Der US-amerikanische Rapper The Game wurde wegen Werbung für ein betrügerisches ICO-Projekt angeklagt

Zusammenfassung (TL;DR)
- US-Rapper muss sich wegen der Förderung eines illegalen ICO vor Gericht verantworten und 12 Millionen Dollar Strafe zahlen
- Warum wurde der Rapper angeklagt?
Der Gangster-Rapper Jayceon Terrell Taylor, im Volksmund The Game genannt, ist in Schwierigkeiten geraten, weil er angeblich im Jahr 2017 ein nicht registriertes Initial Coin Offering (ICO) beworben hat.
Dem Musikstar droht eine Anklage in Höhe von 12 Millionen Dollar, ebenso wie Führungskräften des Unternehmens, dessen illegales ICO er angeblich in jenem Jahr beworben hat.
Zu The Games Pech wurden seine Verbrechen erst vor Gericht verhandelt, nachdem kürzlich eine geänderte offizielle Akte veröffentlicht wurde, in der behauptet wurde, das Gericht verfüge über belastende Beweise gegen ihn.
Das Spiel, Paragon-Münze hin und her
Von der anfänglichen Nichtteilnahme am Prozess bis hin zur Einbeziehung des Rappers in die Klage – die Ereignisse waren für ihn ein Glücksspiel.
Das ganze Szenario nahm seinen Lauf, als Paragon der Welt versprach, mit Krypto und Blockchain die Cannabisbranche massentauglich zu machen. Sie rekrutierten The Game, um den PRG-Token auf seinen persönlichen Social-Media-Kanälen zu bewerben.
In einem seiner Werbebeiträge war er zusammen mit Jessica Versteeg, der CEO von Paragon und ehemaligen Model, zu sehen. Dazu twitterte er: „Ich bereite mich darauf vor, Cannabis und die Welt zu revolutionieren.“
Das Projekt war ein Erfolg, da im Jahr 2017 innerhalb weniger Monate über 70 Millionen Dollar eingeworben wurden.
Eine Wendung in der Erfolgsgeschichte
Weniger als ein Jahr nach der gesamten Werbekampagne und der Geldbeschaffung reichte die Firma Astely Davy, die in den PRG-Token investiert hatte, eine Klage gegen Paragon wegen eines nicht registrierten Wertpapierverkaufs ein.
Sie forderten von dem Unternehmen eine Rückerstattung an die Investoren (diejenigen, die am ICO) und stellten klar, dass Paragon nicht bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) registriert sei.
Die Aufsichtsbehörden schalteten sich umgehend ein und forderten das Unternehmen auf, allen Anlegern ihre Gelder zurückzuerstatten, da das gesamte Projekt nicht mit den Wertpapiergesetzen der USA vereinbar sei.
Die Spielberichterstattung war zu diesem Zeitpunkt noch nicht involviert, bis geänderte Klage Bundesbezirksrichter Jeffrey S. White
Laut Aussage des Richters habe der Rapper „zum eigenen Vorteil oder zum Vorteil von Paragon gehandelt“ und werde daher nun als Mitglied des Projekts betrachtet.
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