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Tesla, Alphabet und IBM eröffnen den ersten Handelstag der US-Tech-Unternehmen mit starken Quartalszahlen

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Tesla, Alphabet und IBM eröffnen den ersten Handelstag der US-Tech-Unternehmen mit starken Quartalszahlen
  • Tesla meldete einen Rückgang der Autoeinnahmen um 16 % und verfehlte die Gewinnschätzungen, da die Verkäufe das zweite Quartal in Folge sanken.
  • Die politischen Aktionen und die Führungsrolle von Elon Musk bei DOGE lösten in den USA und Europa Gegenreaktionen aus und schadeten der Marke Tesla.
  • Alphabet übertraf die Umsatz- und Gewinnprognosen und erhöhte sein Investitionsziel für KI bis 2025 von 75 Milliarden US-Dollar auf 85 Milliarden US-Dollar.

Die Berichtssaison der US-amerikanischen Technologiekonzerne hat gerade begonnen, und Tesla, Alphabet und IBM haben den Anfang gemacht. Die am Mittwoch veröffentlichten und von der LSEG zusammengestellten Zahlen zeigen einen holprigen Start für das eine Unternehmen, selbstbewusstedent für das andere und unerwartet starke Ergebnisse für das dritte.

Gemeinsam gaben sie den Ton für den Rest der Woche vor, in der Anleger jede Zeile nach Orientierung durchforsteten. Tesla lag vorn, und die Nachrichten waren nicht erfreulich.

Das Unternehmen gab bekannt, dass seine Umsätze im Automobilbereich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 % gesunken sind. Der Absatz ging damit das zweite Quartal in Folge zurück und blieb erneut hinter den Erwartungen der Wall Street zurück.

Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 40 Cent und damit knapp unter den von Analysten erwarteten 43 Cent. Der Gesamtumsatz erreichte 22,5 Milliarden US-Dollar und blieb damit hinter der Prognose von 22,74 Milliarden US-Dollar zurück.

Teslas Zahlen schwächeln sich, da die politischen Folgen die Verkäufe belasten

Der Umsatz im Automobilsektor lag im zweiten Quartal bei 16,7 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang gegenüber 19,9 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Auch Tesla verzeichnete einen deutlichen Umsatzrückgang beim Verkauf von Emissionszertifikaten für die Automobilindustrie auf 439 Millionen US-Dollar, verglichen mit 890 Millionen US-Dollar im Vorjahr.

Anfang des Monats hatte das Unternehmen bereits einen Rückgang der Fahrzeugauslieferungen um 14 % im Vergleich zum Vorjahr gemeldet, was insgesamt 384.000 Einheiten im zweiten Quartal entspricht. Diese Auslieferungen werden nicht genau defi, stellen aber die Kennzahl dar, die Tesla am ehesten mit den Verkaufszahlen von Elektrofahrzeugen in Verbindung bringt. Der Nettogewinn des Unternehmens sank auf 1,17 Milliarden US-Dollar bzw. 33 Cent pro Aktie, gegenüber 1,4 Milliarden US-Dollar bzw. 40 Cent im Vorjahr.

Doch die Zahlen sind nur ein Teil der Geschichte. Das Unternehmen sieht sich sowohl in den USA als auch in Europa massiver Kritik ausgesetzt. Im Zentrum steht Elon Musk, der sich in diesem Jahr stark politisch engagiert hat. Musk spendete hohe Summen für die Wiederwahl vondent Donald Trump, unterstützte die rechtsextreme AfD in Deutschland und trat anschließend Trumps Regierung bei, um das neu geschaffene Ministerium für Regierungseffizienz (DOGE) zu leiten. Im DOGE trug Musk zur Abschaffung der USAID, zum drastischen Abbau von Teilen der Bundesbediensteten und zur Aufhebung wichtiger Regulierungen bei. Die Reaktionen der Verbraucher fielen vernichtend aus.

In einer Mitteilung an die Aktionäre gab Tesla außerdem bekannt, dass man im Juni mit der Produktion der ersten Exemplare eines günstigeren Modells begonnen habe und plane, die Produktion in der zweiten Jahreshälfte 2025 deutlich zu steigern.

