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Apples Tim Cook treibt den Corning-Deal voran und kooperiert mit Chipherstellern bei einer 600 Milliarden Dollar schweren US-Expansion

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Apples Tim Cook treibt den Corning-Deal voran und kooperiert mit Chipherstellern bei einer 600 Milliarden Dollar schweren US-Expansion
  • Tim Cook bestätigte, dass Apple in den nächsten vier Jahren 600 Milliarden Dollar in die US-Produktion investieren wird.
  • Apple hat seine Partnerschaft mit Corning durch eine Investition von 2,5 Milliarden Dollar ausgebaut.
  • Das Unternehmen arbeitet mit Taiwan Semiconductor, Texas Instruments und Applied Materials zusammen, um Chips in den USA herzustellen.

Apples Vorstandsvorsitzender Tim Cook bestätigte am Freitag, dass das Unternehmen in den nächsten vier Jahren 600 Milliarden Dollar für die Produktion in den Vereinigten Staaten ausgeben wird.

In einem Interview mit Jim Cramer von CNBC ging Tim detailliert auf Apples neue Fabrikinvestitionen, die Strategie zur Schaffung von Arbeitsplätzen, die Chip-Lieferverträge und die exklusive Unterstützung durch die Trump-Administration ein.

Die Ankündigung beinhaltet eine Finanzspritze von 2,5 Milliarden Dollar in Apples langjährigen Vertrag mit Corning, dem in Kentucky ansässigen Unternehmen, das das in iPhones und Apple Watches verwendete Glas herstellt.

Das Werk in Harrodsburg produziert bereits Hightech-Glas für Apple-Geräte, doch die neue Investition zielt darauf ab, die Produktion zu steigern, um die wachsende Inlandsnachfrage des Unternehmens zu decken.

Apple erweitert US-Chipproduktion und Zuliefererbasis

Neben Glas arbeitet Apple auch mit mehreren Halbleiterunternehmen zusammen, um mehr Chips im Inland zu produzieren. Tim nannte Taiwan Semiconductor, Texas Instruments und Applied Materials als wichtige Partner bei dieser Expansion.

Diese Unternehmen werden Apple dabei helfen, lokale Chip-Produktionsstätten aufzubauen und die Abhängigkeit von ausländischen Fabriken zu verringern.

„Wir arbeiten bereits mit 9.000 verschiedenen Partnern in den USA zusammen“, erklärte Jim. „Wir sind mit diesen Lieferanten in allen 50 Bundesstaaten vertreten.“ Er fügte hinzu, dass diese Geschäftsbeziehungen bereits 450.000 Arbeitsplätze geschaffen hätten und Apple diese Zahl nun weiter ausbaue. „Wir sind sehr stolz darauf, dieses Wachstum in diesem Jahr auf 600 Milliarden US-Dollar zu steigern.“

Apple hat außerdem ein neues Schulungsprogramm namens Manufacturing Academy ins Leben gerufen, das letzten Monat in Detroit startete. Tim Tim erklärte, die Akademie solle amerikanische Arbeitskräfte ausbilden und kleinere Unternehmen mit modernen Produktionsanlagen ausstatten.

In einer Pressemitteilung erklärte Apple, dass das Programm kleine und mittelständische Hersteller aus dem ganzen Land zu Workshops einlädt, die sich auf künstliche Intelligenz und Methoden der intelligenten Fabrik konzentrieren.

Die Unterstützung der Bundesregierung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle in Apples US-Investitionsplan. Tim erzählte Jim, dass das Unternehmen „erhebliche Unterstützung“ vondent Donald Trump erhalte, der im vergangenen Monat einen 100-prozentigen Zoll auf importierte Halbleiter angekündigt hatte.

Unternehmen wie Apple, die im Inland produzieren, sind von diesem Zoll ausgenommen. „Derdent hat gesagt, er wolle mehr in den Vereinigten Staaten“, sagte Tim. „Und wir wollen auch mehr in den Vereinigten Staaten.“

Währenddessen brachte Apple am Dienstag auch seine neueste Hardware auf den Markt: vier neue iPhone 17 Modelle, die ab dem 19. September in den Geschäften und online erhältlich sein werden, wie Cryptopolitan berichtete.

Das teuerste Modell ist das iPhone 17 Pro Max, das weiterhin ab 1.199 US-Dollar erhältlich ist, nun aber auch in einer neuen Version mit 2 TB Speicherplatz angeboten wird. Apple hat den Preis dafür nicht erhöht. Das iPhone 17 Pro kostet jetzt 1.099 US-Dollar, 100 US-Dollar mehr als das Vorgängermodell, bietet laut Apple nun aber 256 GB statt 128 GB Speicherplatz.

Das Einsteigermodell des iPhone 17 bleibt bei 799 US-Dollar, bietet aber einen größeren Bildschirm, ein flüssigeres Display und eine bessere Kamera. Das herausragende Modell ist das iPhone 17 Air mit seinem Gehäuse aus Titan. Es ist dünner, leichter und kostet 999 US-Dollar.

Zum Wochenabschluss veröffentlicht Apple am Montag iOS 26 als weiteres Software-Update. Die neue Version unterstützt alle aktualisierten Geräte und beinhaltet Leistungs- und Akkulaufzeitverbesserungen.

Diese gesamte Initiative, von Schulungszentren über Zölle bis hin zu Titan-Telefonen, ist Teil von Tims umfassenderer Strategie, mehr Apples Aktivitäten in den USA anzusiedeln, und genießt dabei die volle Unterstützung des Weißen Hauses.

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Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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