Kryptoregulierung in Südafrika: Zwei internationale Leitlinien kodifizieren

Die Finanzaufsichtsbehörde hat strengere Krypto-Regulierungen für Südafrika in Form eines Fahrplans empfohlen, der möglicherweise die ersten umfassenden Kryptowährungsgesetze des Landes darstellen könnte. Darüber hinaus schlägt die Behörde vor, dass digitale Währungen weiterhin keinen Status als gesetzliches Zahlungsmittel besitzen sollen
Die südafrikanische Intergovernmental Fintech Working Group (IFWG) hat ein Positionspapier zum florierenden Kryptowährungssektor veröffentlicht. Laut einer darin zitierten Umfrage haben rund 10,7 % der südafrikanischen Internetnutzer in bitcoin. einzuführen tracvon cash und weitere Maßnahmen
Die IFWG betonte, dass digitale Währungen und alle anderen Innovationen auf Basis kryptografischer Technologien nicht länger unreguliert bleiben sollten. Die Arbeitsgruppe für Finanztechnologie, bestehend aus der südafrikanischen Zentralbank, der Finanzmarktaufsicht (FSCA), dem Finanzministerium und weiteren Institutionen, schlug vor, klare politische Leitlinien zu entwickeln.
Die südafrikanischen Krypto-Regulierungen werden den FATF-Richtlinien folgen
Das IFGW-Strategiepapier sieht strenge nationale Kryptowährungsregulierungen vor. Es orientiert sich an den Richtlinien der Financial Action Task Force (FATF) zu neuen Technologien, Geldwäschebekämpfung und der Reiseregel. Diese beiden Richtlinien bilden eine internationale Grundlage für die Regulierung von Kryptowährungsunternehmen .
Kryptowährungen würden neuen rechtlichen Beschränkungen hinsichtlich ihrer Nutzung unterliegen. So empfiehlt beispielsweise das Positionspapier der IFGW, Kryptowährungen als Zahlungsmittel im nationalen Finanzsystem zu verbieten. Gleichzeitig schlägt das Papier jedoch vor, digitale Währungen „für inländische Zahlungszwecke“ anzuerkennen und angemessen zu regulieren.
ICOs sollen anders reguliert werden als die traditionellen Wertpapiere Südafrikas
Darüber hinaus empfiehlt das IFGW-Positionspapier hinsichtlich der Kapitalbeschaffung, Initial Coin Offerings (ICOs) so weit wie möglich von den üblichen Verfahren der Wertpapieraufsichtsbehörde des Landes abzukoppeln. Zahlungstoken und Utility-Token müssen jedoch ihre Whitepaper der Aufsichtsbehörde vorlegen.
Das Positionspapier der Task Force folgt dem früheren Konsultationspapier der IFGW zu Krypto-Assets, das im Januar 2019 veröffentlicht wurde. Die neuesten Vorschläge der Arbeitsgruppe stehen bis zum 15. Mai zur Kommentierung offen.
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Arnold Kirimi
Arnold ist ein Krypto- und Blockchain-Enthusiast. Als Kommunikationsexperte mit einem Faible für investigativen Journalismus ist er stets auf der Suche nach den neuesten Entwicklungen in der Welt der Kryptowährungen. Ihn inspiriert das Zitat von Bill Gates: „Bitcoin ist eine technologische Meisterleistung.“
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