Zusammenfassung (TL;DR)
- Südkoreanische Banken zeigen weiterhin Interesse am Kryptomarkt
- Woori, die neueste koreanische Bank, plant den Einstieg in die Kryptoindustrie
- Vor koreanischen Banken wie JP Morgan und Goldman Sachs zeigten diese Interesse am Einstieg in den Kryptomarkt
Die südkoreanische Bank Woori hat sich vielen anderen Banken des Landes angeschlossen und bietet ihren Nutzern nun auch Krypto-Verwahrungsdienste an.
einem lokalen Bericht aus Südkorea hat die Woori Financial Group, eine Tochtergesellschaft der südkoreanischen Bank, als jüngstes großes südkoreanisches Finanzinstitut angekündigt, Dienstleistungen zur Verwahrung digitaler Vermögenswerte einzuführen.
Woori würde mit Coinplug, einem Bitcoinbasierenden Fintech-Lösungsunternehmen, eine Partnerschaft eingehen, um ein Joint Venture für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte mit dem Namen D-Custody zu gründen.
Das Bitcoin -Fintech-Unternehmen wäre der größte Anteilseigner der Krypto-Verwahrbank, während die Woori Bank der zweitgrößte Anteilseigner wäre. Das Joint Venture soll in den kommenden Wochen gegründet werden.
Warum südkoreanische Banken nicht unabhängigdentWeg über Kryptowährungen beschreiten können
Nach der aktuellen Gesetzgebung in Korea haben inländische Unternehmen keinen Zugang zu den Dienstleistungen von Kryptobörsen, was bedeutet, dass Banken nur über ein Joint Venture oder eine Beteiligung in den Kryptohandel einsteigen können.
Obwohl südkoreanische Banken nicht in den Markt für digitale Vermögenswerte einsteigen dürfen, zeigen immer mehr Finanzinstitute Interesse an diesem Markt und engagieren sich – genau wie Woori – über Partnerschaften.
Koreanische Banken engagieren sich seit dem letzten Jahr in diesem Bereich. Im August 2020 bekundeten vier der fünf größten südkoreanischen Banken ihr Interesse an der Einführung von Krypto-Verwahrungsdienstleistungen.
Kookmin, das größte Finanzinstitut des Landes, hatte im März 2020 einen Markenantrag für seinen Verwahrungsdienst gestellt, bevor es im November in Partnerschaft mit dem Risikokapitalfonds Hashed und dem lokalen Blockchain-Dienstleistungsunternehmen Haechi Labs die Korea Digital Asset Co. gründete.
Im Juni 2020 trat auch die Nonghyup Bank in den Markt ein und gründete in Partnerschaft mit dem Blockchain-Entwickler Hexlant ein Konsortium für Blockchain-Finanzdienstleistungen. Sie kündigte außerdem ihre Absicht an, in Partnerschaft mit einem weiteren Unternehmen eine Depotbank-Einheit an die Börse zu bringen.
Eine weitere koreanische Bank, Shinhan, gab im Januar bekannt, eine strategische Investition in ein Krypto-Verwahrungskonsortium getätigt zu haben.
Der Trend, dass Banken in den Kryptomarkt einsteigen, ist kein neues Phänomen. Auch Banken außerhalb Koreas wie JP Morgan Chase, Goldman Sachs und andere haben schon früher oder später über einen Einstieg in den digitalen Markt nachgedacht.
Südkoreanische Bank