Laut einem neuen Bericht, der die Finanzierung im Crypto Valley trac, haben Schweizer Unternehmen fast die Hälfte des Risikokapitalstrac, das in Europas Kryptosektor investiert wurde.
Die in der kürzlich veröffentlichten Studie präsentierten Daten untermauern eindeutig die führende Position des Schweizer Blockchain-Ökosystems auf dem alten Kontinent, weit vor der Konkurrenz.
Die Schweiz sichert sich 47 % des europäischen Risikokapitals im Kryptobereich
Eingebettet im Herzen Europas bleibt die Schweiz dastracZiel für Investoren, die Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte unterstützen möchten.
Rund 47 % aller europäischen Risikokapitalinvestitionen in der Branche flossen im vergangenen Jahr in das Crypto Valley des Landes, dessen Zentrum im Kanton Zug liegt.
In der Region sind derzeit mehr als 1.760 Blockchain-Unternehmen tätig, darunter einige Dutzend, die in Liechtenstein registriert sind.
In der Kantonshauptstadt Zug haben rund 40 % dieser Institute ihren Sitz, und im wichtigsten Finanzzentrum des Landes, Zürich, sind weitere 15 % ansässig, was insgesamt fast 1.000 Institute ergibt.
Die Zahl derdentdes Tals hat sich seit 2020 um 134 % erhöht, wobei Zug mit Abstand den größten Anteil daran hat: Fast die Hälfte der neuen Einwohner hat sich im vergangenen Jahr dort niedergelassen.
der Schweiz haben nicht weniger als zehn Blockchain-Einhörner ihren Sitz , darunter zwei private Blockchain-Unternehmen und acht Blockchain-Plattformen mit öffentlich gehandelten Token.
Die Gesamtbewertung der Top 50 Unternehmen beläuft sich aktuell auf geschätzte 467 Milliarden US-Dollar – ein Rekordhoch für das auf Kryptowährungen fokussierte Ökosystem.
Die Ergebnisse stammen aus der neuesten Ausgabe des CV VC Top 50 Reports , der Daten für das gesamte Jahr 2025 umfasst und im April 2026 veröffentlicht wurde, wie das deutsche Krypto-Nachrichtenportal BTC Echo am Mittwoch mitteilte.
CV VC, oder Crypto Valley Venture Capital, ist eine Risikokapitalgesellschaft, die sich auf Startups in der Frühphase konzentriert, die globale Lösungen entwickeln, welche die Blockchain-Technologie nutzen.
TON sichert sich den größten Einzeldeal im Wert von 400 Millionen Dollar
Die Autoren der Studie betonten außerdem, dass in der Schweiz ansässige Krypto-Unternehmen insgesamt 728 Millionen Dollar eingesammelt hätten, was einem Anstieg von 37 % gegenüber dem Vorjahr entspreche.
Während die Anzahl der Finanzierungsrunden zurückging, stieg die Höhe der einzelnen Investitionen deutlich an, stellten die Forscher fest und verdeutlichten damit eine Verlagerung hin zu größeren Finanzierungsrunden.
Den größten Einzeldeal im Wert von 400 Millionen Dollar sicherte sich TON, gefolgt von der Sygnum Bank mit 58 Millionen Dollar und M^0 mit 40 Millionen Dollar.
Die hohen Zahlen in jedem dieser Fälle deuten darauf hin, dass Investoren bei ihren Entscheidungen selektiver vorgehen und sich dabei auf gut positionierte, skalierbare Projekte konzentrieren.
Ein ähnlicher Trend war im vergangenen Jahr in Deutschland zu beobachten, als Berlin über 70 % der 45 Millionen Dollar an Blockchain-Investitionen des Landes ausmachte , was darauf hindeutet, dass Qualität vor Quantität die neue Devise ist.
Der Fokus verlagert sich von Finanzen hin zu Technologie
Ein weiterer bemerkenswerter Trend ist die anhaltende Verlagerung von Finanzprodukten und -dienstleistungen hin zu Lösungen, die eine breitere Akzeptanz der Blockchain-Technologie ermöglichen.
Unter den finanzierten Geschäftsmodellen entfallen mittlerweile 19 % auf Infrastrukturentwickler 18 % auf Finanzdienstleister und 17 % auf Beratungs- und Technologieunternehmen.
Dies bestätigt den Status der mit Kryptowährungen verbundenen Technologie als grundlegend für die gesamte digitale Wirtschaft, nicht nur für deren Kryptowährungssegment.
Weitere Bestätigungsquellen sind die zunehmende Integration mit künstlicher Intelligenz und die wachsende akademische Forschung im Bereich Blockchain.
Letzteres ermöglicht es dem Crypto Valley, seine Führungsposition in diesem Bereich zu behaupten. Die Initiative wird von den Schweizer Behörden unterstützt, und Zug investiert über 50 Millionen US-Dollar in solche Projekte.
Vor diesem Hintergrund sank der Anteil Europas an der globalen Risikokapitalfinanzierung im Jahr 2025 auf 13 Prozent, nach 16 Prozent im Jahr 2024, wie der Bericht ebenfalls zeigte.
Die Region sicherte sich im Untersuchungszeitraum 67 Milliarden Dollar in knapp 6.600 Transaktionen, was einem moderaten Anstieg der Finanzierung entspricht, allerdings bei weniger Transaktionen.

