- Die sogenannte Shrinkflation führt dazu, dass Produkte kleiner werden, während die Preise gleich bleiben oder sogar steigen. Dies erregt die Aufmerksamkeit aller, darunter auch vondent Joe Biden und dem Krümelmonster.
- Biden hat Unternehmen für die Verkleinerung ihrer Produkte kritisiert und die FTC aufgefordert, die sogenannte Shrinkflation zu regulieren und zu bekämpfen.
- Die sogenannte Shrinkflation macht sich bei Produkten wie Snacks und Haushaltsartikeln bemerkbar, wobei es bei einigen aufgrund reduzierter Mengen zu Preiserhöhungen von bis zu 10,3 % kommt.
Amerika, wir haben es mit einem heimtückischen Trend zu tun, der unsere Geldbeutel und unsere Geduld strapaziert: die Schrumpfinflation. Dabei geht es nicht um Kleidung, die im Trockner einläuft, sondern darum, dass man an der Kasse immer weniger für sein Geld bekommt. Von den Gängen des Weißen Hauses bis hin zu den Tweets eines gewissen blauen, keksliebenden Monsters – die Schrumpfinflation sorgt landesweit für Schlagzeilen und Diskussionen.
Ein genauerer Blick auf die Schrumpfinflation
Legen wir gleich los. Shrinkflation ist dieser raffinierte Trick, bei dem Unternehmen die Größe, das Gewicht oder die Menge ihrer Produkte manipulieren. Der Preis bleibt dabei gleich oder steigt sogar. Es ist, als würde man sich einen Snack holen und feststellen, dass die Lieblingschipstüte nur noch aus Luft mit ein paar Chips besteht.
Sogar Präsidentdent Joe Biden hat sich des Themas angenommen und die Verkleinerung von Sportgetränken, Eiscreme und – ja, sogar von Snickers-Riegeln – kritisiert. Mars beteuert übrigens, dass die Riegel nicht kleiner geworden seien. Merkwürdig. Bei seiner Rede zur Lage der Nation war Bidens Frustration über die sogenannte „Shrinkflation“ deutlich spürbar und spiegelte die Stimmung vieler Amerikaner im ganzen Land wider
Auftritt des Krümelmonsters, des unerwarteten Wirtschaftskommentators in den sozialen Medien, mit der simplen Aussage: „Ich hasse Shrinkflation!“ Die freche Antwort des Weißen Hauses? „C steht für Verbraucher, die abgezockt werden.“ Scheinbar ist jeder in die Diskussion verwickelt, und Biden fordert Unternehmen auf, dem Unsinn der Shrinkflation ein Ende zu setzen.
Doch hier liegt das Problem. Biden möchte der Federal Trade Commission (FTC) die Befugnis geben, die sogenannte Shrinkflation zu regulieren und dagegen vorzugehen. Das bedeutet, dass zivilrechtliche Klagen gegen diejenigen in Betracht gezogen werden könnten, die ihre Produkte heimlich schlanker gestalten. Bis dahin liegt es jedoch an den Verbrauchern, diese versteckten Preisänderungen genau im Auge zu behalten.
Bestimmte Produkte, wie Haushaltspapier und Snacks, sind stark von der sogenannten Shrinkflation betroffen. Deutliche Preiserhöhungen werden durch geringere Packungsgrößen verschleiert. Wie erkennt man diese Veränderungen? Man muss aufmerksam sein, die Größen vergleichen und vielleicht sogar ein Einkaufsbuch führen. Einkaufen auf einem ganz neuen Niveau.
Die Debatte und der clevere Käufer
Während die sogenannte „Schrumpfflation“ derzeit im Rampenlicht steht, sind nicht alle davon überzeugt, dass sie diese zentrale Rolle verdient. Angesichts der Inflation, die 2022 ihren Höchststand seit 40 Jahren erreichte, argumentieren einige, dass der Fokus auf die Schrumpfflation fehlgeleitet sei. Sicher, es ist ärgerlich, weniger für sein Geld zu bekommen, doch die allgemeine Inflation ist laut Wirtschaftswissenschaftlern die größere Herausforderung. Dennoch ist die Frustration für den Durchschnittsbürger real, der zusehen muss, wie die Preise seiner gewohnten Produkte vor seinen Augen sinken.
Was also tun angesichts dieser schleichenden Preissenkungen? Zunächst einmal sollten Sie überlegen, auf Markenprodukte umzusteigen. Eigenmarken haben sich deutlich verbessert und bieten oft die gleiche Qualität zu einem Bruchteil des Preises von Markenprodukten. Zweitens: Kaufen Sie online ein oder werden Sie Mitglied in einem Treueprogramm, um tracbesser zu vergleichen und den Überblick zu behalten. Sie werden vielleicht feststellen, dass sich Ihre Ausgaben beim Einkaufen im Geschäft durch Spontankäufe an der Kasse unbemerkt verdoppeln können.
Abseits der Supermarktregale scheint die amerikanische Wirtschaft insgesamt die Herausforderungen durch Inflation und Schrumpfflation mit einem gewissen Optimismus zu meistern. Die Warnungen vor einer drohenden Rezession verstummen, da sich Unternehmen und Verbraucher an das wirtschaftliche Klima anpassen. Von den Telefonkonferenzen der Unternehmen bis hin zum Konsumverhalten entsteht der Eindruck, dass wir diese Krise vielleicht überstehen können, ohne in einen wirtschaftlichen Abschwung zu geraten.
Was Fusionen, Übernahmen und die allgemeine Geschäftslage angeht, könnte 2024 das Jahr der Erholung und des Aufschwungs werden. Angesichts potenziell sinkender Zinsen und eines sich anpassenden Konsumverhaltens sind Unternehmen verschiedenster Branchen für Wachstum, neue Transaktionen und Expansion gerüstet.
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