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Die Rallye von SoftBank im Wert von 47 Milliarden US-Dollar gerät ins Stocken, da Charts auf eine Überhitzung der Aktie hindeuten

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 2 Minuten,
SoftBanks 6,5 Milliarden Dollar schweres Übernahmeangebot für Ampere erhält die Zustimmung der FTC in einem bedeutenden Chip-Deal
  • Die Softbank-Aktie stieg innerhalb von nur vier Monaten um über 135 % und löste damit Besorgnis bei den Anlegern aus.
  • Angus Lee ist der Ansicht, dass die Aktie des Unternehmens derzeit „überhitzt“ ist.
  • Softbank strebt eine Beteiligung an Intel im Wert von 2 Milliarden Dollar an.

Manche Anleger befürchten, dass die SoftBank-Aktien nach einem Kursanstieg von 135 % innerhalb von nur vier Monaten überhitzt sein könnten. Allein in diesem Monat legte der Aktienkurs des Unternehmens um mehr als 7 Billionen Yen (ca. 47 Milliarden US-Dollar) zu.

Zudem schnellte der Momentum-Indikator, der 14-Tage-RSI, am Montag auf 90 überkaufte Marktbedingungen. Der Indikator hatte zuvor im Februar 2024 und erneut im Juli ähnliche Werte erreicht, jeweils vor deutlichen Korrekturen. hoch – ein Wert, der häufig auf hindeutet

Lee sagt, er sei hinsichtlich Softbank nicht „übermäßig optimistisch“

Die Softbank-Aktie notiert so weit über den Konsens-Kurszielen wie seit 2010 nicht mehr – ein Muster, das in der Vergangenheit Kursrückgängen vorausging. Einige Analysten, darunter Angus Lee, Fondsmanager bei Sparx Asset Management, der kürzlich Softbank-Aktien erworben hat, sind der Ansicht, dass der Kursanstieg zu schnell erfolgte.

Lee erklärte, die Aktie des Unternehmens scheine kurzfristig überhitzt zu sein, und merkte an, dass er nicht übermäßig optimistisch sei. Er räumte sogar ein, kürzlich Gewinne realisiert zu haben. Dennoch sehe er langfristig weiterhin Potenzial in SoftBank und verwies auf mögliche Börsengänge von Unternehmen.

Kazuhiro Sasaki, Forschungsleiter bei Phillip Securities Japan Ltd., kommentierte den Kursanstieg der Softbank-Aktie: „Dies deutet darauf hin, dass die Rallye auf mehr als nur fundamentalen Faktoren beruht.“ Er erklärte, dass die Nachfrage nach Softbank teilweise darauf zurückzuführen sei, dass Anleger ihr Portfolio im Nikkei 225, der diese Woche Rekordstände erreichte, breiter aufgestellt hätten. Obwohl die Softbank-Aktie derzeit mit einem Abschlag von rund 30 % auf den Nettoinventarwert je Aktie notiert (gegenüber 48 % Ende Juli), erscheint sie aus Bewertungssicht weniger attraktiv.

Softbank plant den Kauf einer 2 Milliarden Dollar schweren Beteiligung an Intel

SoftBank gab kürzlich Pläne zur Übernahme einer 2 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Pfund) schweren Beteiligung an Intel bekannt, was den Aktienkurs des Chipherstellers in die Höhe trieb. Allerdings fiel die Softbank-Aktie am selben Tag um 5 %. Die Intel-Aktie hingegen legte am Montag nach Börsenschluss in New York um über 5 % zu 

Die Ankündigung folgte Berichten, wonach die Trump-Regierung eine 10-prozentige Beteiligung an Intel prüft, indem sie staatliche Zuschüsse gegen Aktien tauscht, wie Cryptopolitan. Der erstmals letzte Woche gemeldete Vorschlag zielt darauf ab, Intels Pläne für ein hochmodernes Produktionszentrum in Ohio zu unterstützen.

Ein Sprecher des Weißen Hauses warnte jedoch davor, die Vereinbarung bis zu ihrer offiziellen Bestätigung als Spekulation zu betrachten. Die Regierung hatte zuvor Bedenken hinsichtlich der Führung von Intel geäußert, unddent Trump soll CEO Lip-Bu Tan angesichts von Fragen zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens zum Rücktritt aufgefordert haben.

Dennoch wird erwartet, dass Softbank Intel 23 US-Dollar pro Aktie für die Übernahme zahlt. Die Aktien des Unternehmens gaben am Mittwoch jedoch um 9 % nach, da auch die Technologieaktien in Asien fielen. Trotz der positiven Nachrichten zu Intel setzten die Aktien des japanischen Technologiekonzerns ihre Verluste den zweiten Handelstag in Folge fort. 

Insgesamt gaben japanische Technologieaktien deutlich nach, darunter Advantest mit einem Minus von bis zu 6,27 %. Renesastronverlor 2,46 % und Tokyotron 0,75 %. Der Kurssturz von Nvidia über Nacht belastete auch US-amerikanische Technologieaktien und setzte damit wiederum Technologieunternehmen in Südkorea, Taiwan und Hongkong unter Druck. TSMC aus Taiwan gab um 1,69 % nach, und Hon Hai Precision Industry (Foxconn) verlor 2,16 %. TSMC produziert weiterhin Nvidias leistungsstarke GPUs, während Foxconn gemeinsam mit Nvidia „KI-Fabriken“ errichtet 

Der Rückgang bei diesen KI- und Chipunternehmen hat einige Analysten beunruhigt. Jayson Bronchetti, Chief Investment Officer bei Lincoln Financial, betont jedoch: „Der KI-Markt steht möglicherweise nicht vor dem Zusammenbruch, aber er könnte sich vorübergehend erholen.“

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Nellius Irene

Nellius Irene

Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.

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