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Die KI-Revolution in der Medizin: Transformation des Gesundheitswesens mit Foundation-Modellen

VonJohn PalmerJohn Palmer
3 Minuten Lesezeit
Revolution
  • Grundlagenmodelle in der Medizin bergen ein immenses Potenzial zur Verbesserung der diagnostischen Genauigkeit und Effizienz.
  • Große Technologieunternehmen investieren in die fortschrittliche Integration von KI für medizinische Bildgebung und Diagnostik.
  • Verantwortungsvoller Einsatz und strenge Tests sind unerlässlich, da KI die menschliche Expertise im Gesundheitswesen ergänzt.

Im medizinischen Bereich vollzieht sich derzeit eine KI-Revolution, die das Gesundheitswesen grundlegend verändern wird. Neue, generalistische Modelle, sogenannte Basismodelle, stehen kurz davor, die Grenzen von Machine-Learning-Tools der ersten Generation in klinischen Anwendungen zu überwinden. Diese Modelle bergen erhebliches Potenzial, und große Technologieunternehmen investieren bereits in ihre Entwicklung und Integration in die medizinische Bildgebung und Diagnostik.

Grundlagenmodelle in der Medizin

Grundlagenmodelle bieten einen vielseitigen Rahmen für die Weiterentwicklung medizinischer KI. Ein entscheidender Vorteil ist ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene medizinische Fachgebiete. Die Augenheilkunde beispielsweise eignet sich aufgrund der Verfügbarkeit hochauflösender Bilddaten für nahezu alle Bereiche des Auges hervorragend für Grundlagenmodelle. Diese Modelle haben das Potenzial, medizinische Fachgebiete durch die Verbesserung der diagnostischen Genauigkeit und Effizienz grundlegend zu verändern

Führende Technologieunternehmen investieren aktiv in grundlegende Modelle für die medizinische Bildgebung, die verschiedene Bildtypen wie Hautfotos, Netzhautscans, Röntgenbilder und Pathologiepräparate nutzen. Diese Modelle integrieren auchtronGesundheitsdaten und Genomdaten und ermöglichen so ein umfassendes Bild der Patientengesundheit. Im Juni stellte Google Research REMEDIS (robust and efficient medical imaging with self-supervision) vor, einen bahnbrechenden Ansatz, der die diagnostische Genauigkeit im Vergleich zu überwachten Lernverfahren deutlich verbessert. Dieser Ansatz basiert auf dem Vortraining von Modellen mit großen Datensätzen unbeschrifteter Bilder, wodurch der Bedarf an beschrifteten Daten reduziert wird.

Googles multimodaler Ansatz

Google-Forscher sind noch einen Schritt weiter gegangen und haben REMEDIS mit Med-PaLM, ihrem umfangreichen Sprachmodell, kombiniert. Aus dieser Integration entstand Med-PaLM Multimodal, ein KI-System, das medizinische Bilder wie Röntgenaufnahmen des Brustkorbs interpretieren und medizinische Berichte in natürlicher Sprache erstellen kann. Dieser multimodale Ansatz stellt einen Quantensprung in der medizinischen KI dar und vereint Bildinterpretation und Textanalyse.

Microsofts Sprach- und Bildintegration

Microsoft arbeitet aktiv an der Integration von Sprache und Bildverarbeitung in einem einheitlichen medizinischen KI-Tool. Das von ihnen entwickelte System LLaVA-Med (Large Language and Vision Assistant for biomedicine) wurde mit Bildern trainiert, die mit Texten aus PubMed Central, einer umfassenden Datenbank biomedizinischer Artikel, kombinierttrac. Dieser innovative Ansatz ermöglicht es KI-Systemen, mit Bildern zu interagieren, ähnlich der menschlichen Interaktion mit textbasierten KI-Systemen wie ChatGPT. Allerdings erfordert dieser Ansatz eine enorme Menge an Text-Bild-Paaren; das Microsoft-Team hat über 46 Millionen Paare aus PubMed Central gesammelt.

