Südkorea nahm 10,8 Millionen Dollar durch den Verkauf beschlagnahmter Bitcoin ein

Kurzfassung (TL;DR):
- Die südkoreanische Regierung hat durch den Verkauf beschlagnahmter Bitcoinüber 10 Millionen Dollar eingenommen.
- Diese Münzen hatten im Jahr 2017 einen Wert von etwa 238.000 US-Dollar.
Die neue südkoreanische Kryptowährungsverordnung, die am 25. März in Kraft trat, erlaubt es der Regierung erstmals, beschlagnahmte Kryptowährungen zu versteigern. Laut einer Meldung von Arirang vom Donnerstag nahm die Regierung dabei über 10 Millionen US-Dollar ein.
Unterdessen ist Korea nicht das einzige Land, das beschlagnahmte Kryptowährungen verkauft hat. In den letzten Monaten haben viele Länder, darunter die USA, von Strafverfolgungsbehörden beschlagnahmte Kryptowährungen verkauft. Wie , die einem Drogenhändler abgenommen worden waren Cryptopolitan . berichtete, versteigerte die irische Regierung letztes Jahr rund 86 Bitcoin
Die südkoreanische Regierung sicherte sich über 10 Millionen Dollar
Wie berichtet, erzielte die Staatsanwaltschaft des Bezirks Suwon über 10,8 Millionen US-Dollar durch den Verkauf Bitcoin , die von den Strafverfolgungsbehörden bei einem verurteilten Straftäter beschlagnahmt worden waren. Die Bitcoin wurden nach Inkrafttreten der neuen Verordnung an eine Kryptowährungsbörse verkauft. Laut südkoreanischer Staatsanwaltschaft flossen alle Einnahmen in die Staatskasse.
Die Kryptowährungen wurden 2017 bei dem inzwischen verurteilten Straftäter beschlagnahmt, der mutmaßlich eine Pornowebseite betrieb. Damals hatten die beschlagnahmten Bitcoin einen Gesamtwert von 238.000 US-Dollar. Die südkoreanische Regierung konnte damals nicht einschreiten, da es keine rechtlichen Vorgaben für den Umgang mit beschlagnahmten digitalen Währungen gab.
Koreas strenge Krypto-Regulierung
Die koreanische Regierung hat die Regulierung von Kryptowährungen im Rahmen des Gesetzes über spezifische Finanztransaktionen aktualisiert. Das neue Gesetz sieht unter anderem umfassende Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche für im Land tätige Kryptobörsen vor. Diese müssen zudem die Daten ihrer Nutzer im Rahmen des KYC-Verfahrens (Know Your Customer) erfassen. Anbieter von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte benötigen außerdem eine Lizenz.
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Ibiam Wayas
Ibiam Wayas berichtet seit 2019 über Kryptowährungen. Er studierte Informatik an der National Open University of Nigeria. Seine Artikel erschienen auf verschiedenen Krypto-Nachrichtenplattformen, darunter Coinfomania, Crypto News Australia und AltcoinBuzz. Aufbauend auf seinem Informatikstudium konzentriert er sich nun auf Nachrichten zu Kryptowährungen, Robotik und Langlebigkeit.
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