Senator Lummis kritisiert fehlerhafte Krypto-Steuerregeln

- Senator Lummis kritisiert die Kryptosteuergesetze, da sie Bitcoinunfairerweise ins Visier nähmen.
- Lummis erklärte, dass Bitcoin Miner zu denjenigen gehören, die von den neuen Bestimmungen am stärksten betroffen sind.
- Sie empfahl, die Kryptowährungsregeln im Zuge des Abgleichverfahrens zu überarbeiten, um dies zu unterbinden.
Die US-Senatorin Cynthia Lummis hat Änderungen an der aktuellen Kryptosteuerpolitik gefordert. Lummis betont, dass die Politik Bitcoin und andere Kryptowährungen benachteiligt.
Lummis sagte, dass die Bitcoin -Mining-Community aufgrund der vorgeschlagenen Bestimmungen zu den am stärksten betroffenen Gruppen gehöre, da sie möglicherweise doppelte Steuern und erhebliche Compliance-Probleme ertragen müsse.
Diese Interpretation knüpft an Senatorin Lummis' Beitrag auf X , in dem sie argumentiert, dass die US-amerikanischen Kryptosteuergesetze Bitcoin und andere digitale Vermögenswerte unverhältnismäßig stark belasten. Als langjährige Verfechterin von Kryptowährungen bezeichnete sie die aktuellen Steuergesetze als „völliges Chaos“, wobei Bitcoin.
Bitcoin und digitale Vermögenswerte werden aufgrund fehlerhafter Steuergesetze unfair benachteiligt. Wir brauchen eine Überarbeitung der Steuergesetzgebung für Kryptowährungen.
– Senatorin Cynthia Lummis (@SenLummis) 10. Juni 2025
Sie sagte, die Kryptowährungsregeln müssten im Zuge des Abgleichprozesses aktualisiert werden, um dem entgegenzuwirken.
Senator Lummis bezeichnet die Kryptosteuerbestimmungen der US-Steuerbehörde (IRS) als „schlechte Steuerbestimmungen“
Senatorin Cynthia Lummis erklärte, dass Bitcoin und digitale Vermögenswerte aufgrund schlechter Steuervorschriften zu Unrecht herausgegriffen würden.
Obwohl Lummis sie nicht namentlich erwähnt, beziehen sich ihre Bemerkungen wahrscheinlich auf die Meldepflichten der US-Steuerbehörde (IRS) für Kryptowährungen , insbesondere auf die im Infrastrukturinvestitions- und Arbeitsplatzgesetz von 2021 (Infrastructure Investment and Jobs Act) eingeführten Regelungen. Dieses Gesetz legte den Begriff „Broker“ weit aus und ordnete Miner und Entwickler derselben Kategorie zu.
Das Infrastrukturinvestitions- und Beschäftigungsgesetz von 2021 wird auch als parteiübergreifendes Infrastrukturgesetz bezeichnet. Dieses Gesetz erweiterte die Meldepflichten für Broker in den Abschnitten 6045 und 6045A auf digitale Vermögenswerte.
Diese weitreichende Kategorisierung stieß auf Kritik von Minern und Entwicklern, die ihre Bedenken geäußert haben. Ihnen zufolge wären sie praktisch nicht in der Lage, diese Vorschriften einzuhalten.
Die Vorschriften zwingen sie dazu, in ihren Steuererklärungen Informationen wie Namen und Transaktionsbeträge anzugeben – Informationen, zu denen sie oft gar keinen Zugang haben.
Lummis forderte in seinem Beitrag den Kongress auf, die Regeländerung über ein spezielles Änderungsverfahren anzustreben. DerBitcoin freundliche Senator plädiert für „Krypto-Änderungen im Versöhnungsprozess“, um das Änderungsverfahren zu beschleunigen.
Gemäß den Regeln des Repräsentantenhauses können bestimmte Steuer- oder Ausgabengesetze mit einfacher Mehrheit im Rahmen des Haushaltsabgleichsverfahrens verabschiedet werden. Senator Lummis möchte dieses Verfahren nutzen, um die defides Begriffs „Vermittler“ zu ändern und die parteiübergreifende Blockade zu umgehen.
Bitcoin erreichte trotz regulatorischer Unsicherheiten ein neues Allzeithoch von 111.970 US-Dollar
Es besteht auch die Sorge, dass das fehlerhafte Steuerrecht die Möglichkeit einer Doppelbesteuerung im Falle von Minern und Teilnehmern an dezentralen Finanzdienstleistungen (DeFi) birgt.
Das liegt daran, dass Miner sowohl auf ihre Blockbelohnungen als auch auf ihre Kapitalgewinne beim Verkauf ihrer Vermögenswerte besteuert werden. Gleichzeitig können DeFi Nutzer mit verschiedenen Steuerpflichten konfrontiert werden, selbst wenn sie keine Gewinne erzielt haben.
Trotz dieser regulatorischen Unsicherheit erreichte Bitcoin jedoch ein neues Allzeithoch von 111.970 US-Dollar. Die Kryptowährungsmärkte erholen sich heute, wobei die beiden Spitzenreiter, Bitcoin und Ethereum, nach einem Wochenende mit weitgehend seitwärts tendierenden Kursen positive Gewinne verzeichnen.
US-amerikanische Abgeordnete debattieren über neue Krypto-Regeln, um die regulatorische Unsicherheit zu beseitigen, die die Branche grundlegend verändern könnte. Der GENIUS Act steht diese Woche kurz vor der Abstimmung im Kongress, während der CLARITY Act ebenfalls Fortschritte macht.
Außerdem wurde ein Gesetzentwurf eingebracht, der die Exekutivanordnung vondent Donald Trump zur Einrichtung einer strategischen Bitcoin Reserve in ein Gesetz umwandeln soll.
Die Entwicklung dieser Gesetzesinitiativen hat die Hoffnung geweckt, dass die von Senator Lummis vorgeschlagenen Reformen der Kryptowährungssteuer bald in Kraft treten könnten.
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
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