Gericht verhängt Geldstrafe von 18,5 Millionen US-Dollar gegen Telegram; Urteil zugunsten der SEC

Der Messengerdienst Telegram wurde kürzlich von einem Gericht mit einer Geldstrafe in Höhe von 18,5 Millionen US-Dollar belegt und muss diese an die US-BörsenaufsichtSEC. Das Urteil wurde von Richter Kevin Castel vom US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York gefällt. Die Strafe ist innerhalb der nächsten 30 Tage zu begleichen.
Beide Organisationen befanden sich mehrere Monate in einem Rechtsstreit, nachdem die Aufsichtsbehörden den Messenger-Anbietern Verstöße gegen Sicherheitsgesetze im Zusammenhang mit ihrem Initial Coin Offering (ICO) für das Telegram Open Network (TON)-Projekt. Während des laufenden Rechtsstreits zwischen den Aufsichtsbehörden und dem Messenger-Anbieter stellte Telegram das Blockchain-Projekt ein.
Telegram verhängt eine Geldstrafe von 18,5 Millionen US-Dollar zugunsten des SEC-Vorschlags
Vor dem Gerichtsurteil gegen Telegram, das eine Geldstrafe von 18,5 Millionen US-Dollar verhängte, hatte die SEC bereits einen Vorschlag für das endgültige Urteil im Zusammenhang mit dem bereits eingestellten TON-Projekt eingereicht. In diesem Vorschlag forderte die SEC, dass das Gericht Telegram zur Zahlung von 1,2 Milliarden US-Dollar und die übrigen Beklagten zur Zahlung von 1 Million US-Dollar verurteilen solle.
Das Gericht forderte Telegram in seinem Urteil jedoch auch zur Rückzahlung von 1,7 Milliarden US-Dollar auf, die im Rahmen des Initial Coin Offerings (ICO) von 2018. Der Messenger-Dienst hatte zuvor bereits angekündigt, Investoren ihr Geld zurückzuerstatten, wobei US-Investoren ihre 72-prozentige Beteiligung zurückerhalten würden. Die verbleibenden 28 Prozent der Beteiligung von Investoren außerhalb der USA könnten aufgeschoben werden; diese erhalten ihre 110-prozentige Rendite nach einem Jahr.
Die SEC verklagte Telegram einige Wochen, als der Messenger-Riese seinen Gram-Token einführen wollte. Beide Organisationen lieferten sich einen erbitterten Rechtsstreit, bis das Urteil zugunsten der Regulierungsbehörde erging und Telegram zu einer Geldstrafe von 18,5 Millionen US-Dollar verurteilt wurde.
Langer Rechtsstreit zwischen Telegram und der SEC
Alles begann damit, dass Telegram bei einem privaten Token-Verkauf über 1,5 Milliarden Dollar einnahm, um TON zu entwickeln, ein Blockchain-Netzwerk für Telegram.
Die Regulierungsbehörden erklärten damals, das TON-Projekt verstoße gegen geltende Richtlinien, und stoppten daher den Token-Launch. Bis zu diesem endgültigen Urteil des New Yorker Gerichts beschäftigten sich die SEC und Telegram bereits seit 2018 in diesem Fall.
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