Tether veröffentlichte kürzlich seinen Bericht für das dritte Quartal bezüglich der Tether Gold-Token und bestätigte darin, dass jeder Token vollständig durch physisches Gold gedeckt ist, das in der Schweiz gelagert wird.
Dies folgte auf Daten von TG Commodities SA de CV mit Sitz in El Salvador, die zeigten, dass die Goldreserven von Tether zum 30. September 375.572 Feinunzen Gold umfassten. Basierend auf dem Referenzpreis zum Quartalsende wurde der Wert dieses Goldes auf etwa 1,44 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Der Emittent des Stablecoins gab außerdem bekannt, dass sich rund 522.089 XAUT-Token im Umlauf befinden und weitere 139.751 Token aktuell zum Verkauf stehen. Dies verdeutlicht die Verfügbarkeit weiterer, bereits zugeteilter, aber noch nicht freigegebener Token.
Tether Gold-Token spielen eine bedeutende Rolle in der Blockchain-Technologie
Nach dem kürzlich veröffentlichten Bericht von Tether über Tether Gold-Token deuten Quellen darauf hin, dass der Marktwert von XAUT deutlich gestiegen ist und inmitten steigender Goldpreise einen neuen Rekordwert von rund 2,1 Milliarden US-Dollar erreicht hat. Dieser Rekordwert bedeutet mehr als eine Verdopplung gegenüber weniger als 850 Millionen US-Dollar im August.
Diese Situation veranlasste den CEO von Tether, Paolo Ardoino, zu einem Kommentar, in dem er erklärte, dass Tether Gold beweise, dass reale Vermögenswerte ohne Kompromisse auf der Blockchain gedeihen können.
Er hob außerdem hervor: „Angesichts der Rekordpreise für Gold und des wachsenden Interesses von Institutionen an tokenisierten Vermögenswerten symbolisiert XAU₮ die Zukunft des Vermögensbesitzes – wo physische Sicherheit auf digitale Freiheit trifft.“
Zu seinen Äußerungen erklärten Analysten, dass Tether Gold und PAX Gold zusammengenommen etwa 90 % des 3,7 Milliarden Dollar schweren Marktes für tokenisiertes Gold ausmachen.
Sie bestätigten außerdem, dass der Token zu den bedeutendsten realen Vermögenswerten der Blockchain zählt. Darüber hinaus ist er Teil eines umfassenderen Trends im Krypto-Ökosystem, bei dem Institutionen und Regulierungsbehörden ihren Fokus zunehmend auf die Tokenisierung richten.
Interessanterweise haben auch die US-Regulierungsbehörden zunehmend Interesse an dem Prozess bekundet. Quellen aus dem Umfeld der Behörde belegen dies mit der Aussage von Hester Peirce, der derzeitigen Kommissarin der Securities and Exchange Commission (SEC) und Mitglied der Krypto-Taskforce. Sie erklärte, die Tokenisierung sei nun ein Schwerpunkt der Behörde.
Peirce betonte außerdem die Bedeutung der Übertragung traditioneller Vermögenswerte wie Aktien und Staatsanleihen auf die Blockchain als gemeinsames politisches und marktwirtschaftliches Ziel.
Analysten warnen davor, dass der rekordverdächtige Anstieg des Goldpreises möglicherweise zu Ende geht
Der Anstieg des tokenisierten Goldes spiegelt auch eine breitere Entwicklung wider, die manche an der Wall Street als „Goldentwertungshandel“ bezeichnen
In einer Stellungnahme betonte Larry Fink, CEO von BlackRock, dass er diese Woche festgestellt habe, dass Investoren Gold und Kryptowährungen aufgrund wachsender Sorgen um die Staatsverschuldung und den Währungsverfall in der Branche als „Angstanlagen“ betrachten. Daher, so Fink, sähen sie darin einen Schutz vor finanziellen und physischen Gefahren.
Trotz der Vorteile, die Gold bietet, warnen Analysten jedoch davor, dass der rekordverdächtige Preisanstieg des Goldes ein Ende finden könnte. Nach monatelanger, unaufhaltsamer Rallye hat der Goldpreis nun an Schwung verloren.
bereits berichtete Cryptopolitan, bricht das Metall, das Rekorde gebrochen und 4.400 US-Dollar pro Unze erreicht hatte, nun wieder unter die Marke von 4.000 US-Dollar, was Händler zwingt, sich mit dem auseinanderzusetzen, was die Charts zeigen – es handelt sich um eine Konsolidierung, nicht um einen totalen Zusammenbruch.
Aktien im Einklang mit dem Goldzyklus. Laut Katie Stockton beginnt sowohl für Goldbarren als auch für Minenaktien eine längere „Auszeit“, die möglicherweise erst weit in das Jahr 2025 hinein andauern wird.
Der Goldpreis schloss in der vergangenen Woche unter seiner „psychologischen“ Untergrenze und generierte mit dem täglichen MACD-Indikator ein solides Verkaufssignal, was darauf hindeutet, dass sich die kurzfristige Dynamik nach unten verlagert hat.
Diese Ankündigung erfolgte, nachdem Capital Economics Business Insider mitgeteilt hatte, dass der Preisanstieg hauptsächlich durch die Angst, etwas zu verpassen, bedingt zu sein scheint, was zu einem „Mini-Bust“ führen könnte. In Bezug auf diese Bedenken teilten sie ihre Prognose mit, dass die Goldpreise bis 2026 wieder auf 3.500 US-Dollar pro Unze fallen könnten.

