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Peter Schiff bezeichnet Strategy als Betrug und fordert Saylor zu einer Debatte heraus

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
Der Goldfanatiker Peter Schiff vergleicht Alex Mashinsky mit Bernie Madoff und sagt, die Regierung habe für die Celsius-Kunden zu spät gehandelt.
  • Peter Schiff bezeichnete das Geschäftsmodell von Strategy Inc. als „Betrug“
  • Er forderte den Gründer Michael Saylor zu einer Live-Debatte in Dubai im Dezember heraus.
  • Saylor ist der Ansicht, dass Volatilität normal sei und die langfristige Strategie des Unternehmens weiterhin Bestand habe.

Am Sonntag bezeichnete der bekannte Goldbefürworter und scharfe Krypto-Kritiker Peter Schiff das Geschäftsmodell von Strategy Inc. (ehemals MicroStrategy) als „Betrug“. Er sagte, der Ansatz des Unternehmens – der auf einkommensorientierte Fonds setzt, die hochverzinsliche Vorzugsaktien kaufen – sei zutiefst fehlerhaft.

Schiff erklärte, die für die Kapitalbeschaffung anvisierten Renditeziele seien lediglich Werbeversprechen und würden den Anlegern niemals tatsächlich erreicht werden. Sobald die Fondsmanager dies erkannten, warnte er, würden sie die Vorzugsaktien umgehend wieder verkaufen. 

Er erklärte, dies würde die Fähigkeit des Unternehmens, weitere Schulden aufzunehmen, einschränken, was seiner Ansicht nach eine finanzielle „Abwärtsspirale“ auslösen würde. Schiffs Ansicht dazu verschärfte die Situation zusätzlich, indem er den Gründer von Strategy, Michael Saylor, der diesen Schritt öffentlich initiiert hatte, in einer Live-Debatte auf der Binance Blockchain Week in Dubai im Dezember dieses Jahres öffentlich herausforderte. 

Er präsentierte die Herausforderung als Chance, die seiner Meinung nach systemischen Schwächen von Strategy – einem auf Bitcoinausgerichteten Unternehmensmodell – aufzuzeigen. Seine Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem Bitcoin Kurs unter die 100.000-Dollar-Marke gefallen ist und der gesamte Kryptowährungssektor kurz vor dem Zusammenbruch zu stehen scheint.

Unterdessen blieb Gold – Schiffs bevorzugter Wertspeicher – über der kritischen psychologischen Schwelle von 4.000 US-Dollar pro Unze. 

Saylor treibt seine Strategie voran, während der Kryptomarkt mit Volatilität zu kämpfen hat

Michael Saylor, der aus Strategy das weltweit größte Bitcoin -Treasury-Unternehmen gemacht hat, ist entschlossen, an seiner Vision festzuhalten. 

Trotz der Skepsis von Analysten hinsichtlich der Nachhaltigkeit des Vorzugsaktienmodells des Unternehmens hält Saylor an seinem Engagement für die langfristige Akzeptanz und Akkumulation Bitcoin fest. Marktdaten zeigen, dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von Strategy – der Betrag, den Anleger bereit sind, für das Halten der zugrunde liegenden Bitcoin Bestände zu zahlen – im November unter 1 fiel, sich aber seither auf etwa 1,21 erholt hat. 

Obwohl dies eine Verbesserung darstellt, weisen Analysten darauf hin, dass ein gesunder Nettoinventarwert (mNAV) für ein BitcoinBitcoinBitcoin BitcoinBitcoinBitcoinBitcoin BitcoinBitcoin- Flash-Crash im Oktober Milliarden von Dollar an Kryptomarktwert vernichtete. 

Saylor erklärte, Volatilität sei unvermeidlich und die langfristige Strategie des Unternehmens bleibe bestehen. Er argumentierte, der Aufbau Bitcoin während eines Abschwungs könne die strategische Position des Unternehmens stärken.

Gold – das häufig als Konkurrent von Bitcoin genannt wird – hält sich unterdessen stabil. Es wird weiterhin bei 4.085 US-Dollar pro Unze gehandelt, nachdem es im Oktober ein Allzeithoch von rund 4.380 US-Dollar erreicht hatte. 

Clash sendet neue Signale an Investoren

Schiffs Äußerungen haben die Aufmerksamkeit erneut auf das Bitcoin -Finanzierungsmodell, insbesondere auf solche mit komplexen Finanzierungsstrukturen wie Vorzugsaktien. Sollte Schiffs Prognose, dass die Nachfrage nach Vorzugsaktien letztendlich einbrechen wird, zutreffen, könnte Strategy zunehmend unter Druck geraten, was die Bilanz und die Fähigkeit zur Skalierung ihrer Bitcoin Bestände betrifft. 

Saylor ist derweil überzeugt, dass der langfristige Weg Bitcoin die Strategie von Strategy bestätigen und die kurzfristigen Marktschwankungen übertreffen wird. Die öffentliche Debatte bietet die Bühne für ein hochkarätiges Duell zwischen zwei der lautstärksten Stimmen im Konflikt zwischen Gold undBitcoin . 

Für Anleger verdeutlicht der Börsentausch die größere Spannung zwischen traditionellen sicheren Anlagen und der aufstrebenden Welt der digitalen Wertspeicher. Die kommenden Monate – und die geplante Debatte – könnten maßgeblich die Stimmungslage in Bezug auf beide Anlageklassen prägen.

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