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Die thailändische Börsenaufsichtsbehörde SEC aktualisiert die Regeln für Investitionen in digitale Token

VonMutuma MaxwellMutuma Maxwell
Lesezeit: 2 Minuten,
Thailand
  • Die thailändische Börsenaufsichtsbehörde SEC hat die Investitionsbeschränkungen für digitale Token, die durch Immobilien und Infrastruktur besichert sind, für Privatanleger aufgehoben.
  • Die SEC verlangt nun von Anbietern von Verwahrungs-Wallets, dass die Hauptaktionäre über Fachkenntnisse im Bereich der Sicherheit von Finanzanlagen verfügen.
  • Betreiber von Geschäften mit digitalen Vermögenswerten müssen für neue Geschäftsaktivitäten die Genehmigung der SEC einholen.

Die thailändische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat kürzlich ihre Investitionskriterien für digitale Token aktualisiert. Diese Überarbeitung, die ab dem 16. Januar 2024 gilt, markiert einen Wendepunkt in der regulatorischen Landschaft für digitale Vermögenswerte in Thailand und schafft ein Gleichgewicht zwischen Anlegerschutz und Marktentwicklung.

Lockerung der Investitionsbeschränkungen

Die SEC hat bestimmte Investitionsbeschränkungen für Privatanleger aufgehoben. Insbesondere wurde die Obergrenze für Investitionen in digitale Token, die durch Immobilien besichert sind oder Immobilienerträge generieren (immobilienbesicherte ICOs), sowie in solche, die mit Infrastrukturprojekten oder -einnahmen verbunden sind (infrastrukturbesicherte ICOs), aufgehoben. Zuvor durften Privatanleger maximal 300.000 Baht pro Angebot in solche digitalen Token investieren. Diese Änderung soll die Beteiligungsmöglichkeiten für Privatanleger am Markt für digitale Vermögenswerte erweitern und potenziell zu einer höheren Liquidität und einer größeren Vielfalt an Anlageoptionen führen.

Die SEC hat außerdem die Kriterien für Unternehmen überarbeitet, die Verwahrungsdienste für digitale Geldbörsen anbieten möchten. Diese Unternehmen müssen nun bedeutende Anteilseigner haben – entweder börsennotierte Unternehmen oder deren Tochtergesellschaften –, die über die notwendige Expertise und Erfahrung im Schutz der Finanzanlagen ihrer Kunden verfügen. Diese Anforderung unterstreicht den Fokus der SEC auf robuste Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit digitalen Vermögenswerten.

Darüber hinaus benötigen Betreiber von Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte, die in neue Geschäftsfelder expandieren möchten, eine Genehmigung der SEC. Diese Regelung stellt sicher, dass solche Expansionen den rechtlichen Standards und Anlegerschutzbestimmungen entsprechen. Die SEC hat zudem klargestellt, dass es Betreibern von Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte untersagt ist, Dienstleistungen über illegale Anbieter digitaler Vermögenswerte anzubieten. Damit unterstreicht sie ihr Engagement für ein rechtssicheres und sicheres Umfeld für digitale Vermögenswerte.

Im Gegensatz zu ihrer liberalen Haltung gegenüber bestimmten digitalen Vermögenswerten hat die thailändische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) beschlossen, den Handel mit Bitcoin -ETFs im Spotmarkt nicht zuzulassen. Diese Entscheidung beruht auf der Annahme, dass ausländische Bitcoin ETFs noch in den Anfängen stecken und möglicherweise nicht den spezifischen wirtschaftlichen Bedürfnissen Thailands entsprechen. Trotz dieser Position empfehlen Wertpapierhändler in Thailand Anlegern, Bitcoin ETFs mit Sitz in den USA in Betracht zu ziehen. Die thailändische SEC weist jedoch darauf hin, dass diese Empfehlung mit den in Thailand verfügbaren Produkten vereinbar sein muss.

Die Nichtzulassung von Bitcoin ETFs in Thailand ist angesichts der mit Kryptowährungen verbundenen Risiken eine vorsichtige Entscheidung. Thailand reiht sich damit in die Riege anderer Länder wie Südkorea ein, die den Handel mit Bitcoin ETFs auf ihren nationalen Märkten ebenfalls untersagt haben. Weltweit zeigt sich jedoch ein zunehmender Trend zur Akzeptanz von Bitcoin ETFs, wobei Länder wie die USA, Kanada, Australien und die Schweiz eine Vorreiterrolle einnehmen.

Auswirkungen auf den thailändischen Markt für digitale Vermögenswerte

der SEC Die jüngsten Änderungen werden den thailändischen Markt für digitale Vermögenswerte maßgeblich beeinflussen. Die SEC fördert einen inklusiveren und dynamischeren Markt, indem sie die Beschränkungen für Privatanleger bei bestimmten Investitionen in digitale Token lockert. Die Festlegung strenger Kriterien für Anbieter von Verwahrungs-Wallets und die Genehmigungspflicht der SEC für zusätzliche Geschäftsaktivitäten im Bereich digitaler Vermögenswerte unterstreichen das Engagement für ein sicheres und reguliertes Umfeld.

Während die vorsichtige Haltung der SEC gegenüber Bitcoin -ETFs auf Stabilität und Anlegerschutz abzielt, deutet der globale Trend auf eine wachsende Akzeptanz solcher Produkte hin. Diese Entwicklung könnte künftige regulatorische Entscheidungen in Thailand im Zuge der Weiterentwicklung des Marktes für digitale Vermögenswerte beeinflussen.

Der Balanceakt der SEC zwischen Liberalisierung und Regulierung im Bereich digitaler Vermögenswerte stellt einen wichtigen Schritt dar, um Thailand als fortschrittlichen und gleichzeitig sicheren Akteur in der globalen digitalen Wirtschaft zu etablieren.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Mutuma Maxwell

Mutuma Maxwell

Maxwell schreibt besonders enjüber Blockchain und Kryptowährungen. Er begann 2020 mit dem Bloggen und konzentrierte sich später auf die Welt der Kryptowährungen. Sein Lebenswerk ist es, das Konzept der Dezentralisierung weltweit bekannt zu machen.

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