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Tesla-Aktie steigt um 5 %, nachdem kryptische Posts auf eine Enthüllung am 7. Oktober hindeuten

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Tesla bringt das mit Spannung erwartete Model Y für 39.990 US-Dollar auf den Markt, um angesichts schwindender Steuervergünstigungen Elektroauto-Käufer zurückzugewinnen
  • Die Tesla-Aktie stieg um 5 %, nachdem zwei kryptische Social-Media-Posts auf ein Ereignis am 7. Oktober hindeuteten.
  • Das Unternehmen deutete entweder die lange erwartete zweite Generation des Roadster oder eine günstigere Massenmarktvariante des Model Y an.
  • Tesla sieht sich in Europa mit rückläufigen Verkaufszahlen konfrontiert, wobei die Zulassungen in Deutschland in diesem Jahr um 50,3 % gesunken sind.

Tesla versetzte die Händler am Montag in Aufruhr, nachdem zwei kryptische Social-Media-Clips breite Spekulationen über eine bevorstehende Produktvorstellung auslösten und die Aktie vor Börsenschluss in New York um 5 % steigen ließen.

Das Unternehmen lud zunächst ein Video hoch, in dem eine schwarze Scheibe mit dem Tesla-Logo rotierte, bevor das Datum „10/7“ eingeblendet wurde. Minuten später zeigte ein weiterer Beitrag ein Fahrzeug, das in völliger Dunkelheit verborgen war, wobei nur die Scheinwerfer schwach zu erkennen waren.

Die Rallye erfolgte unmittelbar, nachdem die Tesla-Aktie Ende letzter Woche gefallen war, nachdem das Unternehmen ein Rekordquartal mit Umsätzen verzeichnet hatte, das nun, da die staatlichen Subventionen für Elektrofahrzeuge in den USA ausgelaufen sind, schwer zu übertreffen sein wird, wie Bloomberg berichtete.

Das letzte Mal, dass Tesla ein komplett neues Produkt auf den Markt brachte, war vor fast zwei Jahren mit dem Cybertruck, einem Modell, das die Käufer spaltete und Kritik hervorrief.

Führungskräfte haben auf Pläne für eine günstigere Version des Model Y hingewiesen, um die Nachfrage nach dem Wegfall der Subventionen zu stützen.

Elon Musk hat außerdem angekündigt, dass die zweite Generation des Roadsters kurz vor der Serienproduktion steht, nachdem der Prototyp dieses Modells erstmals 2017 vorgestellt wurde. Musk teilte Investoren mit, dass die Auslieferung des Wagens noch in diesem Jahr beginnen würde.

Seine Äußerungen, zusammen mit den jüngsten kryptischen Videoclips, haben eine Debatte darüber ausgelöst, ob Tesla sich darauf vorbereitet, endlich den Roadster auszuliefern oder ein kostengünstiges Massenmarktfahrzeug auf den Markt zu bringen.

Musk schürt Spannung um den Roadster und das erschwingliche Auto

Elon Musk hat den Roadster jahrelang angekündigt. Er stellte den Prototyp erstmals im November 2017 auf einer Veranstaltung vor und griff ihn im Juni 2018 auf Twitter erneut auf. Zuletzt sagte er im September 2018 auf X: „Der neue Roadster ist etwas Besonderes, mehr als nur ein Auto.“

Trotz wiederholter Ankündigungen ist das Auto noch nicht auf dem Markt erschienen, was bei den Käufern Zweifel aufkommen lässt, da Elon in der Vergangenheit ehrgeizige Zeitpläne angekündigt hat, die sich oft viel länger hinziehen als geplant.

Tesla hat aber auch die Markteinführung eines günstigeren Fahrzeugs angekündigt. Führungskräfte erklärten, dass es sich bei dem Modell im Wesentlichen um eine abgespeckte Version des Model Y handeln werde.

Dies gilt als unerlässlich für die Aufrechterhaltung des Wachstums. Im dritten Quartal meldete Tesla zwar einen Anstieg der Auslieferungen, doch die Führungskräfte räumten ein, dass dies hauptsächlich auf eine vorgezogene Nachfrage aufgrund des Auslaufens des Steuervergünstigungsprogramms zurückzuführen sei.

Das letzte Quartal verzeichnete sogar einen Rückgang der Auslieferungen und verdeutlichte damit die Risiken einer starken Subventionsabhängigkeit. Für Investoren würde ein Massenmarktmodell im Preissegment von 25.000 bis 30.000 US-Dollar Tesla helfen, mit Konkurrenten zu bestehen, die günstigere Elektrofahrzeuge anbieten.

Der Wettbewerb in Europa und China belastet die Tesla-Verkäufe

Teslas Herausforderung beschränkt sich nicht nur auf den US-Markt. Auch in Europa verliert das Unternehmen Marktanteile. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) meldete für September einen Rückgang der Tesla-Verkäufe um 9,4 Prozent; insgesamt wurden in Deutschland 3.404 Fahrzeuge zugelassen.

Im Zeitraum von Januar bis September sanken Teslas Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr um 50,3 % auf 14.845 Einheiten. Gleichzeitig stiegen die Neuzulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen in Deutschland im September im Vergleich zum Vorjahr um 31,9 % auf 45.495 Einheiten.

Gleichzeitig expandiert der chinesische Konkurrent BYD rasant in Europa. Laut KBA stieg der Absatz von BYD in Deutschland im September um mehr als das Zwanzigfache auf 3.255 Einheiten, womit sich die Gesamtzahl der in diesem Jahr verkauften Fahrzeuge auf 11.810 erhöht.

Während die europäischen Zulassungen im September dank eines aktualisierten Model Y wieder anzogen, sieht sich Tesla weiterhin mit politischen Gegenwinden im Zusammenhang mit Elon Musk, starker Konkurrenz durch lokale Elektroautohersteller und einer veralteten Produktpalette konfrontiert.

Diese Herausforderungen haben Tesla gezwungen, sich intensiv auf die Präsentation am 7. Oktober zu konzentrieren, bei der das Unternehmen voraussichtlich sowohl das Roadster-Projekt als auch ein Massenmarktmodell vorstellen wird.

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