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Aktien- und Kryptoanleger lassen sich von Trumps wirtschaftlichen Drohungen nicht beirren

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Aktien- und Kryptoanleger lassen sich von Trumps wirtschaftlichen Drohungen nicht beirren
  • Aktien- und Krypto-Investoren ignorieren Warnungen vor Trumps Politik.
  • Der S&P 500 könnte in diesem Jahr um 10 % steigen, angetrieben vontronUnternehmensgewinnen.
  • Der Kursrückgang bei Bitcoinveranlasst Anleger, günstig einzukaufen, bevor es zu einer Erholung kommt.

Wall-Street- und Krypto-Investoren ignorieren die Warnungen von Ökonomen vor den Risiken, die mit der Politik des designiertendentDonald Trump verbunden sind.

Die Aktienkurse schießen in die Höhe, und Bitcoin Händler nutzen trotz düsterer Prognosen die Chancen. Während Ökonomen angesichts von Zöllen und Einwanderungsbeschränkungen besorgt sind, setzen Anleger weiterhin auf Optimismus, überzeugt davon, dass Trumps Pläne die Gewinne steigern und die Märkte weiter beflügeln werden.

Der S&P 500 erreichte im vergangenen Jahr zahlreiche Rekordhochs, angetrieben von Technologiekonzernen und einer optimistischen Marktstimmung. Trotz eines leichten Rückgangs in letzter Zeit erwarten Marktstrategen dank eines robusten Gewinnwachstums einen Anstieg von 10 % im Jahr 2025.

Analysten prognostizieren für die Unternehmen im S&P 500 einen Gewinnanstieg von 15 % in diesem Jahr, verglichen mit 9 % im Vorjahr. Die Nettogewinnmargen sollen sich dabei auf ein Niveau ausweiten, das seit zehn Jahren nicht mehr erreicht wurde. Doch nicht alle freuen sich. Ökonomen warnen, dass Trumps Politik das Wirtschaftswachstum bremsen, die Inflation verschärfen und die Möglichkeiten der US-Notenbank zur Zinssenkung einschränken könnte.

Wall Street setzt hoch, Ökonomen protestieren.

Der Kontrast zwischen der Begeisterung an der Wall Street und der Pessimismus der Ökonomen könnte nicht größer sein. Laut einer Umfrageprognostiziert über die Hälfte der 47 befragten Ökonomen negative Folgen für Trumps Politik.

Rund 10 % erwarten gravierende Auswirkungen, während nur 20 % überhaupt ein Aufwärtspotenzial sehen. Die Hauptursachen? Handelszölle und Einwanderungsbeschränkungen. Genau diese Maßnahmen sollen nach Ansicht vieler Investoren die US-amerikanische Produktion und Exporte deutlich ankurbeln.

Fondsmanager bleiben bei der Überarbeitung ihrer Gewinnprognosen vorerst vorsichtig und verweisen auf die Unsicherheit darüber, inwieweit Trumps Rhetorik in konkrete Maßnahmen umgesetzt wird.

Trotz dieser Unsicherheiten zeichnen die Zahlen ein überzeugendes Bild für Anleger. Die technologieorientierten Aktien der „Magnificent 7“ – Unternehmen wie Apple, Microsoft und Tesla – werden voraussichtlich in diesem Jahr ein Gewinnwachstum von 21 % verzeichnen, gegenüber 33 % im Jahr 2024.

Unterdessen dürfte der Rest des S&P 500 den Abstand verringern, mit einem prognostizierten Gewinnwachstum von 13 %, ein deutlicher Anstieg gegenüber nur 4 % im Vorjahr. Der Optimismus beschränkt sich nicht mehr nur auf den Technologiesektor. Auch andere Branchen spüren zunehmend die Auswirkungen von Trumps wirtschaftsfreundlicher vibe.

Ökonomen hingegen setzen auf langfristige Perspektiven. Sie befürchten, dass Trumps Steuersenkungen das defiin die Höhe treiben und restriktive Handelspolitiken das BIP-Wachstum beeinträchtigen könnten. Fakt ist aber: Es besteht tatsächlich kaum ein Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Aktienmarktentwicklung. Anleger jagen kurzfristigen Gewinnen hinterher, während Ökonomen sich über die langfristigen Folgen den Kopf zerbrechen.

Bitcoin gerät ins Straucheln, Investoren greifen zu

In der Kryptowelt erlebt Bitcoin derzeit einige Turbulenzen. Die weltweit größte Kryptowährung hat diese Woche 4 % an Wert verloren, was bei manchen Händlern Panik auslöste. Erfahrene Investoren hingegen sehen die Kursverluste als Kaufsignal.

Laut CryptoQuant Bitcoinnoch lange nicht das Ende seines Aufwärtstrends. Kennzahlen wie der Short-Term Holder SOPR (bei 0,987) zeigen, dass viele Anleger, die Bitcoin in den letzten sechs Monaten gekauft haben, mit Verlust verkaufen. Erfahrungsgemäß ebnet eine solche Kapitulation den Weg für eine Erholung.

Zyklusindikatoren wie MVRV, NUPL und das Puell-Multiple deuten ebenfalls darauf hin, dass Bitcoinerwerben Bitcoin von kurzfristig orientierten Verkäufern

Der Krypto-Angst- und Gierindex, ein Stimmungsbarometer für den Markt, ist unterdessen erstmals seit Oktober auf „Neutral“ gefallen. Dies deutet auf eine etwas verhaltenere Stimmung unter den Händlern hin, ist aber immer noch deutlich optimistischer als der entsprechende Index der traditionellen Märkte, der mit düsteren 32 von 100 Punkten im „Angst“-Bereich liegt.

Doch die Krypto-Community ist zu sehr mit den Vorbereitungen für den Trump Inaugural Ball in einer Woche beschäftigt, um sich um die Bären am Markt zu kümmern.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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