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Der CEO von Tether erwägt die Einführung eines in den USA ansässigen Stablecoins, da USDT aufgrund neuer Regulierungen mit einem Verbot konfrontiert ist

VonHannah CollymoreHannah Collymore
3 Minuten Lesezeit
Der CEO von Tether erwägt die Einführung eines in den USA ansässigen Stablecoins, da USDT aufgrund neuer Regulierungen mit einem Verbot konfrontiert ist
  • Aufgrund neuer Regulierungen räumt der CEO von Tether ein, dass USDT in den USA möglicherweise verboten wird.
  • Paolo Ardoino erwägt die Schaffung eines neuen Stablecoins, der den anstehenden regulatorischen Gesetzen in den Vereinigten Staaten entsprechen soll. 
  • Die Gesetzgebung könnte ausländische Stablecoin-Emittenten wie Tether dazu zwingen, Anti-Geldwäsche-Vorschriften einzuhalten, was strenge Prüfungen zur Folge hätte.

Paolo Ardoino, der CEO von Tether, hat bekannt gegeben, dass Tether die Einführung eines neuen, in den USA ansässigen Stablecoins als Lösung für die bevorstehende regulatorische Gesetzgebung erwägt. 

Mit dem Wachstum und der Integration der Kryptowährungsbranche haben mehrere Jurisdiktionen weltweit damit begonnen, Stablecoin-spezifische Vorschriften zu erlassen, um die Auswirkungen auf ihre Finanzsysteme zu kontrollieren.

Diese neuen Gesetze könnten Auswirkungen auf verschiedene Unternehmen haben. Insbesondere Tether musste in einigen Märkten Rückschläge hinnehmen. Anfang dieser Woche nahm Binance USDT von seinen europäischen Plattformen, da der Stablecoin die neuen Anforderungen der Europäischen Union für Stablecoin-Emittenten nicht erfüllt.

CEO Ardoino erklärte, dass er trotz der Investitionen des Unternehmens in mehrere europäische Firmen, die auf Basis von Dollar- und Euro-gedeckten Stablecoins auf den Markt bringen, die den EU-Vorschriften entsprechen, eine zukünftige langfristige Realität sieht, in der USDT weder in den Vereinigten Staaten noch in Europa eine bedeutende Rolle spielen wird.

Angesichts des drohenden Verbots in den USA ist das Unternehmen offen für die Prüfung von Alternativen.

Tether könnte einen neuen Stablecoin herausgeben

Tether erwägt die Einführung eines neuen, in den USA ansässigen Stablecoins, um den neuen Vorschriften der Trump-Regierung zu entsprechen.

Der US-Kongress hat Gesetzesänderungen vorgenommen, um klarere Regeln und Vorschriften für Stablecoins zu schaffen. Die vorgeschlagenen Gesetze, insbesondere der STABLE Act und der GENIUS Act, zielen darauf ab, Stablecoin-Emittenten strenger zu überwachen. Diese Überwachung umfasst obligatorische Mindestreserveanforderungen und regelmäßige Prüfungen. Diese Maßnahmen sollen die Transparenz erhöhen und die finanzielle Stabilität dieser digitalen Vermögenswerte gewährleisten

Der von dem republikanischen Senator Bill Hagerty eingebrachte GENIUS Act ist besonders bemerkenswert. Das Gesetz sieht vor, dass Emittenten von Stablecoins mit einem Vermögen von über 10 Milliarden US-Dollar einer strengen staatlichen Aufsicht unterliegen müssen. Dazu gehört die monatliche Offenlegung der Zusammensetzung ihrer Reserven gegenüber dem Office of the Comptroller of the Currency. Ein solches Maß an Kontrolle ist für Tetherdent, da das Unternehmen bisher nur einer geringen regulatorischen Aufsicht unterlag.

Das Unternehmen ist ein Stablecoin-Gigant mit einem Volumen von 144 Milliarden US-Dollar und hat sich noch nie einer vollständigen Finanzprüfung unterzogen. Daher ist es besonders schwierig, diese Vorschriften einzuhalten.

Kritiker und Konkurrenten des Unternehmens argumentieren, dass es sich komplett aus den USA zurückziehen würde, wenn es gezwungen wäre, die Anti-Terrorismus- und Geldwäschebestimmungen des Landes einzuhalten.

das Engagement von Tether für Compliance und Transparenz Interview . Er verwies auf die Zusammenarbeit seines Unternehmens mit über 200 Behörden weltweit im Kampf gegen illegale Aktivitäten. Dennoch wird die Anpassung von USDT an die spezifischen Anforderungen der neuen Gesetze STABLE und GENIUS eine Herausforderung für das Unternehmen darstellen. Daher sucht Tether nach einem neuen Stablecoin, der besser auf den US-Markt zugeschnitten ist.

USDT-Alternativen buhlen um Tethers Platz

Wettbewerber wie Circle, der Emittent von USDC, sind gut positioniert, um vom neuen regulatorischen Rahmen zu profitieren. Circle hat eintronBekenntnis zu Transparenz bewiesen. Das Unternehmen wird regelmäßig von Deloitte geprüft, sodass die Einhaltung der neuen US-Vorschriften für das Unternehmen kein Problem darstellen sollte.

Die Bereitschaft zur Einhaltung der Vorschriften könnte Circle auch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Tether verschaffen, was potenziell die Dynamik des Stablecoin-Marktes verändern könnte.

Ardoino betont, dass Tether im Vergleich zu seinen Wettbewerbern die höchste Kooperationsbereitschaft gegenüber den Strafverfolgungsbehörden aufweise. Er erklärte, Tether befinde sich derzeit in Gesprächen mit mehreren Wirtschaftsprüfungsgesellschaften über eine umfassende Prüfung, diese hätten sich dem neuen Stablecoin-Markt bisher jedoch zu Recht mit Vorsicht genähert.

Ardoino griff auch seine Konkurrenten anund erklärte, er werde aufgrund der neuen Bestimmungen den US-Markt meiden. Er nehme bei diesen Unternehmen „Verzweiflung“ wahr und glaube, sie hofften lediglich, dass seine Firma den USA fernbleibe.

Der CEO von Tether erklärte, er gehe davon aus, dass USDT weiterhin an den US-Sekundärmärkten gehandelt werde. Er fügte hinzu, der weltweite Zugang zu USDT sei „für Geldtransfers sehr wichtig“

Der Gesetzentwurf des Senats zu Stablecoins verbietet derzeit lediglich nicht konformen Stablecoin-Emittenten, ihre Token direkt an US-Nutzer anzubieten. Der Gesetzentwurf des Repräsentantenhauses geht weiter und verbietet den Handel mit solchen nicht konformen Token auf Börsenplattformen wie Coinbase zwei Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes.

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