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Die Rallye am US-Aktienmarkt kommt nach dem rasanten Aufschwung von den durch Zölle bedingten Tiefständen ins Stocken

In diesem Beitrag:

  • Der S&P 500 stagnierte nach einer Rallye von 23 % und fiel um 3 % infolge neuer Zolldrohungen und einer Herabstufung der US-Staatsanleihen durch Moody's.
  • Trump hat die Handelsspannungen mit der EU und Apple wieder angefacht und damit das Marktvertrauen mitten in der Erholungsphase erschüttert.
  • Die Renditen von US-Staatsanleihen schnellten auf über 4,5 % hoch, was Befürchtungen hinsichtlich der fiskalischen Stabilität und eine nachlassende Investorennachfrage auslöste.

Der Aktienmarkt hat nach einem sechswöchigen, unaufhaltsamen Aufwärtstrend an Schwung verloren. Laut Daten von CNBC war der S&P 500 seit seinem Einbruch Anfang April um 23 % gestiegen, doch die Rallye kam letzte Woche abrupt zum Erliegen, als neue Risiken aufkamen.

Die Herabstufung der US-Staatsanleihen durch Moody's, steigende Renditen von US-Staatsanleihen und erneute Zolldrohungen vondent Donald Trump gegen die Europäische Union und Apple versetzten die Anleger in Panik. Der Index, der nun nur noch 3 % unter seinem Rekordhoch liegt, gab um rund 3 % nach – ein Rückgang, auf den viele Händler bereits gefasst waren.

Schon vor dem Kurssturz hatten Analysten vor einem überkauften Markt gewarnt. Bereits eine Woche zuvor gab es Anzeichen für eine Überbewertung. „Rücksetzer zur Entschärfung der aktuellen Überkauftheit sind zu erwarten und sollten sich in Grenzen halten“, sagte ein Analyst damals .

Diese Prognose erwies sich schnell als falsch. Der Markt gab einen Teil der Gewinne wieder ab, und obwohl der Rückgang nicht stark ausfiel, warf er neue Fragen darüber auf, wie viel Aufwärtspotenzial ohne neue positive Impulse tatsächlich noch vorhanden sein könnte.

Die Volatilität kehrt zurück, da das Risiko von Zöllen und die Unsicherheit bezüglich der Fed die Stimmung belasten

Trumps Handelskriegsmanöver, diesmal gegen Brüssel und das Silicon Valley gerichtet, verunsicherten den ohnehin schon nervösen Markt. Seine jüngsten Äußerungen schürten die Angst vor weiteren Zöllen, gerade als die letzte Runde der Zölle auf China ausgesetzt worden war. Diese Aussetzung war einer der Hauptgründe für die jüngste Erholung, deren Wirkung nun aber offenbar nachgelassen hat.

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Die Bespoke Investment Group trac15 Fälle, in denen sich der Aktienmarkt von einem Tiefpunkt um mehr als 15 % erholte und bis auf 3 % an den vorherigen Höchststand heranreichte. Ihr Fazit: Kurzfristige Ergebnisse waren zwar zufällig, doch sechs Monate später stand der Markt in jedem Fall höher – im Durchschnitt um etwa 10 %. Dennoch räumten auch sie ein, dass der Weg nicht immer geradlinig verläuft. Ausnahmen in der Vergangenheit waren beispielsweise die Zeit vor der globalen Finanzkrise und die Monate vor dem COVID-Crash.

Echtzeitdaten zeigen, dass die Rallye genau in dem Moment abkühlte, als die Volatilität zunahm. Der CBOE Volatility Index (VIX) fiel während der gesamten Erholung nie unter 18. Am Freitag schnellte der VIX auf 22 hoch und reagierte damit auf Trumps Online-Drohungen, obwohl der S&P 500 seine Tiefststände vor dem Feiertagswochenende bereits überwunden hatte.

Tony Pasquariello, Leiter der Hedgefonds-Analyse bei Goldman Sachs, erklärte, die Risikobereitschaft habe sich bereits abgeschwächt. „Im Vergleich zum jüngsten Trend lässt die Nachfrageintensität deutlich nach“, so Pasquariello. Hedgefonds seien zwar weiterhin vorsichtig in Aktien investiert, würden aber ohne eine neue Welle des Optimismus nicht auf Kursgewinne spekulieren.

Die Renditen steigen, während Anleger die Marktunterstützung in Frage stellen

Steigende Renditen am US-Staatsanleihenmarkt trugen ebenfalls maßgeblich zum Stopp des Kursanstiegs bei. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterte wieder über 4,5 % und erreichte damit ein Niveau, das sie 2023 bereits mehrfach erzielt hatte. Die Rendite fünfjähriger Anleihen blieb auf ihrem Zweijahresdurchschnitt, während die Rendite dreißigjähriger Anleihen über 5 % stieg.

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Für Aktienhändler führten diese höheren Renditen zu Sorgen über die Stärke der Wirtschaft, die stark steigende Staatsverschuldung und die Gefahr eines Kapitalabflusses aus risikoreichen Anlagen.

Die Haushaltsverhandlungen im Kongress haben nichts gebracht. Anleger warten weiterhin auf die endgültigen Bedingungen des staatlichen Konjunkturpakets. Gleichzeitig bereitet sich die US-Notenbank auf ihre letzte Sitzung des Sommers vor, ohne dass eine klare Richtung vorgegeben ist. So bleibt es an einem Markt mangels Zuversicht – kein Crash, aber auch keine klare Richtung.

Trotz der Erholung des S&P 500 ist die grundlegende Spannung nicht verschwunden. Die Bank of America nannte einen Grund dafür: Während die US-Regierung hoch verschuldet ist, sind es die Unternehmen nicht. Die Verschuldung der Unternehmen ist im Vergleich zu ihren Aktienwerten deutlich geringer. Das hat zwar etwas Spielraum geschaffen, die größeren Probleme aber nicht gelöst.

Langfristige US-Staatsanleihen haben schwache Renditen abgeworfen. Ihre Gesamtrendite der letzten zehn Jahre liegt weit unter dem Durchschnitt, während der S&P 500 im gleichen Zeitraum 12,7 % Rendite erzielte. Diese Diskrepanz erklärt, warum einige Fondsmanager Anleihen mit Skepsis begegnen und nach neuen Wegen suchen, ihre Portfolios jenseits des traditionellen 60/40-Modells abzusichern.

Zurück im Aktienbereich: Der S&P 500 schloss letzte Woche bei 5.800 Punkten. Dieses Niveau markierte den Ausbruchspunkt nach der Aussetzung der chinesischen Zölle und war auch die Zone, die er nach Trumps Wahlsieg im November durchbrach.

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