dent Donald Trump hat ein neues Gesetz unterzeichnet, das eine umstrittene Kryptosteuerregelung aufhebt, die am Ende der Amtszeit von Präsident Biden eingeführt worden war.
Die im Dezember 2024 vom Internal Revenue Service (IRS) finalisierte Regelung erweiterte die defi von „Broker“ und umfasste nun auch dezentrale Finanzplattformen ( DeFi ) und andere Vermittler digitaler Vermögenswerte.
Die Aufhebung ist ein großer Sieg für Krypto-Befürworter und deutet auf einen neuen Ansatz der US-Regierung hinsichtlich der Aufsicht über digitale Vermögenswerte hin.
Trump unterzeichnet das erste Kryptogesetz überhaupt, nachdem der Kongress eine IRS-Regelung gegen DeFi -Plattformen aufgehoben hat
Die inzwischen aufgehobene Regelung hätte Broker für digitale Vermögenswerte – einschließlich dezentraler Plattformen – dazu verpflichtet, Kundendaten zu erfassen und an die US-Steuerbehörde (IRS) zu melden. Dieser Schritt löste in der gesamten Kryptoindustrie große Besorgnis aus.
Der texanische Senator Ted Cruz und der republikanische Abgeordnete Mike Carey aus Ohio trieben die Aufhebung der Regelung maßgeblich voran. Die beiden hatten Anfang des Jahres eine gemeinsame Resolution eingereicht, um die ihrer Ansicht nach zu weit gefasste Regelung zu kippen, die Innovationen im Kryptosektor behinderte.
Der Senat stimmte im März 2025 mit 70 zu 28 Stimmen – eine breite überparteiliche Unterstützung – für die Resolution. Das Repräsentantenhaus schloss sich dem an und verabschiedete sie ebenfalls. Aufgrund von Verfahrensvorschriften musste die Vorlage jedoch zur endgültigen Genehmigung an den Senat zurückverwiesen werden, bevor siedent Trump zur Unterschrift vorgelegt werden konnte.
Der Abgeordnete Carey nahm an der Unterzeichnungszeremonie teil und erklärte, das Gesetz markiere einen historischen Meilenstein. Es sei das erste Kryptogesetz in der amerikanischen Geschichte, das rechtmäßig unterzeichnet wurde.
Carey fügte hinzu, dassdent Trump und der Kongress durch die Aufhebung des Gesetzes die IRS wieder auf ihre grundlegenden Funktionen zurückgeführt hätten, anstatt sie mit der Regulierung neuer Technologien zu belasten.
Kritiker der IRS-Regelung argumentierten, dass sie dezentrale Plattformen, die keine Kundendatensätze wie traditionelle Broker führen, unfairerweise so einstuft, als wären sie zentralisierte Finanzinstitute.
Die Regelung, so argumentierten sie, hätte Entwickler und Softwarehersteller dazu verpflichtet, Steuerberichtspflichten zu erfüllen, die sie technisch nicht erfüllen konnten.
Die Kryptoindustrie feiert einen großen Sieg mit der Aufhebung einer umstrittenen IRS-Regel
Führende Persönlichkeiten der Krypto-Szene und Branchenvertreter begrüßten die Aufhebung als längst überfällige Erleichterung. Amanda Tuminelli, Geschäftsführerin des DeFi Education Fund, erklärte, dass der Kongress und derdent Innovatoren unterstützen.
Sie merkte an, dass die Unterschrift vondent Trump einen wichtigen Paradigmenwechsel für die Kryptoindustrie markiere und darauf hindeute, dass die Vereinigten Staaten nun einen intelligenten, zukunftsorientierten Ansatz für digitale Vermögenswerte verfolgten.
Die Regelung der US-Steuerbehörde (IRS) konzentrierte sich insbesondere auf zentralisierte Krypto-Börsen und „Front-End-Dienstleister“ oder Plattformen, die Benutzern über benutzerfreundliche Front-Ends Zugang zu DeFi -Protokollen ermöglichen.
Kritiker argumentierten, dass die Verpflichtung dieser Plattformen, Nutzerdaten zu sammeln und zu melden, die Open-Source- und dezentrale Struktur des Internets grundlegend verändern würde.
Abgesehen von den technischen Hürden gaben Datenschützer an, dass eine solche Meldung Bedenken hinsichtlich der bürgerlichen Freiheiten aufwerfen und den Durchschnittsnutzer dem Risiko einer übermäßigen Überwachung aussetzen würde.
Die Aufhebung der Regel war ein Sieg für Innovation und Datenschutz, da sie die Weiterentwicklung offener, erlaubnisfreier Technologien fördert. Sie befreit zudem viele Akteure im DeFi Ökosystem vom Risiko von Sanktionen wegen der Weigerung, Regeln zu befolgen, die sie für undurchführbar hielten.
Trump treibt die kryptofreundliche Agenda voran
Die Aufhebung steht im Einklang mitdent Trumps umfassenderer Kryptostrategie. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat sich Trump als kryptofreundlicher globaler Vorreiter positioniert, der die USA zum globalen Zentrum für Innovationen im Bereich digitaler Vermögenswerte machen will.
In seiner ersten Amtswoche setzte Trump eine bundesweite Arbeitsgruppe für Kryptowährungen ein, um neue Richtlinien für digitale Vermögenswerte zu entwickeln. Im März 2025 unterzeichnete er eine Exekutivanordnung, die die Bundesregierung verpflichtete, eine strategische Bitcoin Reserve , damit die USA „das digitale Gold der Zukunft“ anhäufen konnten.
Das Weiße Haus bezeichnete die IRS-Regel als „Mitternachtsverordnung“, die in den letzten Tagen der Biden-Administration ohne ausreichende öffentliche Anhörung durchgesetzt worden sei. Trumps Team argumentierte, die Regelung ignoriere die Realitäten dezentraler Technologien und könne Innovationen ins Ausland verlagern.
Nach der formellen Aufhebung der Regelung sollte die Regierung ein neues Regulierungssystem vorschlagen, das Innovation, Steuerehrlichkeit und nationale Sicherheit gleichermaßen berücksichtigt. Die Branche erwartet einen differenzierteren Ansatz, der zwischen zentralisierten Verwahrstellen und dezentralen, protokollbasierten Plattformen unterscheidet.
Das Weiße Haus unter Trump hat eine klare Botschaft: Amerika ist offen für das Kryptogeschäft.
Nachdem sich die Aufregung gelegt hat, richten sich die Blicke auf das nächste Kapitel der Krypto-Regulierung in den Vereinigten Staaten – ein Kapitel, von dem viele hoffen, dass es Innovationen vorantreiben und die Privatsphäre schützen wird, während es gleichzeitig faire und transparente Regeln für alle bietet.

