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Circle könnte laut Berichten bis Ende April einen Börsengang beantragen

VonHannah CollymoreHannah Collymore
Lesezeit: 3 Minuten
Berichten zufolge könnte Circle bis Ende April einen Börsengang beantragen.
  • Circle Internet Financial plant angeblich, bis Ende April 2025 einen Antrag auf Börsengang (IPO) einzureichen.
  • Circle plant, seinen Hauptsitz von Boston nach New York zu verlegen. 
  • Dies ist der zweite Versuch des Unternehmens, seine Aktien an der Börse zu notieren.

Circle Internet Financial arbeitet Berichten zufolge mit JPMorgan Chase und Citi zusammen, um seinen lang erwarteten Börsengang endlich voranzutreiben. Das Unternehmen hat noch kein Datum für die Notierung seiner Aktien bestätigt, doch Berichten zufolge peilt Circle Ende April an.

Andere multinationale Unternehmen haben einen ähnlichen Weg beschritten, um ihre Marktpräsenz zu festigen. Technologiegiganten wie Alphabet Inc. und Meta expandierten global und verbesserten ihre Produktentwicklung durch ihre Börsengänge. Fintech-Unternehmen wie Coinbase und Robinhood gingen ebenfalls an die Börse, um sich als feste Größen im Finanzsektor zu etablieren.

Circles Versuche, an die Börse zu gehen

Circle versuchte 2021 zunächst, durch eine Fusion mit der Special Purpose Acquisition Company (SPAC) Concord Acquisition Corp. an die Börse zu gehen, was zu einer Bewertung von 9 Milliarden US-Dollar geführt hätte. Diese Pläne wurden jedoch Ende 2022 aufgrund verstärkter regulatorischer Kontrollen und ungünstiger Marktbedingungen nach dem Zusammenbruch der Kryptobörse FTX aufgegeben.

Das Unternehmen, das nicht aufgeben wollte,dentreichte Anfang 2024 vertraulich einen Antrag auf Börsengang ein. Jeremy Allaire, CEO von Circle, dazu:

„Wir sind fest entschlossen, an die Börse zu gehen. Wir glauben, dass wir an den öffentlichen Märkten ein wirklich interessantes Unternehmen sein können.“

Circle kündigte Pläne an, seinen globalen Hauptsitz im Jahr 2024 von Boston nach New York City zu verlegen, um sich auf seinen Börsengang vorzubereiten. Der Umzug sollte Anfang 2025 abgeschlossen sein, ist aber noch nicht bestätigt.

Der geplante Hauptsitz im One World Trade Center hätte Circle in unmittelbare Nähe zu großen Finanzinstitutionen gebracht und die Integration mit traditionellen Finanzunternehmen erleichtert.

Obwohl Circle seinendentBörsengangsantrag bereits vor über einem Jahr einreichte, bietet die Entscheidung zur Veröffentlichung der Unterlagen nun die Möglichkeit, die Finanzlage von Circle eingehend zu analysieren. Sie markiert zudem den letzten Schritt hin zur Börsennotierung der Aktien. Die Veröffentlichung gibt auch das geplante Börsenkürzel des Unternehmens bekannt.

Der Börsengang von Circle wäre der größte Krypto-IPO seit dem Börsengang von Coinbase im Jahr 2021 per Direktplatzierung. Laut behördlichen Unterlagen gehörten JPMorgan und Citi ebenfalls zum Team, das Coinbase bei der Börsennotierung als Finanzberater begleitete.

Marktbedingungen und behördliche Genehmigung

Der Börsengang von Circle kommt für das Unternehmen zum richtigen Zeitpunkt, da sich der Markt für neue Börsennotierungen seit 2024 deutlich verbessert hat. Bislang sind in diesem Jahr 73 Unternehmen an US-Börsen an die Börse gegangen, was einem Anstieg von 70 % gegenüber 2024 entspricht. Der Gesamtwert dieser Transaktionen belief sich laut Daten von Dealogic auf 11,8 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 39 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Mehrere namhafte Unternehmen, darunter eToro, Stubhub und Klarna, haben ebenfalls einen Antrag auf Börsengang gestellt.

Mit dem Kryptoboom im Jahr 2021 wurde USDC in großem Umfang für dezentrale Finanzanwendungen und die Abwicklung von Krypto-Transaktionen eingesetzt, was zu einem explosionsartigen Anstieg der Marktkapitalisierung von unter 1 Milliarde US-Dollar im Jahr 2020 auf über 60 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 führte.

Die Abteilung für Unternehmensfinanzierung der SEC führte einen umfangreichen, fast einjährigen Schriftwechsel mit Circle, in dem sie Bedenken darüber äußerte, ob USDC als Wertpapier anzusehen sei und ob Circle als „Investmentgesellschaft“ einzustufen sei, was zusätzliche regulatorische Anforderungen nach sich ziehen würde.

Obwohl Circle auf dem Weg zum Börsengang bisher vor einigen Herausforderungen stand, ist das Unternehmen überzeugt, dass die Erreichung dieses Ziels Transparenz, Vertrauen und Compliance stärken wird. Dies steht im Einklang mit der langfristigen Strategie, die Position im Finanzsektor zu festigen. Allaire betont immer wieder die Bedeutung dieses Ziels für das Unternehmen: „Wir sind überzeugt, dass der Börsengang in den USA entscheidend für unsere Zukunft ist“, sagte er.

Die Trump-Regierung hat ihr Versprechen, die Kryptoregulierung voranzutreiben, bisher eingelöst. Gesetzesinitiativen wie der GENIUS Act und der STABLE Act könnten eine umfassende Regulierung von Stablecoin-Emittenten wie Circle auf Bundes- und Landesebene ermöglichen. Diese regulatorische Klarheit und Stabilität könnten erklären, warum der Stablecoin-Emittentdent ist, seine Börsengangspläne in diesem Jahr voranzutreiben.

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