auf der internationalen Konferenz des südkoreanischen Finanzministeriums, der Bank von Korea, des Finanzdienstleistungsrates und des IWF zum Thema digitales Geld 2023 die Dringlichkeit der Auseinandersetzung mit digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs)
Der Boom von Stablecoins wirft systemische Bedenken auf
Gouverneur Chang-yong äußerte Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Beliebtheit von Stablecoins im Land und warnte davor, dass deren breite Akzeptanz als digitales Zahlungsmittel die Stabilität des Finanzsystems gefährden könnte. Er hob die potenziellen Risiken hervor, dass Stablecoins die Zentralbankgelder in den Schatten stellen, die Geldpolitik untergraben und zu Instabilität im Finanzökosystem führen könnten.
CBDC: Eine unerlässliche Antwort auf die sich wandelnde Finanzdynamik
Der Gouverneur erkannte die rasante Entwicklung digitaler Währungen an und betonte, dass CBDCs kein bloßes Forschungsprojekt mehr, sondern eine entscheidende Initiative seien, die sofortige Aufmerksamkeit erfordere. Er unterstrich die Bedeutung von CBDCs für die Bewältigung der Herausforderungen des traditionellen Finanzsystems, darunter hohe Transaktionsgebühren, langsame Abwicklungsprozesse und Bedenken hinsichtlich betrügerischer Ansprüche bei staatlichen Gutscheinsystemen.
Der umfassende Plan der Bank von Korea für CBDC-Tests
Der Aufruf von Gouverneur Chang-yong zum Handeln steht im Einklang mit den jüngsten Kooperationsbemühungen der Bank von Korea (BOK), der Finanzdienstleistungskommission (FSC) und des Finanzaufsichtsdienstes (FSS). Die drei Institutionen stellten einen umfassenden Plan vor, der die Machbarkeit von CBDC-Anwendungsfällen im Privat- und Firmenkundengeschäft testen soll.
Im Rahmen eines Pilotprogramms plant die Zentralbank, 100.000 Bürger für die Erprobung der Nutzung digitaler Zentralbankwährungen (CBDC) im Zahlungsverkehr im Jahr 2024 zu gewinnen. Diese Initiative soll ein entscheidender Schritt sein, um die Machbarkeit und Effektivität der Einführung von CBDCs im Finanzsektor zu bewerten. Der Schritt ist nicht nur eine Reaktion auf den Aufstieg von Stablecoins, sondern eine strategische Maßnahme zur Bewältigung systemischer Herausforderungen und zur Verbesserung der Effizienz von Finanztransaktionen.
Die südkoreanische Zentralbank begrüßt den organischen Wandel hin zu digitalen Währungen und sieht in CBDCs eine Lösung, die über den Wettbewerb mit Stablecoins hinausgeht. Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, die lokalen Zahlungssysteme zu revolutionieren, die Effizienz zu steigern und Herausforderungen des traditionellen Finanzwesens anzugehen.
Da Südkorea die Unvermeidbarkeit digitaler Währungen akzeptiert, spiegelt der Aufruf von Gouverneur Rhee Chang-yong zu sofortigen Maßnahmen in Bezug auf CBDCs das Bekenntnis zur Aufrechterhaltung der Finanzstabilität angesichts der zunehmenden Verbreitung von Stablecoins wider.

