Stepn startet In-App-NFT-Marktplatz mit Apple Pay-Integration

Stepn startet In-App-NFT-Marktplatz mit Apple Pay-Integration
- Stepn startet einen In-App-NFT-Marktplatz innerhalb seiner iOS-App, der es Nutzern ermöglicht, digitale Assets direkt zu kaufen und zu verkaufen.
- Die Integration von Apple Pay vereinfacht Transaktionen und ermöglicht es Nutzern, NFTs mit Kredit- und Debitkarten zu kaufen.
- Stepn umgeht Apples Gebühr von 30 %, indem es eine In-App-Währung namens Sparks einführt, die Krypto-Elementetracund die Gebühren in den Prozess integriert.
Stepn, das innovative mobile „Bewegungs-und-Verdienst“-Spiel, das Nutzer für körperliche Aktivität mit Kryptotoken belohnt, hat einen bahnbrechenden Schritt in der Blockchain-Welt gemacht. Die App hat ihren In-App-Marktplatz für den Verkauf von NFTs vorgestellt, der über die iOS-App für Apples iPhone zugänglich ist. Darüber hinaus hat Stepn Apple Pay integriert, sodass Nutzer mit Kredit- und Debitkarten bezahlen können.
Ermöglichung von NFT-Käufen und Vereinfachung von Transaktionen
Normalerweise unterstützen mobile Apps keine NFT-Käufe auf dem Sekundärmarkt, da die von Apple und Google erhobene Gebühr von 30 % auf die meisten In-App-Transaktionen, einschließlich NFTs, mit Komplexität verbunden ist. App-Entwickler stehen vor der Wahl, diese Gebühr entweder an die Nutzer weiterzugeben oder sie als Betriebskosten zu tragen. Stepn hat sich in diesem Fall für die erste Variante entschieden, allerdings mit einer Besonderheit: Die Krypto-Elemente werdentracund die zusätzlichen Gebühren in den Prozess integriert.
Stepn hat eine In-App-Währung namens Sparks eingeführt, mit der Nutzer NFT-Sneaker direkt in der App kaufen können, ohne Kryptowährungstransaktionen durchführen zu müssen. Per Apple Pay können Nutzer Sparks-Pakete erwerben und diese dann für den Kauf der NFT-Sneaker verwenden. Allerdings sind die Preise in Sparks in US-Dollar deutlich höher als beim Kauf derselben Artikel über Stepns Web-Marktplatz mit dem Kryptotoken GMT.
Sich in Apples Richtlinien und Besteuerung zurechtfinden
Shiti Manghani, der Chief Operating Officer von Stepn, bestätigte, dass die Preisdifferenz auf die Gebühren zurückzuführen ist, die Find Satoshi Lab beim Kauf von NFTs über die iOS-App erhebt. Um den Apple-Richtlinien zu entsprechen, wird jeder In-App-Kauf besteuert, was zu einem angepassten Preis führt, der die notwendigen Vorschriften und die zusätzliche Steuer berücksichtigt. Dadurch kann Stepn NFTs auf Solana, Ethereumund BNB Chain prägen und somit die Apple-Richtlinien einhalten.
Die Integration von Apple Pay in die Stepn-Plattform ist ein bedeutender Meilenstein für die App und das gesamte Web3-Ökosystem. Durch die Vereinfachung des Bezahlvorgangs und den Wegfall von Krypto-Wallets will Stepn die Lücke zwischen Web2 und Web3 schließen und die Blockchain-Technologie einem breiteren Publikum zugänglich machen. Yawn Rong, Mitgründer von Find Satoshi Lab, bezeichnete die Integration als „riesigen Schritt nach vorn“, da Stepn sich zum Ziel gesetzt hat, die nächsten 100 Millionen Nutzer für die Web3-Technologie zu gewinnen.
Auswirkungen und Herausforderungen der Apple-Richtlinien
Apples 30%ige Gebühr auf In-App-Käufe und die Weigerung, Krypto-Apps zu unterstützen, stellen Entwickler dezentraler Apps (dApps) vor Herausforderungen. Während einige Apps, wie beispielsweise Stepn, Wege gefunden haben, innerhalb der regulatorischen Vorgaben zu funktionieren, haben andere den Handel mit NFTs innerhalb der App komplett ausgeschlossen. Das jüngste Gerichtsurteil, das Apples Richtlinie, Zahlungsmethoden von Drittanbietern nicht zuzulassen, als „rechtswidrig“ einstufte, könnte potenziell Änderungen an den Zahlungspraktiken des Unternehmens nach sich ziehen und den Weg für eine bessere Nutzbarkeit von Web3-Apps auf iOS-Plattformen ebnen.
Trotz der höheren Preise, die durch Apples Gebühren in der Stepn-App entstehen, bietet die Integration von Apple Pay Stepn eine bedeutende Chance, eine große Nutzerbasis zu erreichen. Die Zusammenarbeit mit Apple war entscheidend für das Wachstum von Stepn, da sie es der App ermöglicht, regulatorische Vorgaben einzuhalten, die Kooperation zu fördern und die tatsächliche Nutzerakzeptanz von Web2 auf Web3 voranzutreiben.
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Damilola Lawrence
Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.
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