kryptowährungen mit indischen Rupien. Da der Handel mit Kryptowährungen in Indien nun nicht mehr verpönt ist, freuen sich Entwickler, Unternehmer und passionierte Trader darauf, die verlorene Zeit aufzuholen.

Die Aufhebung des RBI-Verbots bietet eine Chance zur Wiedergutmachung

Benson Samuel, Technologiechef des Token-Unternehmens Tokenyz Ventures, teilt seine optimistische Einschätzung der zukünftigen Entwicklung. Viele Krypto-Initiativen würden einen Neustart wagen und ihre Mission fortsetzen, Dienstleistungen und Produkte rund um Kryptowährungen anzubieten, so Samuel. 

Die Gesamtstimmung sei recht positiv, fügte er hinzu. Und das stimmt. Trotz des Teilverbots bestätigte CoinDCX im Februar seine Partnerschaft mit der maltesischen Börse OKEx, um die Akzeptanz von Kryptowährungen in Indien und das Land seinem Ziel, eine Fünf-Billionen-US-Dollar-Wirtschaft zu werden, einen Schritt näher zu bringen.

Zebpay, ein Börsendienst, der sich aufgrund unklarer Krypto-Regulierungen vom indischen Markt zurückgezogen hatte, ist im vergangenen Monat zurückgekehrt, um indischen Kunden Krypto-Handelsdienste.

Samuel zufolge wird eine Branche, die bereits die nötigen Voraussetzungen für einen Neustart geschaffen hat, mit neuer Energie und neuem Elan wieder durchstarten.

CoinDCX plant seine Zukunft in Indien

Sumit Gupta, CEO und Mitgründer von CoinDCX, hofft, dass der indische Kryptomarkt nach der Aufhebung des RBI-Verbots durch das Gericht ein neues Interesse erfahren wird. „ Ich erwarte einen deutlichen Nachfrageanstieg bei Krypto-INR-Handelspaaren, da institutionelle wie private Anleger nun ohne Bedenken handeln können“, erklärte Gupta.

Gupta erläuterte die Pläne von CoinDCX für einen Neustart und erklärte, dass die Integration einer Bank der erste Schritt sei, um das Vertrauen und die Aufmerksamkeit indischer Investoren zu gewinnen. Die Zusammenarbeit mit einer Bank werde neue Expansionsmöglichkeiten eröffnen, mehr Bankkanäle bieten und somit den Weg für die Akzeptanz von Kryptowährungen im Land ebnen, versicherte er.

Darüber hinaus meldete die Krypto-Banking-App Cashaa, dass Bitcoin -Transaktionsvolumen Stunden nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs vier Millionen US-Dollar (4,4 Millionen Dollar) überstieg. Es ist also klar, dass die lang erwartete Entscheidung mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.

Titelbild von Pixabay

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