SK Hynix profitiert vom Erfolg von Nvidia AI und erzielt Rekordgewinne im zweiten Quartal, übertrifft damit den lokalen Konkurrenten Samsung

- SK Hynix meldete für das zweite Quartal einen operativen Gewinn von 9,2 Billionen Won, umgerechnet etwa 6,7 Milliarden US-Dollar.
- Das Unternehmen übertraf Samsung im zweiten Quartal in Folge.
- Analysten haben vor einem möglichen Preisrückgang von HBM im Jahr 2026 gewarnt.
SK Hynix erzielt Rekordgewinne aufgrund der steigenden Nachfrage nach KI-Chips, insbesondere von Nvidia. Diese Leistung hat das Unternehmen im Bereich der High-End-Speicherlösungen an seinem Konkurrenten Samsung vorbeiziehen lassen.
SK Hynix verzeichnete im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg dank der gestiegenen Nachfrage nach seinen KI-spezifischen Speicherchips. Das südkoreanische Unternehmen meldete für das zweite Quartal einen operativen Gewinn von 9,2 Billionen Won (ca. 6,7 Milliarden US-Dollar), was einem Plus von 68 % gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Grund dafür ist die anhaltend steigende Nachfrage nach HBM-Chips (High-Bandwidth Memory), die in KI-Systemen eingesetzt werden.
Der Umsatz stieg um 35 % auf 22,2 Billionen Won, umgerechnet etwa 16,1 Milliarden US-Dollar, und übertraf damit die Analystenprognosen von 20,6 Billionen Won, so Yonhap Infomax.
SK Hynix übertrifft Samsung im zweiten Quartal erneut
SK Hynix hat Samsung Electronics im zweiten Quartal in Folge bei den Verkäufen von fortschrittlichen Speichern überholttron. vor allem aufgrund seiner Position als führender Lieferant von HBM-Chips für Nvidia
SK Hynix wies auf die steigenden Investitionen in staatliche KI-Systeme hin, also auf die Bemühungen von Regierungen zum Aufbaudent nationalen KI-Infrastruktur, als zukünftigen Nachfragetreiber. Nach Veröffentlichung der Geschäftszahlen stiegen die Aktien des Unternehmens im frühen Handel um mehr als 2 %.
Die Geschäftsentwicklung von SK Hynix steht im Gegensatz zu der von Samsung, das für das zweite Quartal einen Gewinnrückgang von 56 % prognostizierte. Eine der Hauptursachen dafür ist der Kampf des Unternehmens, die strengen Anforderungen von Nvidia an seine KI-Chips zu erfüllen.
Der Aktienkurs von SK Hynix hat sich seit Anfang 2023 verdreifacht, und Analysten der Bank of America prognostizieren ein weiteres Wachstum des weltweiten Umsatzes im Bereich HBM von 35,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf 57,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2027.

Wie wird der Speicherchip-Markt im Jahr 2026 aussehen?
Trotz des positiven Wachstums von SK Hynix weisen Analysten auf potenzielle Risiken in der Zukunft hin. Analysten von Goldman Sachs senkten in einer vergangene Woche veröffentlichten Analyse ihre Empfehlung für das Unternehmen von „Kaufen“ auf „Neutral“. Da immer mehr Speicherchip-Hersteller ihre Produktion ausweiten, dürfte sich der Wettbewerb verschärfen.
Goldman Sachs warnte davor, dass die Preise für HBM-Chips im nächsten Jahr aufgrund der zunehmenden Marktsättigung erstmals sinken könnten. Insbesondere die Abhängigkeit von SK Hynix von Nvidia macht das Unternehmen anfällig für Änderungen in der Kundenstrategie oder der Preissetzungsmacht.
Dies könnte zu einem Problem werden, wenn Nvidia beschließt, die Zulieferer zu diversifizieren oder auf niedrigere Preise zu drängen.
Analysten haben zudem Chancen für Wettbewerber wie Samsungdent. Goldman Sachs erklärte, dass anwendungsspezifische integrierte Schaltkreise (ASICs) das am schnellsten wachsende Segment im HBM-Markt werden könnten.
Da sich SK Hynix auf die Belieferung von Nvidia konzentriert, bietet sich Samsung die Möglichkeit, Unternehmen ins Visier zu nehmen, die ihre eigenen ASIC-Chips herstellen. Samsung könnte davon profitieren, dass Nvidia die Lieferungen seines weniger fortschrittlichen H2O-KI-Chips nach China wieder aufnimmt.
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Hannah Collymore
Hannah ist Autorin und Redakteurin mit fast zehn Jahren Erfahrung im Bloggen und der Eventberichterstattung im Kryptobereich. Bei Cryptopolitanschreibt sie für die Nachrichtenseite und berichtet und analysiert die neuesten Entwicklungen in den Bereichen DeFi, RWA, Kryptoregulierung, KI und Zukunftstechnologien. Sie hat an der Arcadia University Betriebswirtschaftslehre studiert.
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