Telegram hat seine erste offizielle Stellungnahme zur Verhaftung von Pavel Durov veröffentlicht. Der CEO befindet sich weiterhin in französischer Haft, und es gibt offenbar keine Anzeichen für eine Zusammenarbeit mit der russischen Botschaft.
Der aktuelle Stand der Anklage gegen Durov ist unklar, da die französischen Behörden noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben haben. Pavel Durov wurde am 24. August vor einem Pariser Flughafen festgenommen. Laut einem Bericht der Washington Post haben die Pariser Behörden die Festnahme bestätigt und werden am 26. August eine offizielle Erklärung veröffentlichen.
Telegram veröffentlicht eine offizielle Stellungnahme zu Durov
Am 25. August um 12:00 Uhr PST veröffentlichte Telegram über seinen Nachrichtenkanal eine offizielle Stellungnahme, in der das Unternehmen seine Unterstützung für den CEO zum Ausdruck brachte. Die Nachricht lautet wie folgt:

Ersten Berichten zufolge wurde der Milliardär aufgrund mehrerer Vorwürfe im Zusammenhang mit mangelnder Moderation bei Telegram festgenommen. Die französischen Behörden haben jedoch noch nicht offiziell bestätigt, ob Anklage gegen ihn erhoben wurde.
Die französischen Behörden verweigern die Zusammenarbeit mit der russischen Botschaft
Nach der Festnahme des Milliardärs versuchte die russische Botschaft Berichten zufolge, Kontakt zu den französischen Behörden aufzunehmen. Die Botschaft bat um Aufklärung der Umstände seiner Festnahme und forderte Zugang zu Pavel.
dem Bericht der Washington Post wird erwähnt, dass ein Sprecher der Botschaft am 25. August auf Telegram mitgeteilt hat: „Bis heute hat die französische Seite eine Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit vermieden.“
#FreePavel
— Elon Musk (@elonmusk) 25. August 2024
pic.twitter.com/B7AcJWswMs
Kurz nach der Festnahme fiel der Kurs der Tonne um über 12 %, während in den sozialen Medien zahlreiche Unterstützungsbekundungen für Pavel Durov kursierten. In einem Beitrag auf X Post, der ein früheres Interview mit Pavel Durov enthielt, verwendete Elon Musk den Hashtag „#FreePavel“, um den Milliardär zu unterstützen.

