Im Zuge eines verstärkten Vorgehens gegen betrügerische Praktiken im Investmentsektor hat die US-Börsenaufsichtsbehörde ( SEC ) gegen zwei Anlageberater Geldstrafen in Höhe von insgesamt 400.000 US-Dollar verhängt. Ihnen wird vorgeworfen, Anleger mit falschen Angaben zum Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) getäuscht zu haben. Die Strafen sollen Anleger davor warnen, sich vor sogenannten KI-Washing-Betrügereien in Acht zu nehmen. Dabei übertreiben oder verfälschen Unternehmen den Einsatz von KI-Technologie, um Investitionen trac
Irreführende Behauptungen und falsche Werbung
Delphia USA und Global Predictions, die beiden betreffenden Anlageberater, wurden für schuldig befunden, falsche Angaben zu ihren KI-Fähigkeiten gemacht zu haben. Dadurch wurden Anleger zu der Annahme verleitet, dass hochentwickelte Algorithmen des maschinellen Lernens die Aktienauswahl der Unternehmen bestimmten. Die Untersuchung der SEC ergab, dass beide Unternehmen irreführende Geschäftspraktiken anwandten und den Einsatz von KI-Technologie falsch darstellten, um Anlegertrac.
Laut einer Pressemitteilung der SEC vermarktete Delphia sein Unternehmen mit dem Einsatz von KI und maschinellem Lernen im Investmentprozess und bezog Kundendaten in seine Aktienauswahl ein. Die SEC-Anordnung deckte jedoch auf, dass Delphias Marketing falsche und irreführende Angaben enthielt, da das Unternehmen nicht über die behaupteten KI-Fähigkeiten verfügte.
Auch Global Predictions warb 2023 auf seiner Website und in den sozialen Medien fälschlicherweise mit dem Einsatz von KI und bezeichnete sich selbst als „ersten regulierten KI-Finanzberater“. Die SEC stellte fest, dass das Unternehmen irreführende Angaben zu seinen KI-Fähigkeiten machte und Anleger in dem Glauben täuschte, dass fortschrittliche KI-Algorithmen seine Anlagestrategien steuerten.
Regulierungsmaßnahmen und Anlegerschutz
Zusätzlich zu den gegen die beiden Anlageberater verhängten Geldstrafen ordnete die SEC beiden Unternehmen an, weitere Verstöße zu unterlassen. Die Regulierungsmaßnahme mahnt Anleger, die Angaben von Unternehmen, die KI- Produkte oder -Dienstleistungen bewerben, sorgfältig zu prüfen. Die SEC rät Anlegern zur Vorsicht gegenüber Unternehmen, die die Gewinnung trac über echte technologische Entwicklung stellen.
Als Aufsichtsbehörde für börsennotierte Unternehmen rät die SEC Anlegern, ihr Wissen durch die Nutzung von Ressourcen wie den EDGAR-Einreichungen und durch die Einholung von Einschätzungen führender Analysten zu erweitern. Durch gründliche Recherchen und Analysen können Anleger fundierte Anlageentscheidungen treffen und das Risiko minimieren, Opfer von KI-Washing-Betrug zu werden.
Verbesserung des Anlegerbewusstseins und der Sorgfaltspflichten
Anleger werden ermutigt, Plattformen wie TipRanks zu nutzen, die Einblicke von führenden Aktienanalysten bieten und so Anlageentscheidungen unterstützen. Durch den Zugriff auf Expertenmeinungen und Bewertungen erhalten Anleger wertvolle Einblicke in Unternehmen und können sich vor Betrug schützen.
Angesichts der Durchsetzungsmaßnahmen der SEC müssen Anleger wachsam bleiben und bei der Bewertung von Investitionsmöglichkeiten die gebotene Sorgfalt walten lassen. Indem sie die Angaben von Unternehmen zum Einsatz von KI-Technologie kritisch prüfen und gründliche Recherchen durchführen, können sich Anleger vor betrügerischen Praktiken schützen.

