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Tokyotron Taiwan sieht sich im mutmaßlichen Diebstahlskandal um TSMC mit einer neuen Anklage konfrontiert

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
  • Die Staatsanwaltschaft in Taiwan hat neue Anklagen gegen Tokyotron Taiwan und drei Einzelpersonen wegen des mutmaßlichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen der TSMC erhoben.

  • Zwei ehemaligen TSMC-Mitarbeitern und einem ehemaligen Mitarbeiter von Tokyotron Taiwan drohen Haftstrafen von bis zu acht Jahren und acht Monaten.

  • Die Behörden haben TSMC-Daten im Cloud-Speicher von Tokyotron Taiwan gefunden und fordern nun Bußgelder in Höhe von insgesamt 145 Millionen Taiwan-Dollar.

Die taiwanesische Staatsanwaltschaft hat am Montag neue Anklagen gegen Tokyotron Taiwan und drei Personen in einem wachsenden Rechtsstreit wegen des mutmaßlichen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen der TSMC erhoben, wie aus den von der Staatsanwaltschaft veröffentlichten Informationen hervorgeht.

Zu den Angeklagten gehören ein ehemaliger TSMC-Mitarbeiter mit dem Nachnamen Chen, gegen den bereits im letzten Jahr Anklage erhoben wurde, ein zweiter ehemaliger TSMC-Mitarbeiter, der ebenfalls den Nachnamen Chen trägt, und ein ehemaliger Mitarbeiter von Tokyotron Taiwan mit dem Nachnamen Lu.

Die Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafen und höhere Geldstrafen

Die Staatsanwaltschaft gab an, für alle drei Angeklagten Gefängnisstrafen anzustreben. Dem ersten Angeklagten, Chen, droht eine Haftstrafe von sieben Jahren, dem zweiten, Chen, eine Haftstrafe von acht Jahren und acht Monaten und Lu eine Haftstrafe von einem Jahr.

Die Staatsanwaltschaft fordert nun zusätzlich eine Geldstrafe von 25 Millionen Taiwan-Dollar gegen Tokyotron Taiwan. Diese kommt zu einem bereits im Dezember eingereichten Antrag auf eine Geldstrafe von bis zu 120 Millionen Taiwan-Dollar hinzu, was etwa 3,8 Millionen US-Dollar entspricht. Der neue Antrag basiert laut Staatsanwaltschaft auf Erkenntnissen aus eingehenderen Ermittlungen.

Nachdem der erste Chen im August angeklagt worden war, erhoben die Staatsanwälte Anklage gegen Tokyotron Taiwan wegen Verstoßes gegen das Nationale Sicherheitsgesetz und das Gesetz über Geschäftsgeheimnisse.

Im Zuge der erweiterten Ermittlungen gaben die Behörden bekannt, dass beide Männer mit dem Nachnamen Chen im Verdacht stehen, Geschäftsgeheimnisse von TSMC illegal kopiert zu haben. Die taiwanesische Staatsanwaltschaft beschuldigte Lu zudem der Vernichtung von Beweismitteln im Zusammenhang mit dem Fall.

Am Montag gaben , dass Ermittler festgestellt haben, dass Cloud-Speichersysteme von Tokyo Electrontrontrontron trontrontrontron trontron zuvor erklärt, dass gegen die Muttergesellschaft keine Anklage erhoben worden sei und der Fall keine Auswirkungen auf das Finanzergebnis gehabt habe.

TSMC äußerte sich in einer kurzen Stellungnahme zu den erweiterten Anklagepunkten. Das Unternehmen erklärte, der Antrag auf eine ergänzende Anklage basiere auf den Ergebnissen erweiterter Ermittlungen im Zusammenhang mit der im August 2025 eingereichten Klage wegen Verletzung von Geschäftsgeheimnissen. Ein Unternehmenssprecher sagte:

„Da sich der Fall nun in einem Gerichtsverfahren befindet, können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Einzelheiten bekanntgeben.“

Die Nachfrage nach TSMC-Chips bleibt hoch, da der Druck auf den Chipmarkt weltweit zunimmt

Dies geschieht, nachdem Cryptopolitan berichtet hatte , dass Nvidia TSMC kontaktiert hat, um die Produktion seiner H200-KI-Chips aufgrund dertronNachfrage chinesischer Technologieunternehmen zu erhöhen. Die Bestellungen chinesischer Unternehmen für 2026 übersteigen zwei Millionen H200-Einheiten, während Nvidia derzeit rund 700.000 Chips auf Lager hat.

Die von Nvidia bei TSMC angefragte zusätzliche Produktionsmenge wurde nicht bekannt gegeben. Eine mit den Gesprächen vertraute Person gab an, Nvidia habe TSMC gebeten, die Chipproduktion auszuweiten; die Arbeiten sollen voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 beginnen. Über diese Gespräche und das Ausmaß der chinesischen Nachfrage war bisher nicht berichtet worden.

Auch die Preisdetails wurden bekannt. Nvidia hat entschieden, welche H200-Versionen an chinesische Kunden verkauft werden sollen, und die Preise auf rund 27.000 US-Dollar pro Chip festgelegt. Diese Situation erhöht den Druck auf das weltweite Angebot an KI-Chips, insbesondere da Nvidia die chinesische Nachfrage mit dem knappen Angebot in anderen Ländern in Einklang bringen muss.

Bislang hat Peking jedoch keine Lieferungen von H200-Chips genehmigt, auch nicht nachdem die Regierung von Donald Trump eine Verordnung unterzeichnet hatte, die Exporte nach China erlaubt.

Die Markterwartungen für TSMC an der Wall Street bleiben hoch. Goldman Sachs hob das Kursziel für TSMC von 1.720 NT$ auf 2.330 NT$ an und bekräftigte seine Kaufempfehlung.

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