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Geheime Einnahmen sozialer Medien durch Kinder aufgedeckt

In diesem Beitrag:

  • Eine Studie der Harvard-Universität deckt auf, dass große Social-Media-Plattformen 11 Milliarden Dollar mit Werbung verdienen, die sich an Kinder richtet, was Rufe nach staatlichen Maßnahmen verstärkt.
  • YouTube und Instagram führten bei den Einnahmen mit 959,1 Millionen bzw. 4 Milliarden US-Dollar von Kindern und Jugendlichen.
  • Snapchat und TikTok erzielten zudem beträchtliche Einnahmen mit Minderjährigen, was Bedenken hinsichtlich der Selbstregulierung der Branche und eines besseren Schutzes aufkommen ließ.

Eine aktuelle Studie der Harvard T.H. Chan School of Public Health hat ergeben, dass die großen Social-Media- Plattformen Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok, X (ehemals Twitter) und YouTube im vergangenen Jahr zusammen unglaubliche 11 Milliarden Dollar an Werbeeinnahmen von Minderjährigen in den Vereinigten Staaten erzielten.

Diese Erkenntnisse haben erneut Forderungen nach staatlichen Eingriffen zur Regulierung sozialer Medien laut werden lassen, da die Selbstregulierung der Branche offenbar nicht ausreichend war.

Der finanzielle Anreiz zur Regulierung

Die Studienergebnisse unterstreichen die dringende Notwendigkeit staatlicher Aufsicht über soziale Medien, insbesondere hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche. Die Forscher argumentieren, dass frühere staatliche Bemühungen zum Schutz junger Nutzer auf erheblichen Widerstand seitens der Branche gestoßen sind. 

Die neu gewonnenen Daten belegen einen erheblichen finanziellen Anreiz für Social-Media-Plattformen, sich gegen staatliche Initiativen zum Schutz der Jugend zu stellen.

Die Forscher kombinierten verschiedene Datenquellen, darunter Bevölkerungsdaten des US Census Bureau und Umfrageergebnisse von Common Sense Media und Pew Research, um zu diesen beeindruckenden Zahlen zu gelangen. Ergänzt wurden diese Quellen durch Erkenntnisse von Insider Intelligence und Qustodio, einer App zur Kindersicherung. 

Durch die Kombination dieser Datensätze schätzten die Forscher die jährlichen Werbeeinnahmen der sechs wichtigsten Plattformen im Jahr 2022 sowie die Zeit, die Kinder auf den einzelnen Plattformen verbrachten.

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Werbeeinnahmen aus sozialen Medien nach Plattform

Die Plattformen veröffentlichen zwar nicht die Einnahmen aus der Nutzung durch Minderjährige, der Harvard-Bericht schätzt diese jedoch. Bei Kindern unter 12 Jahren führte YouTube die Liste mit geschätzten Werbeeinnahmen von 959,1 Millionen US-Dollar an, gefolgt von Instagram mit 801,1 Millionen US-Dollar und Facebook mit 137,2 Millionen US-Dollar. 

Instagram war Marktführer bei Nutzern im Alter von 13 bis 17 Jahren und generierte Werbeeinnahmen von rund 4 Milliarden US-Dollar, gefolgt von TikTok mit 2 Milliarden US-Dollar und YouTube mit 1,2 Milliarden US-Dollar.

Plattformspezifische Einnahmequellen

Snapchat stach besonders hervor: Schätzungen zufolge stammten 2022 41,4 % der Werbeeinnahmen von Nutzern unter 17 Jahren. TikTok folgte dicht dahinter mit 35 %, während YouTube und Instagram 27 % bzw. 16 % ihrer Werbeeinnahmen aus dieser Altersgruppe generierten. Facebook und Twitter hingegen verzeichneten deutlich niedrigere Werte: Nur 1,9 % bzw. 2,0 % ihrer gesamten jährlichen Werbeeinnahmen entfielen auf Nutzer unter 17 Jahren.

Die beträchtlichen Einnahmen, die Social-Media-Plattformen durch Minderjährige generieren, haben Bedenken hinsichtlich des Einflusses dieser Plattformen auf junge Nutzer und der potenziellen Risiken für diese geweckt. Kritiker argumentieren, dass die Selbstregulierung der Branche zum Schutz gefährdeter Nutzer unzureichend sei, weshalb staatliche Eingriffe notwendig seien.

Forderung nach staatlichem Handeln

Die Ergebnisse der Studie haben Forderungen nach staatlichen Maßnahmen zum Schutz des Wohlergehens von Kindern und Jugendlichen im digitalen Zeitalter laut werden lassen. Angesichts der bestehenden finanziellen Anreize argumentieren Befürworter einer Regulierung, dass es nicht ausreicht, sich allein auf den guten Willen der Social-Media-Unternehmen zu verlassen.

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Während die Diskussionen um die Regulierung von Social-Media-Plattformen an Fahrt gewinnen, bleibt abzuwarten, wie die Regierungen mit diesem Problem umgehen werden. Die Harvard-Studie liefert wertvolle Daten, die das Ausmaß der Werbeeinnahmen durch Minderjährige verdeutlichen und die Notwendigkeit einer umfassenden Regulierung unterstreichen.

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