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Die US-Rezession kommt und das ist der Grund

VonJai HamidJai Hamid
2 Minuten Lesezeit
US-Rezession
  • Der Ökonom Steve Hanke warnt vor einer drohenden Rezession in den USA aufgrund einertracder Geldmenge.
  • Trotz des Fokus der Fed auf die Zinssätze argumentiert Hanke, dass die Verringerung der Geldmenge ein entscheidendes Problem darstellt.
  • Der prognostizierte wirtschaftliche Abschwung steht im Zusammenhang mit einertracder Geldmenge und könnte innerhalb von 6 bis 18 Monaten eintreten.

droht eine Rezession Vereinigten Staaten. Trotz wirtschaftlicher Indikatoren, die auf Widerstandsfähigkeit hindeuten, lassen zugrundeliegende Faktoren vermuten, dass eine bevorstehende Rezession unvermeidlich sein könnte.

Die Komplexität der Entscheidungen der Federal Reserve, der Zustand der Geldmenge und die Markttrends deuten auf einen bevorstehenden wirtschaftlichentrachin.

Geldmenge und die Rolle der Fed

Der international anerkannte Ökonom Steve Hanke teilte kürzlich seine Einschätzungen zu dieser sich entwickelnden Geschichte mit. Angesichts der Entscheidung der US-Notenbank, den Leitzins unverändert zu lassen, lenkt Hanke seinen Fokus auf die entscheidende Frage der Geldmenge.

Er betont, dass die Fed zwar eine Pause bei den Zinserhöhungen eingelegt hat, die Institution aber weiterhin die quantitative Straffung durchführt.

Aus Hankes Sicht ist dertracder Geldmenge seit dem Vorjahr besorgniserregend. Er hebt einen Rückgang um 4,6 % hervor, ein Phänomen, das seit den späten 1930er Jahren nicht mehr beobachtet wurde.

Hanke argumentiert, dass Veränderungen der Geldmenge die gesamte Wirtschaft durchdringen und sich innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten auf sensible Vermögenspreise auswirken.

Hanke extrapoliert diese Ergebnisse auf einen Zeitraum von 12 bis 24 Monaten und prognostiziert Veränderungen der breit angelegten Inflation. Letztlich sagt er einen möglichen Wirtschaftseinbruch voraus, der durch die raschetracder Geldmenge und den rapiden Rückgang der Inflation ausgelöst wird.

Die „eingebettete“ Rezession

Seiner Ansicht nach ist die Rezession keine unwahrscheinliche Möglichkeit, sondern ein defiEreignis, das untrennbar mit dentracverbunden ist. Er geht davon aus, dass der unvermeidliche wirtschaftliche Abschwung aufgrund wirtschaftlicher Verzögerungen innerhalb von sechs bis achtzehn Monaten eintreten könnte.

Trotz dieser Erkenntnisse kritisiert Hanke die Fed dafür, dass sie der Geldmenge nicht genügend Beachtung schenkt, da er sie für einen unzuverlässigen Indikator hält.

Er bleibt jedoch bei seiner Überzeugung, dass die Missachtung dieses entscheidenden Aspekts empirische Erkenntnisse ignoriert und Geld aus makroökonomischen Modellen ausschließt.

Hanke ging auch auf die regulatorischen Änderungen ein, die Banken zu einer Straffung ihrer Geschäftspraktiken und zum Abbau von Vermögenswerten veranlasst haben. Er spekuliert, dass ein Kurswechsel der Fed bevorstehen könnte, der wahrscheinlich durch eine Kreditklemme an der Wall Street ausgelöst wird.

Die Möglichkeit eines Liquiditätsengpasses an der Wall Street könnte eine Kursänderung der Fed erzwingen.

Potenzielle sichere Häfen und Rezessionsprognosen

Die drohende Rezession rückt auch potenzielle sichere Anlagen wie Gold in den Fokus. Historisch gesehen hat Gold in wirtschaftlichen Abschwungphasen eine stabile Wertentwicklung gezeigt. Zudem stützt der jüngste Trend der Zentralbanken, Gold zu kaufen, den Wert des Edelmetalls.

Namhafte Finanzinstitute wie die Deutsche Bank schließen sich Hankes Prognosen an und gehen von einer hundertprozentigen Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den USA aus. Diese Einschätzungen erfolgen, obwohl sich der Arbeitsmarkt und die Konsumausgaben trotz einiger der aggressivsten Zinserhöhungen der Geschichte als robust erweisen.

Die US-Wirtschaft durchläuft derzeit ihren ersten echten, durch politische Maßnahmen ausgelösten Konjunkturzyklus seit über vier Jahrzehnten. David Folkerts-Landau, Chefökonom der Deutschen Bank, warnt, dass Zinserhöhungen zwar die Inflation potenziell auf das 2%-Ziel senken könnten, die Folgen jedoch eine Rezession sein könnten.

Die durch die expansive Fiskal- und Geldpolitik ausgelöste Inflation, die nun durch aggressive Zinserhöhungen eingedämmt wird, bereitet den Boden für eine harte Landung. Ein solches Ergebnis zu vermeiden, wäre, wie Folkerts-Landau feststellt, „historischdent“

Da diese wirtschaftlichen Entwicklungen immer stärker zusammenwirken, scheint eine Rezession in den USA immer wahrscheinlicher. Alle Augen richten sich nun auf die Federal Reserve und die Wall Street, während die Welt die Entwicklungen verfolgt.

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