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Tesla ruft fast 13.000 Elektrofahrzeuge wegen des Risikos von Batterieleistungsverlust zurück

In diesem Beitrag:

  • Tesla rief in den USA knapp 13.000 Fahrzeuge der Modelle Y und Model 3 wegen eines Batterieanschlussfehlers zurück, der zu plötzlichem Stromausfall führen kann.
  • Der Rückruf betrifft Fahrzeuge, die zwischen März und August 2025 gebaut wurden. Bisher wurden keine Unfälle oder Verletzungen gemeldet.
  • Die NHTSA untersucht außerdem die Probleme mit der Türöffnung des Tesla Model Y, während der Cybertruck in diesem Jahr bereits sechs separate Rückrufaktionen durchlaufen musste.

Tesla ruft in den USA 12.863 Elektrofahrzeuge wegen eines Batteriedefekts zurück, der dazu führen kann, dass die Fahrzeuge während der Fahrt plötzlich an Leistung verlieren.

Das Problem, das das Unfallrisiko erhöht, betrifft laut Dokumenten, die Tesla bei der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) eingereicht hat, SUVs des Modells Y und Limousinen des Modells 3, die zwischen März und August 2025 gebaut wurden.

Der Fehler liegt an einer schwachen Verbindung im Akku. Laut Tesla kann dieser Defekt die Stromzufuhr zu den Rädern ohne Vorwarnung unterbrechen. Das Unternehmen hat bereits 36 Garantieansprüche und 26 Berichte aus dem Außendienst im Zusammenhang mit diesem Problem registriert.

Bislang wurden jedoch keine Unfälle, Verletzungen oder Todesfälle gemeldet. Die Fahrzeughalter müssen ihre Fahrzeuge zur Reparatur des defekten Teils in die Werkstatt bringen.

Batteriedefekt erweitert die wachsende Liste der Sicherheitsprobleme

Dies ist nicht das einzige Problem, mit dem Tesla zu kämpfen hat. Die NHTSA bestätigte letzten Monat, dass sie auch Probleme mit der Stromversorgung der elektrisch betätigten Türen des Model Y (Modelljahr 2021) untersucht. Auslöser dieser Untersuchung war eine Recherche von Bloomberg zu den Türgriffen des Fahrzeugs. Teslas Cybertruck, der erst kürzlich auf den Markt kam, wurde bereits mehr als sechsmal wegen verschiedener Mängel zurückgerufen.

Dieser jüngste Batterierückruf verschärft Teslas seit Langem bestehende Qualitätsprobleme. Da immer mehr Besitzer technische Mängel melden, gerät Teslas Sicherheitsbilanz zunehmend in den Fokus. Das Unternehmen hat sich bisher nicht weiter geäußert, außer zu den Informationen, die es der NHTSA übermittelt hat. Es wurde weder ein Zeitrahmen für die Reparaturen genannt, noch ob während der Reparaturzeit Ersatzfahrzeuge zur Verfügung gestellt werden.

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Tesla versucht derweil, den Fokus von seinen Autos auf künstliche Intelligenz zu lenken. Das gelingt ihm allerdings nicht wirklich. Das Unternehmen brachte still und leise günstigere Versionen einiger seiner Fahrzeuge auf den Markt, doch die Resonanz war verhalten. Seit dem Auslaufen der staatlichen Förderung für Elektrofahrzeuge im letzten Monat stehen die Verkaufszahlen unter Druck, und chinesische Konkurrenten erobern Teslas globalen Marktanteil rasant.

Aktienkurs steigt, während Musk dem Rampenlicht ausweicht

Trotz der Rückrufaktionen und des Verkaufsdrucks hat sich die Tesla-Aktie in sechs Monaten fast verdoppelt, allein seit September um 34 %. Diese positive Entwicklung wurde noch verstärkt, nachdem Elon Musk bekannt gab, Tesla-Aktien im Wert von fast einer Milliarde Dollar gekauft zu haben.

Die Anleger reagierten prompt und trieben die Aktienkurse in die Höhe, obwohl einige Analysten warnen, dass die Rallye fragil sein könnte.

Musk hat sich in der Öffentlichkeit zurückgehalten. Seit seinem Aufsehen erregenden Besuch im Weißen Haus und dem politischen Zerwürfnis mit Donald Trump ist er weitgehend unauffällig geblieben. Abgesehen von einem kleinen Seitenhieb auf Verkehrsminister Sean Duffy hat Musk in letzter Zeit keine Schlagzeilen gemacht. Doch sein Schweigen dürfte weniger mit Strategie als vielmehr mit finanziellen Erwägungen zu tun haben.

Musk strebt derzeit ein an Leistungsziele gekoppeltes Vergütungspaket im Wert von einer Billion Dollar an. Über diesen Deal wird am 6. November auf der Tesla-Hauptversammlung abgestimmt. Stimmrechtsberater drängen die Aktionäre bereits, ihn abzulehnen, da er zu großzügig sei und ihre Beteiligung am Unternehmen schmälern könnte.

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