SoftBank spürt den DeepSeek-Effekt: Kostengünstige KI verstärkt den Pessimismus der Investoren hinsichtlich des 500 Milliarden Dollar schweren Stargate-Projekts

- SoftBank sucht Investoren, die sich an einer Investition von 500 Milliarden Dollar für sein Stargate-Projekt beteiligen, das die Entwicklung einer KI-Infrastruktur in den USA zum Ziel hat.
- DeepSeek hat SoftBanks Pläne durchkreuzt, da sein kostengünstiges KI-Modell Zweifel an der Notwendigkeit einer solch massiven Investition aufkommen ließ.
- Dies hat in der Folge zu Pessimismus bei den Investoren hinsichtlich Stargate geführt, und diejenigen, die nicht pessimistisch sind, beobachten die Situation vorsichtig.
SoftBank strebt aktiv eine Investition von 500 Milliarden Dollar für sein Stargate-Projekt an, eine Initiative, die als Zusammenarbeit zwischen SoftBank und OpenAI ins Leben gerufen wurde, um die Entwicklung der KI-Infrastruktur in den USA zu unterstützen.
Das von einem chinesischen Konzern veröffentlichte KI-Modell DeepSeek-V3 im Wert von 5,58 Millionen US-Dollar hat jedoch bei Investoren Skepsis hinsichtlich der Realisierbarkeit der für die Stargate-Initiative vorgesehenen 500 Milliarden US-Dollar geweckt.
Der Start von DeepSeek wirft Fragen zur Logik von Stargate auf
Seit seinem Markteintritt wirbt DeepSeek mit kostengünstigen KI-Technologien, die von vielen Investoren und KI-Unternehmen in den USA als Bedrohung für teure KI-Initiativen wie das Stargate-Projekt wahrgenommen werden. Dies hat auch Zweifel an der Wettbewerbsfähigkeit des Projekts geweckt, sobald es sich etabliert hat.
Hinzu kommt, dass Experten wie Yun von Fibonacci Asset davon ausgehen, dass die Monetarisierung groß angelegter KI-Projekte wie Stargate Jahre dauern könnte, was die Sache für Investoren verkompliziert.
Auch wenn die Stimmung unter den SoftBank-Investoren aufgrund des Aufkommens kostengünstigerer Alternativen aus China weiterhin pessimistisch ist, besteht dennoch Hoffnung.
SoftBank muss möglicherweise seine Strategie für das Stargate-Projekt überdenken und die Bedenken der Investoren mit einem Plan ausräumen, der der aktuellen Realität des KI-Marktes entspricht.
SoftBank hat seine Finanzierungsquellen noch nicht festgelegt
Masayoshi Son, Gründer von SoftBank, ist der Architekt der Stargate -Initiative, die als Mittel zur Sicherung der amerikanischen Führungsposition im KI-Sektor präsentiert wird. Der in Japan ansässige Milliardär Son hat bereits im Dezember Investitionen in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar in US-Projekte über die nächsten vier Jahre zugesagt.
Zuvor hatte er versprochen, vor Trumps erster Amtszeit 50 Milliarden Dollar an neuen Investitionen beizusteuern, darunter eine große Beteiligung an dem angeschlagenen Büroflächenanbieter WeWork.
Das Stargate-Projekt wurde am 21. Januar 2025 angekündigt, doch seitdem hat Sons SoftBank Schwierigkeiten, die dafür benötigten Mittel zu sichern.
Laut einem Bericht von Bloomberg erwogen SoftBank und seine Partner – OpenAI, Oracle Corp. und MGX aus Abu Dhabi – eine Finanzierungsstrategie, die es ihnen ermöglichen würde, nur 10 % der gesamten Projektkosten über Eigenkapital aufzubringen, während sie für den Rest die Fremdkapitalmärkte nutzen würden.
Damit das Projekt realisiert werden kann, ist eine Anfangsinvestition von 100 Milliarden Dollar erforderlich.
Die Finanzierungsstruktur für dieses Projekt könnte sich aus Stammkapital in Höhe von 10 % und Mezzanine-Kapital in Höhe von 20 % bis 40 % zusammensetzen, gefolgt von vorrangigen Verbindlichkeiten in Höhe von 50 % bis 70 %.
Neben SoftBanks Vorhaben, Stargate zu entwickeln, haben sich auch andere Finanzinstitute intensiv darauf vorbereitet, massiv in den KI-Sektor zu investieren.
Im vergangenen Oktober schätzte das Finanzunternehmen Blackstone, dass in den USA in den nächsten fünf Jahren 1 Billion Dollar in Rechenzentren investiert werden könnten, während international weitere 1 Billion Dollar zugesagt würden.
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