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Stripe zahlt 120.000 US-Dollar, um eine mutmaßliche Verbindung zum PlexCoin-Betrug beizulegen

VonBilal AhmedBilal Ahmed
1 Minute Lesezeit
Stripe zahlt K, um eine mutmaßliche Verbindung zum PlexCoin-Betrug beizulegen

Das US-amerikanische Zahlungsabwicklungsunternehmen Stripe wird 120.000 US-Dollar zahlen, um die Vorwürfe im Zusammenhang mit dem PlexCoin-ICO-Betrug beizulegen.

Die von der Generalstaatsanwaltschaft von Massachusetts (AGO) erhobenen Vorwürfe besagen, dass das Betrugspräventionssystem des Zahlungsabwicklers die illegalen Transaktionen der Drahtzieher von PlexCoin nicht erkannt hat.

PlexCoin ICO-Betrug

Wie Cryptopolitan bereits berichtete, führten die Gründer von PlexCoin in den USA einen nicht registrierten Wertpapierverkauf durch. Sie versprachen hohe Renditen und übertrieben die durch das Initial Coin Offering (ICO) eingenommene Summe.

Die Gründer behaupteten, der ICO habe 13 Millionen Dollar eingebracht, obwohl tatsächlich nur 8,3 Millionen Dollar erzielt wurden. Daraufhin mussten die beiden Gründer, Dominic Lacroix und Sabrina Paradis-Royer, eine Geldstrafe von fast 7 Millionen Dollar zahlen.

Stripes Beteiligung

Eine Erklärung des Büros der Generalstaatsanwältin von Massachusetts, Maura Healey, enthüllte, dass Stripe zeitweise als Zahlungsdienstleister für PlexCoin fungierte. Das Büro der Generalstaatsanwältin warf Stripe vor, von dem Betrug der Familie Lacroix gewusst und diesen hätte verhindern können, um Verbraucher vor Schaden zu bewahren.

Das unzureichende Betrugspräventionssystem konnte die Verbraucher in Massachusetts jedoch nicht schützen. Angeblich erhielt PlexCoin über den Zahlungsdienstleister Gelder von 22 Anlegern mit Wohnsitz in Massachusetts.

Auflösung

Der Zahlungsdienstleister Stripe hat die Vorwürfe nun durch die Zahlung von 120.000 US-Dollar beigelegt. Stripe hat zudem eine Unterlassungserklärung eingereicht, in der betont wird, dass es sich bei dem gezahlten Betrag weder um eine Geldbuße noch um eine Strafe handelt. Die Vereinbarung beinhaltet außerdem kein Schuldeingeständnis des Zahlungsdienstleisters hinsichtlich eines Sachverhalts oder eines Verstoßes gegen Landes- oder Bundesrecht.

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Bilal Ahmed

Bilal Ahmed

Bilal Ahmed ist ein Fintech-Autor mit fünf Jahren Berufserfahrung. Er studierte am Institute of Chartered Accountants, bevor er 2019 zu Cryptopolitan wechselte.

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