Südkorea wird seine Richtlinien zu Kryptowährungen und Blockchain überarbeiten

Südkorea will seine Kryptowährungspolitik im Land überarbeiten
Asiatische Länder wie China und Südkorea stehen Kryptowährungen gegenüber sehr skeptisch auf. Es scheint jedoch, als würden sie sich ihnen gegenüber bald liberaler verhalten. Dies lässt sich daraus schließen, dass Südkorea zugestimmt hat, die regulatorischen Rahmenbedingungen für Kryptowährungen zu überprüfen.
Aktuelle Meldungen deuten darauf hin, dass Südkorea einige Änderungen im Kryptobereich einführen wird, um diesen später zu legalisieren. Die neuen Änderungen sollen das Wachstum und die Entwicklung des Kryptosektors fördern. Dabei werden die Regulierung und die Kommunikation zwischen Krypto- und Regierungsseite besonders berücksichtigt. Es wurde vorgeschlagen, dass Regierungs- und Krypto-Vertreter gemeinsam die geplanten Änderungen ausarbeiten.
Song-Hee-Kyong äußerte sich auf einer Konferenz zu dem Thema und sagte, das Hauptproblem bestehe darin, dass die Regierung Kryptowährungen genauso behandeln wolle wie Fiatwährungen, als wären sie identisch. Die Lösung liege im Verständnis, dass Kryptowährungen anders funktionieren und sich von herkömmlichen, staatlich regulierten Währungen unterscheiden.
Andere Anwesende auf der Konferenz stimmten seiner Meinung zu und wollten ihren Beitrag dazu leisten, dass der Kryptomarkt wächst und floriert.
Es wurden jedoch Bedenken geäußert, dass die Regierung keine leichtsinnigen Fehler begehen und geeignete Maßnahmen ergreifen sollte, um den Risiken, die mit der Einführung von Kryptowährungen verbunden sind, zu entgehen.
2018 verbot die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde FSS nach dem Vorbild Chinas Initial Coin Offerings (ICOs). Die Regierung begründete das Verbot mit den damit verbundenen finanziellen Risiken und verglich ICOs mit Glücksspiel. Eine Aufhebung des Verbots scheint in naher Zukunft nicht in Sicht.
Die südkoreanische Wertpapieraufsichtsbehörde (SPO) hat eine Task Force eingerichtet, die für die Prävention von Straftaten und Betrug im Kryptobereich zuständig ist. Dies geschah, um der zunehmenden Zahl von Kryptobetrügereien in Asien und weltweit entgegenzuwirken.
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
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