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SoftBank-Visionfonds erzielt Gewinn von 4,8 Milliarden Dollar und setzt Gewinnserie fort

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 2 Minuten
  • Die SoftBank Group meldete für das erste Quartal einen Gewinn von 2,87 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Prognosen.
  • Der Gewinn von 4,8 Milliarden US-Dollar beim Vision Fund war der Haupttreiber, unterstützt durch KI-bezogene Investitionen.
  • SoftBank führt die 40-Milliarden-Dollar-Finanzierungsrunde für OpenAI an und übernimmt Ampere Computing für 6,5 Milliarden Dollar.

Die SoftBank Group ist wieder in den Gewinnzonen – und zwar deutlich. Am Donnerstag meldete der japanische Technologiekonzern einen Gewinn im ersten Geschäftsquartal, der die Markterwartungen weit übertraf. Hauptgrund dafür war die signifikante Erholung des Investmentfonds Vision Fund.

Das Investmentunternehmen erzielte einen Nettogewinn von 421,8 Milliarden Yen (2,87 Milliarden US-Dollar). Dieses Ergebnis übertraf die Analystenprognose von 127,6 Milliarden Yen im LSEG-Konsens deutlich.

Dies ist SoftBanks zweites Quartal in Folge mit Gewinn,tronErholung von dem Verlust in Höhe von 174,28 Milliarden Yen im Vorjahresquartal. Die Erholung deutet darauf hin, dass sich die risikoreichen Investitionen des Unternehmens, insbesondere in künstliche Intelligenz und Technologie, endlich auszahlen könnten.

Im Zentrum dieser Entwicklung steht der Vision Fund von SoftBank. Der Fonds, der weltweit in innovative Technologieunternehmen investiert, verzeichnete im Quartal einen Vermögenszuwachs von 4,8 Milliarden US-Dollar. Bereinigt um Kosten und andere Faktoren erzielte der Vision Fund einen Segmentgewinn von 451,4 Milliarden Yen und konnte damit die Verluste des Vorjahres ausgleichen.

SoftBank erzielt erste Gewinne mit KI-Investitionen

Die jüngsten Kursgewinne von SoftBank basieren größtenteils auf der aggressiven Investition in den Nutzen künstlicher Intelligenz. Diese Gewinne wurden durch verbesserte Bewertungen der Beteiligungen des Fonds an öffentlichen und privaten Märkten begünstigt. Die größten Investitionen des Unternehmens im Jahr 2020 waren der Fahrdienstvermittler Grab und der indische Essenslieferdienst Swiggy. Zu diesen Gewinnen trugen auch einige private Beteiligungen an indischen Technologieunternehmen bei.

Neben der Erweiterung seines Portfolios sorgte die Investmentfirma mit einigen großen Investitionen in KI für Aufsehen. Sie übernahm die Führung des 40 Milliarden Dollar schweren OpenAI-Entwicklers ChatGPTund vereinbarte zudem die Übernahme des US-amerikanischen Chipherstellers Ampere Computing für 6,5 Milliarden Dollar.

Der Markt beobachtet beide Entwicklungen genau. Angesichts der Volatilität und der Rückschläge überraschte es die Anleger im Juni, als SoftBank im Bereich der KI einen noch größeren Einfluss ausübte, als das Unternehmen bereits Milliarden über Milliarden investiert hatte.

SoftBank verfolgt auch in branchenfremden Bereichen ehrgeizige Ziele. Ein Beispiel dafür ist die Beteiligung am 500 Milliarden US-Dollar schweren Infrastrukturprojekt Stargate in den USA. Ziel ist der Aufbau großflächiger, leistungsstarker Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Obwohl das Unternehmen seine Beteiligung bestätigt hat, ist noch unklar, wie es dieses gigantische Vorhaben finanzieren will – eine zentrale Frage für Aktionäre und Analysten.

SoftBank verkauft bedeutende Beteiligungen, um das Portfolio neu auszurichten

Trotz destronQuartals erzielten nicht alle Teile des SoftBank-Portfolios Gewinne. Das Unternehmen meldete einen Investitionsverlust von 256,55 Milliarden Yen im Zusammenhang mit seinen Beteiligungen außerhalb des Vision Fund. Diese Verluste resultierten hauptsächlich aus dem Verkauf von Aktien an T-Mobile und Alibaba, zwei Unternehmen, die seit Langem feste Bestandteile der SoftBank-Investitionsstrategie sind.

Dennoch konnte die Investmentfirma diese Verluste teilweise durch Gewinne aus ihren Beteiligungen am Halbleiterriesen Nvidia ausgleichen, dessen Aktien im Zuge des globalen KI-Booms stark gestiegen sind.

Im August trennte sich SoftBank außerdem von Teilen seines Portfolios und gab bekannt, dass es rund 13 Millionen T-Mobile-Aktien für fast 3 Milliarden Dollar verkauft hat, um zukünftige Aktivitäten zu finanzieren.

Arm Holdings, das britische Chipdesign-Unternehmen, an dem SoftBank die Mehrheit hält, verzeichnete einen Verlust von 8,66 Milliarden Yen. Der Rückgang ist auf Forschungs- und Entwicklungskosten zurückzuführen, die das Umsatzwachstum überstiegen. Im Jahresabschluss erklärte das Unternehmen, Arm baue seine Innovationskapazitäten aus, dies erfordere jedoch regelmäßige Investitionen.

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