Die SEC könnte den Vorschlag zur Verwahrung von Krypto-Assets aus der Biden-Ära verwerfen, sagt der amtierende Chef

- Die SEC erwägt Änderungen der Verwahrungsvorschriften und der Berichtspflichten für Investitionen und könnte damit möglicherweise Regelungen der Biden-Administration rückgängig machen.
- dent Trump hat eine kryptofreundliche Haltung eingenommen und eine Exekutivverordnung zur Förderung kryptofreundlicher Maßnahmen unterzeichnet.
- Die Regierung könnte die 2022 von der SEC erlassene „SAB 121“-Regel zurücknehmen, die es Banken verteuerte, Kryptowährungen zu halten.
Der Interims-Chef der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC), Mark Uyeda, sagt, dass die oberste Regulierungsbehörde der Wall Street erwägt, die von der vorherigen Regierung erlassenen Regeln, die strengere Standards für Anlageberater vorsahen, die Kryptowährungen und andere Vermögenswerte halten, zu überarbeiten oder abzuschaffen.
Der amtierende Vorsitzende der Behörde, Mark Uyeda, fügte hinzu, dass die Aufsichtsbehörde Änderungen an einer kürzlich erlassenen Regelung erwäge, die Investmentfonds und börsengehandelte Fonds dazu verpflichtet, ihre Portfoliobestände monatlich statt vierteljährlich zu melden.
Die SEC schlug Änderungen an der Verwahrungsregel vor
Während einer Konferenz für die Investmentbranche in San Diego am 17. März legte Uyeda Pläne für eine grundlegende Abkehr von der Art und Weise dar, wie die frühere Regierung vondent Joe Biden die Wall Street geführt hatte.
In einer Kopie seiner vorbereiteten Rede erklärte er, die SEC müsse „effektive und kosteneffiziente Regulierungen priorisieren, die die Grenzen unserer gesetzlichen Befugnisse respektieren“
Vor zwei Jahren schlug der ehemalige SEC-Vorsitzende Gary Gensler mit Unterstützung von Uyeda Änderungen der Verwahrungsregeln vor. Er argumentierte, diese würden dazu beitragen, dass Anlageberater das Vermögen ihrer Kunden nicht „nutzen, verlieren oder missbrauchen“. Uyeda erklärte jedoch, dass die „weite Geltungsreichweite“ der Regeln seither in der Öffentlichkeit kritisiert worden sei
Gensler erließ mehrere Verfügungen, die vor Gericht angefochten wurden. Eine davon war die im August verabschiedete Regelung, die häufigere Berichterstattung vorschrieb.
Gensler behauptete damals, dies würde mehr Transparenz fördern. Laut Uyeda äußerten jedoch viele Menschen zunehmend Bedenken hinsichtlich der häufigeren Meldepflichten aufgrund der Fortschritte im Bereich der KI. Uyeda erklärte, dass sich auch der Zeitraum für die Einhaltung der Vorschriften verlängern könnte.
dent Trump wählte im Dezember den ehemaligen SEC-Kommissar Paul Atkins zum neuen SEC-Vorsitzenden. Er wird voraussichtlich die Nachfolge von Uyeda antreten, doch die Anhörungen zur Bestätigung durch den Senat stehen noch aus. Das Weiße Haus hat erhebliche Personalreduzierungen bei der Behörde gefordert, konkrete Pläne dazu wurden jedoch noch nicht veröffentlicht.
Trumps Erlasse stellen eine Abweichung vom Kryptoregulierungsansatz der vorherigen Regierung dar.
Was die Überarbeitung oder Abschaffung von Regeln betrifft, die während der vorherigen Regierung eingeführt wurden, wichdent Trump in seinen wenigen Tagen im Amt deutlich von dem Regulierungsansatz der Regierung vondent Joe Biden ab.
Trump hat seine Exekutivbefugnisse genutzt, um Kryptowährungsunternehmen und die breitere Akzeptanz digitaler Vermögenswerte zu unterstützen.
Am 23. Januar unterzeichnete Trump die Exekutivanordnung zur Schaffung der Arbeitsgruppe für digitale Vermögensmärkte, die die Regierung bei der Entwicklung kryptofreundlicher Richtlinien beraten soll.
Der Ansatz beinhaltete strenge Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Betrug in der Kryptowährungsbranche.
Darüber hinaus erörterten sie die Aufhebung bestimmter Regulierungen, die der Kryptowährungsbranche Schwierigkeiten bereiteten. Diese Maßnahmen könnten finanzielle Belastungen verringern und den Handel mit Kryptowährungen ankurbeln.
Ein potenzielles Ziel waren die Rechnungslegungsvorschriften der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) für 2022, die unter dem Titel „SAB 121“ veröffentlicht wurden. Diese Vorschriften waren in die Kritik geraten, da sie die Kosten für Unternehmen erhöhten, die Kryptowährungen für Dritte, insbesondere Banken, verwahrten.
Die klügsten Köpfe der Krypto-Szene lesen bereits unseren Newsletter. Möchten Sie auch dabei sein? Dann schließen Sie sich ihnen an.
Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
CRASH-KURS
- Mit welchen Kryptowährungen kann man Geld verdienen?
- Wie Sie Ihre Sicherheit mit einer digitalen Geldbörse erhöhen können (und welche sich tatsächlich lohnen)
- Wenig bekannte Anlagestrategien, die Profis anwenden
- Wie man mit dem Investieren in Kryptowährungen beginnt (welche Börsen man nutzen sollte, welche Kryptowährung am besten zum Kauf geeignet ist usw.)