Alphabet übertrifft Umsatzziele und erhöht Investitionen in KI

Alphabet vorgelegt , die die Erwartungen der Wall Street übertrafen. Der Umsatz erreichte 96,43 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Analystenprognose von 94 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn lag bei 2,31 US-Dollar je Aktie, verglichen mit der Prognose von 2,18 US-Dollar.

Alle wichtigen Geschäftsbereiche erzielten höhere Zahlen. YouTube-Anzeigen brachten 9,8 Milliarden US-Dollar ein und übertrafen damit die Schätzung von 9,56 Milliarden US-Dollar. Google Cloud erzielte 13,62 Milliarden US-Dollar und übertraf die erwarteten 13,11 Milliarden US-Dollar. Die Kosten für die Traffic-Akquise erreichten 14,71 Milliarden US-Dollar und lagen damit leicht über der Prognose von 14,18 Milliarden US-Dollar.

Der Gesamtumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14 % und übertraf damit die von der Wall Street erwarteten 10,9 %. Die wichtigste Nachricht lieferten jedoch die Investitionspläne des Unternehmens. Im Februar hatte Alphabet angekündigt, bis 2025 75 Milliarden US-Dollar in den Ausbau seiner KI-Aktivitäten zu investieren – deutlich mehr als die von Analysten prognostizierten 58,84 Milliarden US-Dollar. Am Mittwoch wurde diese Summe erneut auf 85 Milliarden US-Dollar angehoben. Das Unternehmen begründete die Erhöhung mit der „tronund wachsenden Nachfrage nach unseren Cloud-Produkten und -Dienstleistungen“

Alphabets Suchmaschinensparte erzielte im Quartal einen Umsatz von 54,19 Milliarden US-Dollar. Die Werbeeinnahmen stiegen auf 71,34 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 10,4 % gegenüber 64,61 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Nach Veröffentlichung des Berichts die Alphabet- Aktien im nachbörslichen Handel leicht zu.

IBM übertrifft die Erwartungen, gibt aber im nachbörslichen Handel nach

IBM komplettierte das Tech-Trio liegenden einemtron, musste aber dennoch einen Kursrückgang von 5 % im nachbörslichen Handel hinnehmen. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 2,80 US-Dollar und übertraf damit die von der Wall Street erwarteten 2,64 US-Dollar. Der Umsatz erreichte 16,98 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Prognose von 16,59 Milliarden US-Dollar.

Diese Zahl lag fast 8 % über dem Wert des Vorjahresquartals. Im ersten Quartal hatte das Umsatzwachstum von IBM unter 1 % gelegen, daher stellt dies eine deutliche Trendwende dar. Der Nettogewinn stieg auf 2,19 Milliarden US-Dollar bzw. 2,31 US-Dollar je Aktie, verglichen mit 1,83 Milliarden US-Dollar bzw. 1,96 US-Dollar je Aktie im Vorjahr.

Der Softwarebereich erzielte einen Umsatz von 7,39 Milliarden US-Dollar und lag damit knapp unter der Prognose von 7,43 Milliarden US-Dollar. Hybrid-Cloud-Dienste – einschließlich Red Hat – verzeichneten ein Wachstum von 16 %. Die Bruttomarge im Softwarebereich betrug 83,9 % und lag damit nur geringfügig unter den von der Wall Street erwarteten 84 %.

Die Umsätze aus dem Beratungsgeschäft beliefen sich auf 5,31 Milliarden US-Dollar und übertrafen damit die Erwartungen von 5,16 Milliarden US-Dollar. Die Infrastrukturdienstleistungen erzielten 4,14 Milliarden US-Dollar und lagen damit über der Schätzung von 3,75 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 14 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Im Laufe des Quartals brachte IBM außerdem den Großrechner z17 auf den Markt und kündigte die Übernahme von Hakkoda an, einem Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt auf Daten und künstlicher Intelligenz.

Hinsichtlich der Aussichten bekräftigte das Unternehmen seinen Plan, im Jahr 2025 einen freien cash von über 13,5 Milliarden US-Dollar zu generieren und hält damit weitgehend an den im April veröffentlichten Prognosen fest. Es erwartet weiterhin ein Umsatzwachstum von mindestens 5 % bei konstanten Wechselkursen.

Zum Börsenschluss am Mittwoch hatten die IBM-Aktien im Jahr 2025 bisher 28 % zugelegt und lagen damit deutlich vor dem Anstieg des S&P 500 um 8 % im gleichen Zeitraum.

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