Klonfirmen stellen seit jeher ein Problem für die Forex-Branche dar, doch nun greifen sie auch auf Kryptowährungen über. Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei einer Klonfirma um eine Kopie eines originalen und legitimen Unternehmens.
Diese Klone kopieren beispielsweise nahezu alles an dem Unternehmen: Namen, Lizenznummer, Telefonnummer, Website-Design, relativ ähnliche Domainnamen, Logos, Farben und so ziemlich alles andere.
Indem sie den Händlern diese erkennbaren Merkmale bieten, täuschen sie sie und lassen sie glauben, dass es sich um ein echtes Angebot handelt.
Glücklicherweise verfügt nahezu jede Finanzaufsichtsbehörde über eine spezielle Abteilung für solche Fälle, die sich auf das Aufspüren, Erkennen und Warnen vor solchen Unternehmen spezialisiert hat. Im vorliegenden Fall wurde AGM Invest von der FCA, der britischen Finanzaufsichtsbehörde, entdeckt.
Das Unternehmen ist eine Kopie von AMG Financial Services Ltd, einem Versicherungsunternehmen für die Bevölkerung Großbritanniens.
Die Firma gibt jedoch an, eine Handelsplattform für Kryptowährungen und Devisen zu sein. Sie erwähnt außerdem eine Regulierungslizenz in Belize, was für ein lizenziertes Finanzunternehmen an sich nicht die beste Wahl ist.
Selbstverständlich hat das ursprüngliche Unternehmen, AMG Financial Services, jegliche Verbindung zu AMG Invest bestritten und die FCA bei der Entfernung des Unternehmens von der Plattform unterstützt. Für Trader ist es äußerst wichtig, stets darauf zu achten, auf welcher Plattform sie sich einloggen.
Genau deshalb bittet Binance seine Händler, den Domainnamen sorgfältig zu überprüfen, um sicherzustellen, dass es sich um den korrekten handelt. Sollten Sie das nächste Mal auf Farben oder Logos stoßen, die denen eines Krypto-Unternehmens ähneln, überprüfen Sie unbedingt den Domainnamen und vergewissern Sie sich, dass es sich um eine autorisierte Plattform handelt.
FCA-Klon