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Strategie durch fünf Klagen wegen Bitcoin Verlusten in Höhe von 6 Milliarden US-Dollar in Bedrängnis gebracht

VonBrenda KananaBrenda Kanana
2 Minuten Lesezeit
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  • Strategy sieht sich mit mehreren Klagen wegen nicht realisierter Bitcoin Verluste in Höhe von 6 Milliarden US-Dollar und angeblicher Täuschung von Anlegern konfrontiert.
  • Führungskräften wird Insiderhandel vorgeworfen, bevor Änderungen der Rechnungslegung öffentlich bekannt gegeben wurden.
  • Trotz rechtlicher Auseinandersetzungen haben Bitcoin Gewinne von Strategy den Aktienkurs seit Jahresbeginn um 28 % steigen lassen.

Strategy, ehemals MicroStrategy, sieht sich zunehmendem juristischen Druck ausgesetzt. Mindestens fünf Sammelklagen werfen dem Unternehmen Wertpapierbetrug vor. Die Vorwürfe basieren auf nicht realisierten Verlusten in Höhe von 6 Milliarden US-Dollar im Bitcoin Portfolio und beschuldigen das Unternehmen, die Risiken gegenüber Anlegern nicht ausreichend offengelegt zu haben.

Laut den Klägern gab elf Monate lang, von April 2024 bis April 2025, unwahre und irreführende Angaben. In den Klagen wird Strategy vorgeworfen, die Bitcoin Volatilität und die Auswirkungen der neuen Bilanzierungsänderung unzureichend dargestellt zu haben.

Investoren argumentieren, dass die unterlassene Offenlegung dieser Risiken zu einem deutlichen Kursverfall geführt habe. Im ersten von einem Investor angestrengten Verfahren behauptet Abhey Parmar, dass die Führungskräfte von Strategy Inc. ihre Treuepflichten verletzt und die finanziellen Aussichten des Unternehmens übertrieben dargestellt hätten.

Einer der Hauptvorwürfe lautet, dass CEO Phong Le und CFO Andrew Kang Firmenanteile im Wert von 31,5 Millionen US-Dollar verkauften, bevor sie die Änderungen in der Bitcoin Buchhaltung öffentlich bekannt gaben. Laut Rechtsexperten ist dies bei groß angelegten Sammelklagen üblich, bei denen Anwaltskanzleien um die Rolle der Hauptanwälte konkurrieren.

Aktienkurse steigen trotz juristischer Prüfung

Die Aktien von Strategy legten trotz aller rechtlichen Schwierigkeiten seit Jahresbeginn um 28 % zu, was das anhaltende Vertrauen der Anleger in die Bitcoin Akkumulationsstrategie des Unternehmens unterstreicht. Strategy hält aktuell 592.345 BTC im Wert von über 63 Milliarden US-Dollar. Der durchschnittliche Kaufpreis pro BTC liegt bei 70.702 US-Dollar, während Bitcoin derzeit bei 106.824 US-Dollar notiert. Dies entspricht einem unrealisierten Gewinn von 21,3 Milliarden US-Dollar bzw. einem Plus von rund 51 %.

Der Gründer und Vorsitzende von Strategy, Michael Saylor, ist weiterhin der größte Einzelaktionär. Laut der letzten SEC-Meldung besitzt er knapp 20 Millionen Aktien, was bei einem aktuellen Aktienkurs von 389,50 US-Dollar pro Aktie einem Wert von rund 7,8 Milliarden US-Dollar entspricht. Weitere bedeutende Aktionäre sind Vanguard (8,55 %), BlackRock (5,80 %), Capital International Investors (5,80 %), Susquehanna Securities (4,82 %) und die Jane Street Group (4,70 %).

Trotz der zunehmenden Kritik verfolgt das Unternehmen weiterhin seine langfristige Bitcoin, die regelmäßige Zukäufe unabhängig von den Marktbedingungen beinhaltet, und hat dadurch neue finanzielle Unterstützung erhalten. Die Aktien von Strategy Shares (MSTR) werden zu 393,24 US-Dollar gehandelt und weisen eine Marktkapitalisierung von 107,51 Milliarden US-Dollar auf, was einem Aufschlag von 1,67x auf den Nettoinventarwert entspricht.

Gewinnwarnung löste Anmeldewelle aus

Die Klagen gewannen weiter an trac, nachdem Strategy im April bekannt gegeben hatte, dass das Unternehmen aufgrund nicht realisierter Verluste im BitcoinHandel voraussichtlich im ersten Quartal keinen Gewinn ausweisen würde. In einer Meldung an die US-Börsenaufsicht SEC warnte Strategy, dass es „möglicherweise in Zukunft nicht wieder profitabel sein wird“. Strategy verzeichnete im ersten Quartal einen Verlust von 16,49 US-Dollar je Aktie.

Die erste Sammelklage wurde am 16. Mai von der Kanzlei Pomerantz LLP eingereicht, gefolgt von Einzelklagen der Kanzleien Gross Law Firm, Bronstein Gewirtz & Grossman, Kessler Topaz Meltzer & Check und Levi & Korsinsky. Die Möglichkeit zahlreicher Klagen anstelle einer einheitlichen Sammelklage deutet auf einen Interessenkonflikt und Verwirrung unter den Hauptbeteiligten hin, die eigentlich die Initiative ergreifen sollten.

Bislang hat keiner der größten institutionellen Anteilseigner von Strategy eine Beteiligung an den Klagen bestätigt. Das Ergebnis könnte die allgemeine Marktstimmung gegenüber Unternehmensrisiken und Offenlegungspflichten im Zusammenhang mit Bitcoin, insbesondere wenn Insiderhandelsvorwürfe relevant werden.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Brenda Kanana

Brenda Kanana

Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.

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