Ungesehene Muster entschlüsseln

Da die Basismodelle anhand stetig wachsender Datensätze trainiert werden, steigt die Hoffnung, dass sie Muster und Erkenntnisse aufdecken können, die menschlichen Beobachtern möglicherweise entgehen. So demonstrierte beispielsweise eine Studie von Google aus dem Jahr 2018 die Fähigkeit von KI-Modellen, Merkmale wie Alter und Geschlecht anhand von Netzhautbildern zudent– eine Leistung, die selbst erfahrene Augenärzte überfordert. Dieses Potenzial, wissenschaftliche Informationen aus hochdimensionalen Bildern zu gewinnen, birgt vielversprechende Möglichkeiten für diverse medizinische Anwendungen.

Ein Bereich, in dem KI-Tools menschliche Fähigkeiten übertreffen könnten, ist die digitale Pathologie zur Vorhersage des Ansprechens von Tumoren auf Immuntherapien. KI-Systeme können große Patientendatenmengen analysieren und Muster bei besonders guten und schlechten Reaktionendent. Diese Erkenntnisse könnten Behandlungsstrategien revolutionieren und maßgeschneiderte Therapien ermöglichen, die auf der individuellen Tumormikroumgebung basieren. Doch so vielversprechend das diagnostische Potenzial von KI auch ist, müssen hohe Standards für ihren Erfolg gesetzt werden.

Trotz ihrer bemerkenswerten Fähigkeiten bleiben selbst die leistungsstärksten KI-Modelle in der medizinischen Bildgebung hinter menschlichen Radiologen zurück. Ein Röntgenbefund eines Radiologen ist nach wie vor den modernsten multimodalen, allgemeinmedizinischen Systemen überlegen. Die sichere und verantwortungsvolle Anwendung dieser Modelle in der klinischen Versorgung hat daher höchste Priorität. Obwohl die Anwendungsmöglichkeiten dieser Modelle vielfältig sind, sind strenge Tests und Validierungen vor einer breiten klinischen Implementierung unerlässlich.

Training für die Zukunft

Viele Experten gehen davon aus, dass KI in der Medizin eine immer wichtigere Rolle spielen wird, jedoch nicht, um medizinische Fachkräfte zu ersetzen. Vielmehr wird sie deren Expertise ergänzen. Initiativen wie kostenlose KI-Grundlagenkurse für Radiologen zielen darauf ab, KI verständlicher zu machen und realistische Erwartungen zu schaffen. Diese Kurse vermitteln medizinischem Fachpersonal das nötige Wissen, um KI als wertvolles Werkzeug in ihrer Praxis einzusetzen.

Die KI-Revolution in der Medizin steht kurz davor, das Gesundheitswesen durch grundlegende Modelle, die Anpassungsfähigkeit, verbesserte Diagnosemöglichkeiten unddentErkenntnisse bieten, grundlegend zu verändern. Obwohl Herausforderungen bestehen bleiben und ein verantwortungsvoller Umgang erforderlich ist, birgt die Integration von KI in die klinische Praxis enormes Potenzial. Anstatt menschliches Fachwissen zu ersetzen, wird KI ein wertvoller Partner sein, um weltweit bessere Behandlungsergebnisse für Patienten zu erzielen. Mit der fortschreitenden Entwicklung der medizinischen KI werden ihre Auswirkungen auf das Gesundheitswesen tiefgreifend und weitreichend sein.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

John Palmer

John Palmer

John Murangiri kam mit fundierten Kenntnissen in der Marktanalyse zu Cryptopolitan . John (auch bekannt als JP) hat an der Universität Nairobi einen Bachelor-Abschluss in Massenkommunikation und Medienwissenschaften erworben. Zuvor hat er bereits fürBitcoinund Metacoingraph Analysen zum Kryptomarkt beigesteuert.

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