Eine Besteuerung des Handels mit digitalen Vermögenswerten in Südkorea könnte eine neue Ära der Legalisierung von Kryptowährungen einläuten. Die Einführung von Steuern auf den Handel mit dieser Anlageklasse ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Regierung dem Druck lokaler Krypto-Nutzer nachgegeben hat. In den letzten zwei Jahren haben sich die Behörden gegen den Kryptohandel ausgesprochen, doch die Zukunftsaussichten scheinen sich zu verbessern.
Die südkoreanischen Krypto-Regulierungen sind sehr eindeutig. Dies ermöglicht es, die Besteuerung digitaler Vermögenswerte analog zum Immobiliensektor zu prüfen. Die Regierung plant, 400 Millionen US-Dollar in die Blockchain-Technologie zu investieren.
Unterstützung der südkoreanischen Zentralbank für die Besteuerung des Handels mit digitalen Vermögenswerten
Die südkoreanische Zentralbank scheint eine liberalere Haltung gegenüber Kryptowährungen einzunehmen. Sie arbeitet an einem Zehnjahresplan, der eine verstärkte Nutzung von Distributed-Ledger-Technologien (DLTs) und die Entwicklung digitaler Währungen vorsieht. Beobachter werten dies als Schritt hin zur Legalisierung des Kryptohandels.
Laut einem kürzlich auf News Asia veröffentlichten Bericht plant Südkorea die Einführung einer Kapitalertragsteuer auf den Handel mit digitalen Vermögenswerten ab dem nächsten Jahr. Der Bericht vergleicht den Kryptohandel mit dem Immobilienhandel und argumentiert, dass beide einen übertragbaren Wert besitzen, der besteuert werden kann. Die Einführung einer Steuer auf Kryptowährungen deutet auf eine Legalisierung dieser Anlageklasse hin.
Um ein absolut sicheres Steuerniveau für den Handel mit digitalen Vermögenswerten zu erreichen, müssen Kryptobörsen einbezogen werden. Kryptobörsen müssen authentische Transaktionsdaten bereitstellen, damit die Regierung die Kapitalgewinne der Nutzer berechnen kann
Besteuerung komplexer digitaler Vermögenswerte
Südkorea scheint dem US-amerikanischen Weg der Kryptobesteuerung , der sich als komplex erwiesen hat. Die Erfassung tatsächlicher Kryptogewinne und -verluste gestaltet sich äußerst schwierig. Die Trennung von Kryptohandel und regulären Transaktionen ist nicht einfach und könnte Südkoreas Bestrebungen, vom lukrativen Kryptohandel zu profitieren, verlangsamen.
Die Berichterstattung über Kryptowährungsbörsen war noch nie korrekt, und ein großer Teil der Krypto-Nutzer verwendet nicht ihre echten Namen unddent. Angesichts der vielen Hürden könnte der Plan zur Besteuerung des Handels mit digitalen Vermögenswerten noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Ein Leser von News Asia meint dazu:
Es sieht so aus, als ob ab dem nächsten Jahr größere Institutionen in der Lage sein werden, sich legal an Krypto-Aktivitäten zu beteiligen.
Die Legalisierung des Kryptohandels in Südkorea wird den lokalen Kryptomarkt jedoch ankurbeln. Im Land ist bereits eine verstärkte Aktivität rund um Blockchain und Kryptowährungen zu beobachten. Die Anerkennung der Bedeutung von Blockchain-basierten digitalen Vermögenswerten ist ein klarer Gewinn für die lokale Wirtschaft.

