Die Gründer von Palantir und Anduril schließen sich mit Tech-Milliardären zusammen, um die Silicon Valley Bank 2.0 zu gründen

- Schwergewichte der Technologiebranche unterstützen Erebor, eine vollständig digitale, kryptofreundliche Bank, die die Lücke füllen will, die der Zusammenbruch der Silicon Valley Bank im Jahr 2023 hinterlassen hat.
- Die Bank konzentriert sich auf risikoreiche Sektoren wie Krypto, KI, Verteidigung und fortgeschrittene Fertigung – Branchen, die von traditionellen Banken unterversorgt sind.
- Die behördliche Genehmigung steht noch aus, aber Erebor strebt an, ein regulierter Vermittler von Stablecoin-Transaktionen im US-Bankensektor zu werden.
Eine Gruppe prominenter Tech-Milliardäre, darunter Palmer Luckey, Joe Lonsdale und Peter Thiels Founders Fund, unterstützt die neue Digitalbank Erebor, die darauf abzielt, jungen Technologieunternehmen nach dem Zusammenbruch der Silicon Valley Bank (SVB) im Jahr 2023 eine finanzielle Lebensader zu bieten.
Berichten zufolge hat die kryptofreundliche Bank einen Antrag auf eine nationale Banklizenz gestellt und plant, als vollständig digitales Institut zu agieren.
Erebor möchte einen SVB-förmigen Staubsauger anschließen
Vor ihrem abrupten Zusammenbruch im März 2023 die SVB lange Zeit als finanzielles Rückgrat für junge Technologieunternehmen, Kryptofirmen und Risikokapitalgesellschaften.
Der Zusammenbruch der Bank löste eine Liquiditätskrise für Startups aus, die für Gehaltszahlungen, Kreditlinien und Kapitalzuflüsse auf sie angewiesen waren. Viele Unternehmen hatten Schwierigkeiten, Alternativen zu finden, da traditionelle Banken vorsichtig agierten oder sich gänzlich weigerten, mit solch risikoreichen Sektoren zusammenzuarbeiten.
Erebor, benannt nach dem fiktiven Berg aus J.R.R. Tolkiens „Der Herr der Ringe“, will diese Lücke schließen. Das Unternehmen plant seinen Hauptsitz in Columbus, Ohio, und eine Zweigstelle in New York. Es will Technologieunternehmen und Einzelpersonen betreuen, die in Branchen wie Krypto, KI, Verteidigung und Hightech-Fertigung tätig sind oder investieren.
Erebor präsentiert sich nicht als gewöhnliche Neobank. Laut ihrem Gründungsantrag wird sie ausschließlich online operieren – ohne Filialen, ohne physische Scheckhefte. Was sie jedoch von anderen Banken abhebt, ist ihr Plan, Stablecoins direkt in ihrer Bilanz zu führen. Damit wäre sie möglicherweise die erste US-amerikanische Nationalbank, die diesen Schritt unternimmt.
Dies signalisiert einen bemerkenswerten Wandel im Umgang einiger Institutionen mit der Integration von Blockchain-basierten Finanzinstrumenten. Während viele etablierte Banken Kryptowährungen weiterhin skeptisch gegenüberstehen, setzt Erebor offen auf sie.
Die Bank erklärt, sie wolle „das am stärksten regulierte Institut für die Durchführung und Abwicklung von Stablecoin-Transaktionen“ werden
Erebor genießt starke Unterstützung aus der Tech-Branche von Milliardären
Die Führungsriege besteht aus Jacob Hirshman, einem der Co-CEOs von Erebor und ehemaligem Berater des Stablecoin-Emittenten Circle. Er wird die Bank gemeinsam mit Owen Rapaport, Mitgründer und CEO des Softwareunternehmens für digitale Vermögenswerte Aer Compliance, leiten.
zufolge Berichtenwird der ehemalige Valley National Bank-Manager Mike Hagedorn voraussichtlich als Präsident von Erebordent.
Die beiden Hauptinvestoren, Palmer Luckey, geschäftsführender Gesellschafter von 8VC und Mitgründer von Palantir zusammen mit Peter Thiel, sowie Joe Lonsdale, bekannt als Gründer von Oculus und des Verteidigungstechnologieunternehmens Anduril, haben sich einen Namen gemacht, indem sie innovative Hightech-Unternehmen mit Anwendungen im Bereich der nationalen Sicherheit unterstützen. Es wird jedoch nicht erwartet, dass sie im Tagesgeschäft mitwirken.
Ihr Engagement und die Beteiligung des Founders Fund unterstreichen Erebors ernsthaftes Interesse und seine beträchtlichen finanziellen Mittel. Beide Institutionen pflegentronVerbindungen zur konservativen Politik und zur Venture-Elite des Silicon Valley.
Erebors Angebot zielt auf einen Nischenmarkt ab, der in der Zeit nach dem SVB-Skandal zunehmend vernachlässigt wird: Unternehmen und Investoren, die in risikoreichen, aber potenziell sehr lukrativen Sektoren tätig sind, welche oft von traditionellen Finanzdienstleistungen ausgeschlossen werden.
Es ist auch ein erster Test dafür, ob Krypto-native und Digital-First-Banken den regulatorischen Anforderungen standhalten und gleichzeitig die von Fintechs angepriesenen operativen Vorteile bieten können, insbesondere im Hinblick auf die Nutzung von Stablecoins, die Echtzeitabwicklung und den Liquiditätszugang.
Der Antrag von Erebor wird noch geprüft, und ein Starttermin steht noch nicht fest. Sollte er genehmigt werden, könnte Erebor zu einem der meistdiskutierten Neuzugänge im amerikanischen Finanzsektor werden: eine Venture-Capital-finanzierte, kryptoaffine und regulatorisch orientierte Bank für die nächste Welle des technologischen Wandels.
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