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Dropil-Tokenverkauf: Die SEC wirft den Dropil-Gründern Betrug an Investoren beim Tokenverkauf vor

VonAhmad AsgharAhmad Asghar
Lesezeit: 2 Minuten
Die US-Börsenaufsicht SEC hat Klage gegen die Gründer von Dropil wegen Betrugs an Anlegern beim Verkauf des DROP-Tokens eingereicht

Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) behauptete am Freitag in einer Mitteilung, dass drei Einwohner KaliforniensdentJeremy McAlpine, Patrick O'Hara und Zachary Matar, ihre Investoren betrogen hätten, indem sie über den Erfolg ihres DROP-Token-Verkaufs gelogen hätten. 

Die SEC warf den dreien vor, Finanzinformationen über Dropil gefälscht und ihre Investoren hinsichtlich der Rentabilität des DROP-Tokens belogen zu haben. Die Investoren seien zudem von den dreien irregeführt worden, die den Erfolg ihres Token-Verkaufs drastisch übertrieben hätten.  

Drop-Token-Verkauf

Die Gründer von Dropil gaben an, durch ihren Token-Verkauf 54 Millionen US-Dollar eingenommen zu haben, während die SEC behauptet , das Projekt habe lediglich 1,8 Millionen US-Dollar eingesammelt. Darüber hinaus behaupteten die Gründer, 34.000 internationale Investoren hätten in das Projekt investiert, während die SEC lediglich 2.472 Investoren als Investoren identifizierte.

Die Gelder wurden im ersten Quartal 2018 eingeworben und sollten in den DROp-Token investieren. Das Dropil-Team sollte den DROp-Token verwalten und ihn über ihren algorithmischen Handelsbot „Dex“ vervielfachen. Die Gelder sollten in 15-Tage-Schritten in DROp ausgeschüttet werden.

Das von den Investoren eingesammelte Geld erreichte jedoch nie den „Dex“-Trading-Bot. Die SEC warf den Gründern vor, 1,4 Millionen Dollar auf ihre Privatkonten umgeleitet zu haben. Anschließend verwendeten sie gefälschte Gewinnberichte, deren Glaubwürdigkeit durch die erwarteten DROP-Zahlungen erhöht wurde.

Die SEC gab bekannt, dass es keinerlei Aufzeichnungen darüber gab, dass Dex jemals in Betrieb war oder Handelsgewinne erwirtschaftet hatte. Die Kommission erklärte außerdem, dass es sich bei den DROP-Ausschüttungen lediglich um recycelte Token aus Dropils Reserve und dem Handel nach dem ICO handelte.

Die SEC gab außerdem bekannt, dass der Verkauf des DROP-Tokens einem nicht registrierten ICO gleichkam. Dropil wird zudem beschuldigt, im Zuge der SEC-Ermittlungen Beweismittel und Zeugenaussagen gefälscht zu haben.

Titelbild von Pixabay.

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Ahmad Asghar

Ahmad Asghar

Als eingefleischter Gamer und Technikfan ist er seit fast zehn Jahren in der Tech-Branche tätig. Mit diesem Wissen und Einblick in die Materie berichtet er nun über Blockchain, Kryptowährungen und alles rund um Fintech, um anderen die Branche verständlicher zu machen.

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