Die US-Notenbank und Trump werden 2025 aneinandergeraten – In welchen Bereichen ist mit Schwierigkeiten zu rechnen?

- Die Spannungen zwischen Trump und dem Fed-Chef Powell nehmen zu, da Trumps Wirtschaftsprogramm für 2025 die Politik und Unabhängigkeit der Fed in Frage stellt.
- Elon Musk und Vivek Ramaswamy leiten die Effizienzreform der Bundesregierung, die sich auf die Belegschaft der Bundesbehörden und den Betriebshaushalt von 7,1 Milliarden Dollar konzentriert.
- Trumps Zölle könnten das BIP-Wachstum um 1,5 % bremsen, während die US-Notenbank angesichts globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten vorsichtige Zinssenkungen plant.
Es wird erwartet, dass die seit langem bestehenden Spannungen zwischen dem designiertendentDonald Trump und dem Vorsitzenden der US-Notenbank, Jay Powell, im Jahr 2025 erneut in den Mittelpunkt rücken werden, wobei die Wirtschaftspolitik und die institutionelle Dynamik die Voraussetzungen für mögliche Konflikte schaffen.
Donald Trump, der im November 2024 wiedergewählt wird, kritisiert Powell häufig. Dies wirft Fragen darüber auf, wie sich die Beziehung zwischen dem Weißen Haus und der Federal Reserve im kommenden Jahr entwickeln könnte.
Im Laufe des Jahres 2024 griff Trump Powells Führungsstil öffentlich an und argumentierte, derdent solle mehr Einfluss auf die Entscheidungen der Federal Reserve haben. Im Wahlkampf behauptete Trump, Powell habe „viele Fehler gemacht“ und deutete an, seine Regierung könne die Unabhängigkeit der Fed neu bewerten.
Die Ausgaben der Federal Reserve unter der „Mikroskopie“
Nach Trumps Wiederwahl wies Powell Gerüchte über seine Absetzung entschieden zurück und betonte seine Absicht, seine Amtszeit bis Mai 2026 zu beenden. Selbst wenn Powell im Amt bleibt, erwarten Analysten jedoch erneute Spannungen zwischen der Regierung und der Fed.
Der designiertedenthat den Milliardär und Unternehmer Elon Musk sowie den Geschäftsmann Vivek Ramaswamy zu Leitern des Ministeriums für Regierungseffizienz (DOGE) ernannt. Die beiden haben eine grundlegende Reform der Staatsausgaben angekündigt, und ihre Pläne könnten bedeutende Veränderungen bei der US-Notenbank (Federal Reserve) beinhalten.
Musk bezeichnete die US-Notenbank Fed kürzlich auf seiner Social-Media-Plattform X als „absurd überbesetzt“ und deutete damit mögliche Personalreduzierungen an.
Die US-Notenbank ist absurd überbesetzt
— Elon Musk (@elonmusk) 23. Dezember 2024
Laut einem Bericht von Yahoo Finance beschäftigt die Federal Reserve in den Vereinigten Staaten rund 24.000 Mitarbeiter, wobei 86 % ihrer Belegschaft in regionalen Reservebanken tätig sind.
Der Hauptsitz in Washington, D.C., beherbergt rund 3.000 Mitarbeiter. Anders als die meisten Bundesbehörden arbeitet die Feddentvon Steuergeldern und finanziert sich durch Einnahmen aus Staatsanleihen.
Trotz ihrer Unabhängigkeit halten Kritiker die Betriebskosten der Fed nicht für unerheblich. Im Jahr 2024 waren ihre Netto-Betriebskosten mit 7,1 Milliarden US-Dollar veranschlagt, was etwa 0,1 % des gesamten Bundeshaushalts entspricht. In der Vergangenheit hat die Fed Überschüsse an das US-Finanzministerium abgeführt und zwischen 2012 und 2021 fast eine Billion US-Dollar überwiesen.
Trumps Wirtschaftspolitik steht im Widerspruch zum Plan der Fed
Trump kündigte kürzlich Pläne zur Einführung hoher Zölle an: 10 % auf Importe aus China und 25 % auf Waren aus Mexiko und Kanada. Diese Maßnahmen, die die heimische Produktion ankurbeln sollen, werden voraussichtlich erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben.
EY-Chefökonom Gregory Daco warnte, dass die Zölle zu Stagflation, gekennzeichnet durch langsameres Wirtschaftswachstum und höhere Inflation. Er schätzt, dass die Zölle das US-BIP bis 2025 um 1,5 % senken und gleichzeitig die Inflation um 0,4 % erhöhen würden. Auch Volatilität an den Finanzmärkten sei zu erwarten und würde die ohnehin schon von anhaltender Inflation geplagte Wirtschaft zusätzlich belasten.
Allerdings teilen nicht alle Experten Dacos Bedenken hinsichtlich der Inflation. Der ehemaligedent der Federal Reserve Bank von St. Louis, Jim Bullard, der während Trumps erster Amtszeit im Amt war, argumentierte, dass die wachstumshemmende Wirkung von Zöllen etwaige inflationäre Auswirkungen ausgleichen könnte.
„Der Schaden für die Weltwirtschaft würde alle Preiseffekte überwiegen“, bemerkte Bullard und äußerte Zweifel an der Annahme, dass Zölle allein die Inflation anheizen würden.
erneut die fraglichen Zinssätze
der US-Notenbank Federal Reserve Die Prognosen für ihre Sitzung im Dezember 2024 deuteten auf einen vorsichtigen Zinspfad hin. Die Märkte erwarteten, dass der Leitzins bis Dezember 2025 leicht auf 3,9 % sinken würde, verglichen mit dem aktuellen Zielkorridor von 4,25–4,5 %.
Allerdings erscheinen diese Prognosen angesichts des potenziellen Inflationsdrucks durch Trumps Wirtschaftsprogramm, einschließlich Steuersenkungen, Zöllen und Einwanderungspolitik, eher zu optimistisch.
Finanzanalysten der Financial Times merkten an , dass die vorsichtige Haltung der Fed von den aggressiveren Zinssenkungsstrategien der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank von England abweichen könnte, was die globale Wirtschaftslage weiter verkomplizieren würde.
Trumps Wirtschaftspolitik, kombiniert mit Musks und Ramaswamys Sparmaßnahmen, könnte die US-Notenbank vor erhebliche Herausforderungen stellen. Zwar agierte die Fed traditionell weitgehend unabhängig, doch Spannungen mit dem Weißen Haus könnten diese Autonomie auf die Probe stellen.
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